10.11.2009
16:10

Kulturtipp am Dienstag: EDITION FÄSTING PLOCKARE

andreas1Wie kommt man für CHF 20.- zu einer Fotografie mit Potenzial für Sammler? Die EDITION FÄSTING PLOCKARE liefert für CHF 120.- pro Jahr jeden Monat ein Print, eine Serigrafie oder eine Booklet frei Haus. Gründer Chri Frautschi versteht sein Kleinunternehmen als Kunst-Versandhaus, das zeitgemäss über einen Online-Shop verfügt.

Chri Frautschi ist in der Kunstszene kein Unbekannter. Im Umfeld des Centre Pasquart, Biel initiiert er aus einem der kreativsten Biotope der Schweizer Kunstszene heraus innovative Schnittstellen zwischen Kunstschaffenden, Kunstinteressierten und einem breiten Publikum. Dazu zählen neben der Kleinedition mit dem unverwechselbaren Namen FÄSTING POCKARE ein kleiner, feiner Kunstraum und seit neustem eine Telefonkabine auf Perron 1 des Bahnhofs Biel.

andreas2FÄSTING POCKARE hat sich dank attraktiven Editionen zum Geheimtipp bei Sammlern wie bei Kunstproduzenten entwickelt. Im November 2009 erhält man ein Print von Andreas Hagenbach. “Miss APEX” dürfte bereits allein den Preis des Jahresabonnements wert sein. Die Schwarzweiss-Aufnahme ist in Australien entstanden und steht in Bezug zur bekannten Serie des farbigen Portfolios von Hagenbach über die Bauentwicklungs-Zonen an den Stränden von Perth.

Frautschi mag Fotografie. Zu den Perlen seiner Edition zählen Aufnahmen mit der Camera Obscura von Roland Feller wie Fotointerpretationen von Jutta Bürger. Die Backlist weist auch eine Fotoserie von Lulu Müller über die 4 Jahreszeiten auf. Die Edition steht offen für Fotograf/innen, die mit dem Editionsteam neue Wege in Kommunikation und Distribution suchen.

Edition Fästing Pockare

Chri Frautschi und eine Projekte

Kunstraum Lokal.int an der Aarbergstrasse 84, Biel

  1. tina kurz schreibt:

    Liebe Redaktion, leider funktionieren die Links nicht (Onlineshop, Kunstraum Lokal..). KLingt aber sehr spannend! Danke. Beste Grüße aus Wien, Martina Kurz

    11. Nov. 2009 | #

  2. dm schreibt:

    Vielen Dank für Ihr Interesse und den Hinweis. Das Rätsel habe ich endlich gelöst. Chri Frautschi schreibt auf der eigenen Webseite den unverwechselbaren Namen seiner Edition in einem Link mit “ä”, was wir so übernommen haben, und das Internet natuerlich nicht goutiert. Dennoch ist seine Edition empfehlenswert.

    11. Nov. 2009 | #

  3. martina kurz schreibt:

    Danke für die Aufklärung. Und, natürlich haben Sie Recht, die Edition ist empfehlenswert…

    12. Nov. 2009 | #

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