6.01.2012
6:02

Nikon D4: Die schnelle Hochleistungskamera für Profis

Nikon hat mit der Nikon D4 ihr neues Flaggschiff unter den digitalen Spiegelreflexkameras vorgestellt. Die D4 bietet 16 Megapixel, 11 Serienbilder pro Sekunde, bis zu ISO 204’800, Full-HD-Video in diversen Bildraten und über HDMI-Ausgang. Für Videoaufnahmen können die volle Breite des Sensors als auch zwei Crop-Modi (DX-Format mit 1.5x und natives Format mit 2.7x) genutzt werden. Interessant sind auch der integrierte LAN-Anschluss sowie zwei Slots für CF- und die neuen XQD-Speicherkarten.

Die Nikon D4 richtet sich an Fotografen, die allerhöchste Ansprüche an die Fotografie stellen. Die neue Profikamera im Nikon FX-Format bzw. Vollformat will neue Massstäbe setzten, was die Bildqualität, Geschwindigkeit und Präzision beim Fotografieren und Filmen anbelangt.

Die Nikon D4 ist mit einem 16,2-Megapixel-Bildsensor im Vollformat (Nikon FX-Format) und mit der leistungsstarken Nikon-Bildverarbeitungsengine EXPEED 3 ausgestattet. Sie bietet eine extrem hohe ISO-Empfindlichkeit, die sich bis auf ISO 204’800 steigern lässt, sowie kompromisslose Leistung und Vielseitigkeit bei extremen Licht- und Umgebungsbedingungen.

 

Hohe Serienbild-Geschwindigkeit

Die Nikon D4 ist darauf ausgelegt, höchste Bildqualität unter verschiedensten Lichtbedingungen zu liefern. Sie ermöglicht Filmaufnahmen mit extrem hoher Bildrate (Bilder/s bzw. fps) und bietet ein extrem niedriges Rauschverhalten. Der 16,2-Megapixel-CMOS-Bildsensor im FX-Format (Vollformat) mit schneller Kanal-Datenausgabe bietet eine Bildrate von bis zu 11 Bildern pro Sekunde – schneller als jede andere Spiegelreflexkamera von Nikon.

Die Bildrate oder der Pufferspeicher sind nicht beeinträchtigt, wenn Active D-Lighting oder Rauschreduzierung bei hohen ISO-Werten eingesetzt wird. Die Kamera hält also stets ihr Serienbildtempo von 11 fps.

Enormer Empfindlichkeitsbereich

Die optimierte Rauschunterdrückung und die in den Sensor integrierte 14-Bit-A/D-Signalverarbeitung ermöglichen Bilder von höchster Qualität mit minimalem Rauschen und hohem Dynamikumfang, selbst bei hoher ISO-Empfindlichkeit. Der enorm grosse ISO-Bereich von 100 bis 12‘800 setzt neue Massstäbe. Für schwierige Aufnahmebedingungen sind zudem Empfindlichkeiten verfügbar, die bis ISO 204‘800 entsprechen. Die Grundempfindlichkeit von ISO 100 lässt sich allenfalls auch auf ISO 50 herunter schrauben. All dies macht die Nikon D4 zur Wahl für Fotografen, die häufig unter extremen Lichtbedingungen arbeiten.

Leistungsstarke Bildverarbeitungsengine

Dank der Nikon-Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 3 meistert die Nikon D4 auch rechenintensive Aufgaben ohne jegliche Abstriche bei Geschwindigkeit und Qualität. Auf die 14-Bit-A/D-Umwandlung folgt eine Highspeed-16-Bit-Bildverarbeitung. Die Bilder zeichnen sich durch hohe Farbtreue, natürliche Farbsättigung und Tiefe aus.

Die bewährte intelligente Rauschunterdrückung der Kamera reduziert das Rauschen auch bei Aufnahmen mit schwierigen Lichtverhältnissen und hoher ISO-Empfindlichkeit, so dass eine optimale Bildqualität resultiert.

 

Videoaufnahmen in Profiqualität

Die Nikon D4 bietet Profis, die auch mit Videos arbeiten, höchste Flexibilität für eine Reihe von Filmanwendungen. Sie können grossformatige Filme in bester Qualität mit vielen verschiedenen Bildraten aufnehmen.

Bildraten: Full-HD-Filme (1‘080p) können mit 30, 25 oder 24p aufgenommen werden, bei 720p werden die Optionen 60, 50, 30 und 25p angeboten. Genutzt werden der H.264/MPEG-4 AVC-Codec und das Containerdateiformat .MOV. Die Filme können eine Länge von maximal 29:59 Minuten haben. (Diese Zeitbeschränkung gilt aus EU-Zoll-rechtlichen Gründen.)

Bildfeldanpassungsmodus: Full-HD-Filmaufnahmen (1‘080p) können sowohl im FX- als auch im DX-Format (Sensor-Crop 1.5x) sowie in nativen Full-HD-Ausschnitten (Sensor-Crop 1.5x ) erfolgen. Bei letzterem entspricht ein Sensorpixel exakt einem Videopixel, während etwa bei Videoaufnahmen im Vollformatbildfeld die volle Sensorbreite genutzt wird und diese für Full-HD auf 1920 x 1080 px herunter gerechnet werden muss. Im nativer Bildfeldanpassungsmodus beträgt der Crop-Modus bzw. die Brennweitenverlängerung 2.7x.

Professionelle Audiofunktionen: Als Antwort auf Feedback aus der Branche bietet die Nikon D4 neue Möglichkeiten für Tonaufnahmen bei digitalen Spiegelreflexkameras. Sie ermöglicht Filmaufnahmen, mit hervorragender Audio-Qualität. Neben einem Eingang für ein externes Stereomikrofon bietet die Kamera einen Audioausgang für externe Kopfhörer, der eine getrennte Feinabstimmung des Tons während der Aufnahme ermöglicht.

Unkomprimierte HDMI-Ausgabe!!!: Benutzer, die eine unkomprimierte Videoausgabe zur professionellen Bearbeitung benötigen, können mit der Nikon D4 die Live-View-Bilder über den HDMI Ausgang an externe Aufnahmegeräte (Recorder) und Monitore übertragen. Die Nikon D4 ist die erste Spiegelreflexkamera, bei der dies möglich ist.
Die Daten werden in 1‘080i (Full-HD interlaced) mit der eingestellten Bildgrösse und Bildrate ausgegeben, und zwar ohne die Daten, die auf dem TFT-Monitor der Kamera gleichzeitig eingeblendet werden können. Die Datenausgabe kann bei Bedarf reduziert werden.

Massgeschneiderte Bedienelemente: Für den Live-View-Betrieb stehen praktische, spezielle Bedienelemente zur Verfügung. Die elektronische Blendensteuerung ermöglicht über eigens dafür vorgesehene Tasten an der Kameravorderseite eine reibungslosere Blendensteuerung(!), als dies durch das Drehen des Einstellrads möglich wäre.
Eine Indexmarkierung ermöglicht das Kennzeichnen wichtiger Bildausschnitte auf der Zeitleiste. Der Kamerabenutzer kann während der Filmaufnahme Markierungen anbringen, sodass die betreffenden Frames bei der Bearbeitung leicht erkennbar sind.

 

Unerreichte Geschwindigkeit und Präzision

Wenn es darum geht, den entscheidenden Moment festzuhalten, haben Fotografen mit den optimierten Automatikfunktionen der Nikon D4 einen klaren Vorteil.

Erweiterte Motiverkennung: Das revolutionäre erweiterte Motiverkennungssystem von Nikon umfasst jetzt einen neuen 91‘000-Pixel-RGB-Sensor, der alle Motive extrem genau analysiert.
So konnte die 3D-Motivverfolgung besonders beim Aufnehmen kleinerer Motive deutlich verbessert werden. Gesichter werden mit beeindruckender Genauigkeit erkannt auch wenn Sie nur den optischen Sucher verwenden. Dieser Detailgrad bei der Motivanalyse wird auch genutzt, um noch grössere Genauigkeit für Autofokus und Belichtungsautomatik auch unter schwierigsten Lichtbedingungen zu erzielen.

Hoch entwickeltes AF-Sensormodul Multi-CAM3500FX: Das hoch gelobte AF-System Multi-CAM 3500FX von Nikon – mit individuell auswählbaren bzw. konfigurierbaren Einstellungen (9, 21 oder 51 Messfelder) – wurde überarbeitet, um eine schnellere Motiverfassung zu ermöglichen.

Das Autofokus-Sensormodul und die Algorithmen verbessern die Empfindlichkeit bei schlechten Lichtbedingungen deutlich, nämlich bis zu -2 LW (ISO 100, 20 °C). Alle 51 AF-Sensoren (darunter 15 Kreuzsensoren), bieten mindestens volle Leistung mit sämtlichen AF-Nikkor-Objektiven mit einer Lichtstärke von 1:5,6 – und diese herausragende Leistung endet erstmals nicht bei einer Lichtstärke von 1:5,6.

Leistungsfähige AF-Sensoren, die mit einer Lichtstärke von bis zu 1:8 kompatibel sind: Die Nikon D4 bietet die Leistung von 11 zentralen AF-Sensoren, selbst wenn die kombinierte offene Blende 1:8 beträgt. Dies eröffnet ungeahntes Potenzial bei der Motiverfassung und ist besonders bei der Sport- und Naturfotografie ein grosser Vorteil – z.B. bei der Kombination eines 600-mm-AF-Nikkor-Objektivs mit 1:4 Lichtstärke und eines 2,0-fach-Nikkor-Telekonverters. Wenn der kombinierte Blendenwert zwischen 1:5,6 und 1:8 liegt, steht sogar die Leistung von fünfzehn zentralen AF-Sensoren zur Verfügung, von denen neun Kreuzsensoren sind.

Beschleunigung des Workflows

Die Schnelligkeit der Nikon D4 erstreckt sich über den gesamten Workflow.

Neuer Verschlussmechanismus aus Kevlar-/Kohlefaser-Verbundmaterial: Der neue, extrem robuste Verschlussmechanismus ist auf einen Standardlebenszyklus von 400‘000 Auslösevorgängen ausgelegt. Die Belichtungszeiten liegen zwischen 1/8‘000 und 30 s mit Blitzsynchronisierung von bis zu 1/250 s. Eine intelligente Verschlussüberwachung mit Selbstdiagnose und ein Antriebgerät reduzieren den Strombedarf, wenn der Verschlussvorhang bei Filmaufnahmen für längere Zeit geöffnet ist.

Reaktionsschnelligkeit: Die Einschaltzeit beträgt ca. 0,12 Sekunden , die Auslöseverzögerung ca. 0,042 Sekunden . Im FX-Format und in allen Ausschnittsmodi sind Aufnahmen mit bis zu ca. 11 Bildern/s möglich.

Die Nikon D4 besitzt zwei Speicherkarten-Slots, einen für die neuen, kleinen und schnelleren XQD-CompactFlash-Karten (links) und einen für klassische CompactFlash-Karten.

Speichermedien: Die Nikon D4 hat zwei Speicherkartenfächer: eines für Highspeed-CF-Karten (UDMA 7) und eines für Highspeed-XQD-Karten mit hoher Kapazität. (Mehr zu XQD-Karten lesen Sie weiter unten.)

Schnittstellen: Neben den heute üblichen Schnittstellen USB (Mini-USB-Buchse) und HDMI (mini-HMI-Buchse) verfügt die D4 über einen Netzwerkanschluss (RJ-45-Buchse für kabelgebundenes LAN). Weiter gibt es einen proprietären Anschluss, an dem der optionale WLAN-Transmitter WT-5 angeschlossen wird, sowie je einen Mikrofon-Eingang und Kopfhörer/Audioausgang (3.5mm Klinkenbuchsen).

Datenübertragung: Dank eines leistungsstarken Datenkommunikations- und Steuersystems ist sowohl die kabelgebundene als auch Wireless-LAN-Dateiübertragung schneller und einfacher als je zuvor. Der neu entwickelte, kompakte Wireless-LAN-Adapter WT-5 stellt Wireless-LAN-Unterstützung bereit. Er bietet HTTP- und FTP-Verbindungsmodi und ermöglicht auch die gleichzeitige Freigabe mehrerer mit dem WT-5 ausgestatteter Kameras. Erstmals ist ein LAN-Anschluss (kabelgebundene Netzwerk bzw. Ethernet mit RJ-45-Buchse) ins Kameragehäuse integriert.

Jeder Aufgabe gewachsen

Manchmal kommt es auf jede Millisekunde an. Die verbesserte Bedienung der Nikon D4 ermöglicht es Fotografen, schnell auf sich ändernde Situationen zu reagieren.

Intuitive horizontale und vertikale Bedienung: Für Hoch- und Querformat stehen identisch angeordnete Bedienelemente zur Verfügung. Sie sind praktisch positioniert, sodass in beiden Formaten eine intuitive Bedienung möglich ist.

 

Vereinfachte Auswahl der AF-Betriebsart und AF-Messfeldsteuerung: ist jetzt möglich, während Sie durch den Sucher blicken.

Präziser 3,2-Zoll-Monitor (8 cm Bilddiagonale) mit ca. 921‘000 Bildpunkten (Subpixel), grossem Betrachtungswinkel und automatischer Helligkeitssteuerung. Der Monitor bietet eine brillante Bildwiedergabe mit deutlich besserer Farbwiedergabe. Die Helligkeit des Monitors wird automatisch ans Umgebungslicht angepasst und Bilder können bei der Wiedergabe bis zu 46-fach vergrössert werden – eine grosse Hilfe, um die Schärfe zu überprüfen.

Optischer Glasprismensucher: bietet ca. 100 % Bildfeldabdeckung und 0,7-fache Vergrösserung (50 mm 1:1,4 Objektiv bei unendlich, -1,0 m-1). Der grosse Austrittspupillenabstand des Nikon-Suchers mindert die Ermüdung der Augen, wenn die Kamera während eines langen Zeitraums verwendet wird.

Elektronischer virtueller Horizont mit zwei Achsen: ermöglicht Ihnen, sich zu vergewissern, ob die Kamera bei der Aufnahme horizontal und vertikal exakt ausgerichtet ist. Dabei können Sie sowohl auf dem LCD-Monitor als auch im Sucher die Kameraposition in Bezug auf die horizontale Ebene sowie ihre Neigung (Drehung nach vorne oder hinten) überprüfen.

Direktzugriff auf Picture-Control: über eine spezielle Taste statt über das Menü. Mit Picture-Control-Konfigurationen (Bildstile( lässt sich das Erscheinungsbild von Fotos und Videos durch die Einstellung von Parametern wie Schärfe, Farbsättigung und Farbton anpassen.

Komplette Kontrolle über den Workflow

Die Nikon D4 ist auf Geschwindigkeit ausgelegt – aber nicht nur das. Funktionalität und Vielseitigkeit gehen Hand in Hand mit Bedienoptionen, die echte Vorteile liefern, wenn die Zeit drängt.

Zeitrafferfilme (Intervallaufnahme): Die Nikon D4 erweitert die beliebte Zeitrafferfunktion in der Fotografie, indem sie Bilder als Filmdatei in der Kamera speichert. Diese können 24- bis 36‘000-mal schneller als normal abgespielt werden.

HDR (High Dynamic Range): Bei dieser Funktion werden mit einer Betätigung des Auslösers zwei Aufnahmen gemacht (eine über- und eine unterbelichtete) und dann zu einem Bild zusammengefügt. Der Bereich kann um bis zu 3 LW ausgeweitet werden, um verschiedene Effekte zu erzielen, bei voller Farbsättigung und feinen Tonwertabstufungen. Der Übergang zwischen den beiden Belichtungen lässt sich anpassen und glätten, sodass das Ergebnis natürlicher wirkt.

Genaue Einstellung der Farbtemperatur: ermöglicht eine präzise Steuerung des Weissabgleichs. Der Farbton des Monitors im Live-View-Betrieb und der Weissabgleich des entstehenden Bildes können eingestellt und dadurch aufeinander abgestimmt werden. Die Farbtemperatur kann in 10-Kelvin-Schritten oder Mired-Einheiten manuell eingestellt werden.

Vier Bildfeld-Optionen: Fotografen können zwischen verschiedenen Modi zum Beschneiden von Bildern wählen, die allesamt im Sucher optisch dargestellt werden. 5:4 (30,0 x 24,0 mm), 1,2x (30,0 x 19,9 mm) und DX-Format (23,4 x 15,6 mm).

Bildbearbeitung und Videoschnitt in der Kamera: Bilder und Filme können direkt in der Kamera bearbeitet werden. Die Bearbeitungsmenüs enthalten viele nützliche Optionen, u.a. für NEF- (RAW-) Verarbeitung, das Ändern der Bildgrösse sowie Verzeichnungs- und Perspektivkorrektur. Ausserdem ermöglichen sie, gleichzeitig die Start- und Endpunkte von Filmclips festzulegen, sodass kein unnötiger Speicherplatz belegt wird.

Stromversorgung

Die Nikon D4 nutzt den neuen Akku EN-EL18 und das neue Ladegerät MH-26 (je eine Einheit im Lieferumfang). Der Akku bietet eine reduzierte Kapazität von 2000 mAh und erfüllt somit die neuen gesetzliche Auflagen in Japan.
Gemäss CIPA-Testverfahren sollen rund 2600 Fotoaufnahmen im Einzelbildmodus oder 5500 Fotos im Serienbildmodus möglich sein. Alternativ kann die D4 auch mit dem bestehenden, optionalen Netzteil Nikon EH-6 am Stromnetz betrieben werden .

Speicherkarten

Die Nikon D4 besitzt zwei Speicherkarten-Slots, je einen für konventionelle CompactFlash- und einen für XQD-Karten. Die D4 ist die erste Digitalkamera, die Speicherkarten des neuen XQD-Formats der Compact Flash Association (CFA) unterstützt.

Die neue XQD-Speicherkarte erlaubt, wie von der CFA am 7. Dezember 2011 angekündigt, eine weitaus schnellere Datenübertragung als CF- und SD-Karten und vereint in sich die Vorteile beider Kartentypen.

Sie besitzt die bisher höchste verfügbare Datentransferrate und erlaubt eine Übertragung von der Karte zum Computer in hoher Geschwindigkeit, vergleichbar mit USB 3.0 oder sogar PC Express, sofern ein geeignetes Kartenlesegerät verwendet wird.

Aufnahmeserien von bis zu 200 JPEG- und 100 NEF-Bildern sind aufgrund der höheren Busgeschwindigkeit möglich. Die D4 puffert bis zu 105 RAW- und 200 JPEG-Dateien mithilfe der XQD-Karte

Preis und Verfügbarkeit

Die neue Nikon D4 ist ab dem 16.02.2012 zu einem Preis von CHF 6’998.- erhältlich. Sie ersetzt die im Herbst 2009 eingeführte Nikon D3s, deren Produktion bereits eingestellt worden ist, und die nur noch in geringen Stückzahlen an Lager ist.

 

 

Zubehör

Wireless-LAN-Adapter WT-5 (optional): Der neue kompakte WLAN-Transmitter wird am dafür vorgesehenen Kameraanschluss montiert und über das Kameragehäuse mit Strom versorgt. Er bietet HTTP- und FTP-Verbindungsmodi und ermöglicht auch die gleichzeitige Freigabe mehrerer mit dem WT-5 ausgestatteter Kameras. Der WLAN-Transmitter unterstützt die Geschwindigkeitsklassen IEEE 802.11a/b/g/n.

Nikon GP-1 GPS-Empfänger (optional): Der angeschlossene GP-1 speichert den Längen- und Breitengrad und die Höhe des Aufnahmeorts sowie den Zeitpunkt (UTC) der Aufnahme in Form von „Geotags“ in den Bilddaten (Exif). Auch der gleichzeitige Betrieb mit dem WT-5 ist möglich.

Nikon ME-1 kompaktes Stereomikrofon (optional): ermöglicht klare Tonaufnahmen bei deutlicher Reduzierung des mechanischen Rauschens.

Nikon SB-910 Blitzgerät (optional): vielseitiges i-TTL-System zur Verwendung auf der Kamera oder zur kabellosen Blitzbelichtungssteuerung mit optimierter Bedienung und einer erstklassigen Leitzahl von 34/112 (ISO 100, m, Standard, FX-Format, Zoom bei 35 mm). Die Menüs und Steuerelemente wurden verbessert und sind jetzt noch einfacher zu bedienen. Feste Farbfilter für Kunstlicht und Leuchtstofflampen sind im Lieferumfang enthalten und ermöglichen eine sofortige Einstellung des Weissabgleichs der Nikon D4.

Capture NX 2 Raw-Entwicklungsprogramm (optional): Um die enorme Bildleistung der Nikon D4 zu meistern, ist Capture NX 2 dank eines kürzlichen Updates schneller als je zuvor und 64-Bit-kompatibel.

Camera Control Pro 2 (optional) Fernsteuerung ab Rechner: Die Software ermöglicht nicht nur die Steuerung des Belichtungsmodus, der Belichtungszeit und der Blende, sondern auch einen äusserst reibungslosen Live-View-Betrieb der Nikon D4 und anderer Nikon D-SLRs. Funktionen sind u.a. das Starten und Beenden von Filmaufnahmen per Fernsteuerung und die Option zum schnellen Umschalten zwischen Live-View für Fotos und für Filme.

ViewNX 2 Fotomanagement-Software (im Lieferumfang enthalten) : Blättern, Bearbeiten, Weiterleiten von Fotos und vieles mehr lässt sich mit dem Software-Komplettpaket bewerkstelligen. Es verfügt über eine benutzerfreundlicher Oberfläche und verschiedene Bearbeitungsfunktionen, einschliesslich grundlegender Bearbeitung von RAW-Dateien und D-Movies. Zudem bietet es eine nahtlose Integration mit “Nikon my Picturetown”, dem Nikon-Online-Dienst zum gemeinsamen Nutzen und Speichern von Fotos im Web.

 

Weitere Infos

Die detaillierte Auflistung aller Spezifikationen gibt es auf der Produktseite der Nikon der D4.

Nikon Schweiz
CH-8132 Egg

Tel. 043 277 27 00
Fax 043 277 27 01

 

  1. Peter Klein schreibt:

    Dagegen schaut die neue Canon EOS-1D X bereits veraltet aus.

    6. Jan. 2012 | #

  2. Christian Funke schreibt:

    @Peter Klein; Warum sollte die Canon EOS 1Dx veraltet aussehen?

    6. Jan. 2012 | #

  3. Klaus Kanone schreibt:

    Ja genau, die Canon EOS 1Dx hat doch schließlich ein paar mehr Megapixel!

    6. Jan. 2012 | #

  4. Martin Walter schreibt:

    als kommt es auf die Anzahl Megapixel an…
    In Sachen Low Light Performance wird die D4 die 1Dx sicher in den Schatten stellen. Die Möglichkeit, die D4 komplett wireless zu betreiben wird auch ganz interessant werden. Und auch den Vorsprung im Videobereich wird Canon nun verlieren. Die Möglichkeit mit DX-Objektiven mit Crop von 2,7x in 1080p zu filmen ist auch ganz nice…

    6. Jan. 2012 | #

  5. exposure schreibt:

    .. nicht die Megapixel sind verantwortlich für ein gutes Bild.. ;-)

    Erst ein direkter Vergleich und Praxistest wird die Unterschiede sowie die Vor und Nachteile der Systeme zeigen.
    Sicher ist dass Canon und Nikon in diesem Bereich hervorragende Kameras baut!

    Beim Handling gefällt mir die Logik der Nikon. Vermutlich weil ich stets mit Nikon fotografiere.

    6. Jan. 2012 | #

  6. Christian Funke schreibt:

    Ich denke auch, die Tests und die Praxis werden es zeigen. Dann kommt dazu dass es auch eine Philosophie Frage ist. Jeder der will findet immer was, dass ihm besser passt als an der andere Kamera. Und dann gibt es noch die Funktionen nice to have, aber…

    6. Jan. 2012 | #

  7. André Albrecht schreibt:

    @Peter Klein: Ich frage mich auch, warum die Eos 1D X veraltet sein soll. Das sind wahrscheinlich beides unglaubliche Kameras. Ich denke, dass Canon in Sachen Rauschen enorm aufholt (das war ja ein wenig die “Schwäche” bis jetzt). Aber eben, man muss die Geräte zuerst einmal ausprobieren und dann kann man beurteilen. Als Canon-Fotograf denke ich, dass Canon den richtigen Weg geht mit der neuen 1-er.

    6. Jan. 2012 | #

  8. Oliver Petersen schreibt:

    Hallo,

    ich finde es immer wieder beeindruckend, wie wenig die Menschen dazu lernen – Grundsätzlich ist es so: Je weniger die Megapixel -> desto weniger Rauschen -> umso besser das Bild!
    Hier hat Nikon bei der D700, D3, D3S absolut die Nase vorn.
    Gab es das nicht schon einmal ? Bsp: Nikon D1 / Canon Eos 1DS ?
    Selbst Canon (Megapixelbolide) hat bei den Powershot Modellen diese viel zu enorme Auflösung wieder zurückgeschraubt und zwar bei der G10 (14 MP) auf die G11 (10MP) außerdem den Sensor vergrößert.
    Fotografiert man im Mittelformatbereich so ist das nicht so gravierend: Hier hat der große Sensor auch viel Platz für bsp. weise 30 – 50 Megapixel.

    6. Jan. 2012 | #

  9. Peter Klein schreibt:

    neu: Obwohl Nikon punkto neue Technologien konservativer als Canon ist, bietet die Nikon D4 einige neue, beinahe zukunftsträchtige Merkmale wie XQD, Video mit Sensor-Crop, externes Video-Recording via HDMI (SDI wäre noch professioneller).
    Zumindest auf dem Papier hat Nikon endlich bei Videofunktionen Canon-Stand erreicht und überholt. Hi-ISO wird wie bisher (z.B. D3s vs 1D M4) vermutlich besser als bei Canon sein .
    Alt: Die Canon X ist z.B.alte erfolgreiche Videotechnik in neuem Gehäuse plus Einlösung von Bringschulden (verbessertes AF, GPS). Echter Fortschritt ist da nicht auszumachen, wenn Bewährtes aus 7D, 60D etc. nun auch im Profimodell zur Verfügung steht.
    Okay, die X (kommt wohl von X für ein U vormachen) ist immerhin schneller und hat mehr Pixelchen, aber die D4 oder auch Sony mit den SLTs lassen mehr Fortschritt und Innovation erkennen. Deshalb ist die X irgendwie schon heute veraltet bzw. sieht alt gegen Konkurrenz aus.

    Werde übrigens deshalb aber nicht meine Canon gegen eine Nikon D4 eintauschen :)

    6. Jan. 2012 | #

  10. Chilli schreibt:

    Ich bin sowohl auf die Canon, als auch auf die Nikon gespannt…
    Vor allem auf die Bildqualität der beiden im direkten Vergleich.
    Auch wenn ich ganz sicher nicht wieder Canon im DSLR Bereich kaufen werde.
    Mein gemecker wurde von Nikon erhört – ENDLICH BELEUCHTETE TASTEN!
    Aber, was ich ziemlich erschreckend finde: verkleinerte Akkukapazität um irgendwelche komischen japanischen Gesetze zu befriedigen.
    Haben die Autobatterien in Japan ab jetzt auch nur noch 2Ah?!?!?
    Ich hoffe Nikon legt da noch mal einen “Powerakku” nach, der den Rest der Welt glücklich macht.
    Schlimm genug das die “alten” Akkus der Pro-modelle nicht mehr genutzt werden können.
    Allzeit gut Licht :o)))

    6. Jan. 2012 | #

  11. Rolf Löber schreibt:

    Mit dem Zurücksetzen der Megapixel konnte die Empfindlichkeit auf extremen Wert erhöht werden – rauschfrei oder zumindest rauscharm bei 204’800 ISO/ASA. Somit können Verschlusszeiten verwirklicht werden, welche Sport und andere schnelle Bewegung Fotografierende hoch erfeuen. Auch die Tierfotografie im Dämmerlicht mit langen und längsten Brennweiten profitiert davon mächtig. usw – eine tolle Sache! Fürs Studio wird die D3x weiterhin erste Wahl sein.

    6. Jan. 2012 | #

  12. Christian Funke schreibt:

    @Peter Klein: Auch Canon hat den Videobereich weiter entwickelt. So zum Beispiel – längere Aufnahmezeit, bessere Bildqualität, Timecode usw.

    Hier ein kleiner Vergleich aufgrund ein paar techn. Daten:

    http://mike.heller.ca/2012/01/nikon-d4-versus-the-competition/

    7. Jan. 2012 | #

  13. Daniel Wenger schreibt:

    Was mich etwas verärgert bei Canon das der Preis der 1D X immer noch nicht feststeht….!Und wenn der tatsächlich um die 7000-7500 Euro oder 9900.– wie bei Digifuchs.ch angegeben wird…überlege ich mir ein Wechsel zu Nikon immer mehr!
    Wenn ich vergleiche eine Nikon D4 gibt es in rund 1.Mt für ca. 5300.–!!!
    Weniger als die EOS 1dx wird sie ja wohl kaum können nehme ich an!
    Bin aber trotzdem als langjähriger Canon Fotograf auf einen Vergleich sehr gespannt.!

    9. Jan. 2012 | #

  14. Philippe Wiget schreibt:

    Witzige Diskussion hier;-)
    Aber die neue Nikon sieht auch super aus und ich bin mir sicher, dass sich beide Kameras, die 1Dx und die D4 gegenseitig nicht viel geben werden. Spannend ist ja, dass sich die Kameras auch in der Pixelgrösse deutlich angenähert haben. Dieser Vergleich sah bei den 1DIV und D3s Kameras noch ganz anders aus. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die 1Dx und weiss, dass sich viele Kollegen genau so auf die neue Nikon freuen dürfen.
    Und ja, @Daniel Wenger, den Preis der Canon wüsste ich auch gerne. Aber ich glaub auch diesbezüglich wird der Unterschied der beiden nicht genug sein, um einen Umstieg zu rechtfertigen.

    9. Jan. 2012 | #

  15. Emanuel Freudiger schreibt:

    Die Diskussion ist wirklich witzig…
    So oder so- hauptsache ein neues Flaggschiff auf dass wir alle sehnlichst gewartet haben.

    10. Jan. 2012 | #

  16. Lars Reckmann schreibt:

    Ich bin mal gespannt, wie die Video-Specs sein werden. 10bit? 4:2:2? Sobald wir die D4 getestet haben, gibt es hier die Ergebnisse: http://blog.bavaria-film-interactive.de/

    11. Jan. 2012 | #

  17. David Waal schreibt:

    Sehr lustig das Gespräch hier.

    Die 1Dx wird 6000€ kosten und das steht schon seit november fest, genau so wie die D4 die auch 6000€ kostet.

    Die D4 kann ich mir jetzt schon holen, aber warum sollte ein Canon Fotograf, mit etlichen Objektiven so einen Finanziellen Schritt wagen???

    Hab beide Kameras schon getestet und ich bin von Canon eher erfreut, da der Speed und die erweiterte AF Funktionen im Sportbereich einfach Umschlagbar sind.

    Achja und die ewige Diskussion der Video Sachen, WAS ZUM TEUFEL WILL EINE FOTOGRAF MIT VIDEO-FUNKTION???

    ich war froh als meine 1Ds Mark II NUR Bilder gemacht hat ohne diesen ganzen Datenmühl, der den Sensor ehe nur Belastet.

    Falls es so weiter geht mit dem ganzen Videomist, dann werd ich wohl genau so wie viele anderen sich wieder der Analogen Technik widmen. :)

    oder zum MF wechseln ;)

    p.s. kommt nach Deutschland und kauft euch die Kamera wenn ihr es nicht erwarten könnt bis sie in CH erhältlich ist.

    25. Jan. 2012 | #

  18. Marcels schreibt:

    Warum auch die Fingerkuppen fusselig tippen? Die Nikon D4 ist seit Heute in “Auslieferung” Verschiedene Händler haben sie nun und meine wird nächste Woche auf meinen Tisch wandern. ;))

    Dann gehts los mit “amortisieren” Wärend andere Hersteller noch ein klein wenig warten mit liefern ;))))

    16. Mrz. 2012 | #

  19. MarcelS schreibt:

    Also habe nun zwei bodies der D4 seit gut 3 Wochen im Einsatz und bereits eine Gecrusht. Der Sunbounce Shoulder Strap ist am Gelenk durchgebrochen und die D4 ist am Boden aufgeschlagen, halb auf dem Body, halb auf dem Objektiv. Schade drum. :(

    Punkto Leistung, ganz grosse Klasse. Auch zum Filmen taugt die D4 auf sehr hohem Niveau. Die Videofiles müssen leider noch konvertiert werden bevor sie Schnittfähig sind aber ein HDMI Recorder wie der Ninjia löst das Problem mit 422 uncompressed hervorragend.

    Bestnote auch zum Nikon NPS Service der mir die bestmögliche Unterstützung bietet!

    7. Jun. 2012 | #

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