23.01.2012
16:35

ScanCorner nimmt Ihnen das Digitalisieren ab

Was geschieht dereinst mit den unzähligen Dias, Negativen und Papierbilder? Wer macht sich die Mühe, diese sorgsam einzuscannen? ScanCorner hat sich auf Scanarbeiten spezialisiert und bietet zu einem günstigen Stückpreis mit einem intetessanten Rundum-Service.

 

Mit der Absicht, seine Familienbilder kostengünstig im Ausland zu scannen, hat Eric Schreiber die Scan-Idee als persönliches Projekt gestartet. Als sein MBA-Studienfreund Raja Sekhar Upputuri wenig später eine IT-Firma in Indien gründete, war das Potential augenscheinlich und ScanCorner wurde Mitte 2009 als gemeinschaftliches, nebenamtliches Projekt gestartet. Nachdem im Frühjahr 2010 die ersten Scanner in Indien installiert waren und die grundlegenden logistischen Probleme gelöst waren, konnten die ersten Aufträge entgegen genommen werden. Per Ende 2010 hatte man alle Dias und Negative im weiteren Familien- und Freundeskreis gescannt, den Service optimiert und standardisiert und begonnen, ihn zu vermarkten.

Ein kleines Team, das eine effiziente Dienstleistung ins Leben gerufen hat

Nachdem im Frühjahr Erwin Wöber dazu gestossen war, wurde die Firma ScanCorner GmbH Anfang Juni 2011 offiziell gegründet. Seither hat die Firma massiv an Popularität gewonnen, ihr Auftragsvolumen vervielfacht und stellt nun in der Schweiz einen der grösseren Anbieter von Digitalisierungsleistungen dar. Neben indischen Kunden hat ScanCorner auch in Spanien und Australien bereits Partner und ist in diesen Ländern aktiv geworden.

ScanCorner glaubt, dass ein erfolgreiches Vermarkten seiner Service-Dienstleistungen auf zwei Schlüsselfaktoren beruht: Vertrauen und Bequemlichkeit. Aufgrund des Outsourcing-Modells ist Vertrauen für ScanCorner besonders wichtig, denn wer möchte schon riskieren, dass seine besten Erinnerungen in einem fernen Land verloren gehen? Neben einer Verlust-Garantie schafft ScanCorner mit wachsender Erfahrung und immer mehr erfolgreich abgewickelten Aufträgen (d.h. positiven Referenzen) zunehmend Vertrauen.

Da viele potentielle Kunden ungern ihre alten Kisten ausmisten und alte Bilder aussortieren, ist der Faktor Bequemlichkeit ein wichtiger Bremsfaktor. ScanCorner möchte es seinen Kunden so einfach wie möglich machen, indem es aufgrund des günstigen Preises für die Kunden nicht mehr notwendig ist, genau auszuwählen, welche Bilder digitalisiert werden sollen.

Die Scans werden aus Kostengründen in Indien ausgeführt – bei uns wären die manuellen Korrekturen zu diesen Preisen gar nicht möglich.

ScanCorner ist ein Dienstleister, der alle gängigen Foto- und Videoformate der letzten 60 Jahre professionell digitalisiert. In Hyderabad, einem der grössten IT- und Geschäftszentren Indiens, unterhält ScanCorner ein 22-köpfiges Team, welches geübt ist mit dem Umgang digitaler Medien, sowie mit Photoshop, dem wohl wichtigsten digitalen Bildbearbeitungswerkzeug. Dabei setzt das Unternehmen auf professionelle Scanner und manuelle, bildoptimierte Arbeitsweise. Jedes einzelne Foto wird zunächst von Hand gereinigt, um dann von einem der ScanCorner Mitarbeiter gescannt und anschliessend bearbeitet zu werden. Dank den eingesetzten Hochleistungsscannern von Nikon und Epson und den standardmässig eingestellten 3000 dpi (im Standard-Service) bietet ScanCorner qualitativ hochstehende Bilder. Auch viele Service-Leistungen, die bei vielen Anbietern extra kosten, wie das Drehen, Aufhellen, Farbanpassungen und Staubentfernung, gehören bei ScanCorner zum Standard.

 

Manuelle Entfernung von Kratzer bei Schwarzweissbildern gehört zum Standard-Service

Aussergewöhnlich ist auch ScanCorners Online-Galerie, wo Kunden ihre gescannten Bilder auf Plattformen wie Facebook oder Flickr übertragen können. Neben dem Standard Scanprozess bietet ScanCorner auch digitale Bild-Restauration-Dienstleistungen. Im Gegensatz zu den meisten Scan-Services verwendet Scan-Corner keine automatische Farbkorrektur, die auf ähnlichen Bildern sehr verschiedene Ergebnisse liefern kann. Stattdessen setzt das Unternehmen ausschliesslich auf manuelle Farbkorrektur.

 

Farbkorrektur: Verblasste Bildern kommen wieder frischer zur Geltung

Interessant ist auch die Möglichkeit, komplette Fotoalben inklusive Beschreibungen und Vermerken digitalisieren zu lassen. Dabei lässt sich in der digitalen Form des Fotoalbums blättern, als hätte man es in der Hand, und zusätzlich kann jedes Foto per Mausklick vergrössert dargestellt werden. ScanCorner bezeichnet dies als «Interaktives Album».

Bild zu dunkel – wird manuell in Helligkeit und Kontrast optimiert

Preislich bewegt sich der oben beschriebene Standard-Service je nach Format von CHF –.40 pro Fotoabzug (10 x 15cm) bis CHF. 3. – pro Grossformat-Negativ. Der Basis-Service (nur Scannen) kostet etwa die Hälfte, der Premium-Service (für Interaktive Alben und professionelle Nutzer) etwa das Doppelte. Die meisten Kunden, welche Dias und Negative zum Einscannen in Auftrag geben, wählen den Standard-Service für 40 Rappen, da dieser die oben beschriebenen Bearbeitungsschritte abdeckt. Die Preise für das Digitalisieren von Videos reichen von CHF 15. – pro Stunde VHS-Video bis hin zu CHF 100. – pro Stunde Super 8mm Film.

Die Digitalisierung von Erinnerungsbildern ist eine wichtige Aufgabe, weil wir uns im modernen Umgang mit Bildern auf diesen Komfort und die passende Archivierung eingestellt haben. Zudem wird so auch das Problem der Haltbarkeit gelöst – vorausgesetzt, dass man die Digitaldaten immer auf aktuelle Datenträger migriert – denn die Farbstoffe der Dias, Negative und Papierbilder verblassen mit der Zeit unwiederbringlich …

Weitere Inormationen finden Sie hier, einen Film über Scancorner gibt es hier:

 

 

  1. Michael Przewrocki schreibt:

    Wenn es das in unserer stadt gibt dann ok, aber wertvolle filme verschicken und verlieren, garantiert nicht! Suche schon lange Top-Scanservice für grosse Panoramafilme 70mm, scannen nur auf Flachbett möglich. Aber bitte keine 150 Chf/Stück.

    23. Jan. 2012 | #

  2. Thomas Schneider schreibt:

    Also ich finde das Konzept nicht schlecht.
    Die eingesetzten Scanner sind gut, die Preise sind in Ordnung und man kann laut homepage erstmal eine Probe anfordern. Ich probiers mal aus, wenn alles klappt, werde ich vielleicht schon einige alte Dias einscannen lassen.

    24. Jan. 2012 | #

  3. ScanCorner schreibt:

    Sehr geehrter Herr Przewrocki, sehr geehrter Herr Schneider,

    Vielen Dank für Ihre Kommentare.

    Ihre Bedenken können wir nachvollziehen, allerdings möchten wir Ihnen an dieser Stelle versichern, dass wir uns als professionellen Scan- und Reparaturservice verstehen und sowohl der Schutz Ihrer Bilder, als auch der Ihrer Privatsphäre höchste Priorität bei uns haben.
    Beim Versand der Bilder arbeiten wir mit unserem globalen Logistik-Partner FedEx zusammen, der das in unserem Schweizer Betrieb verpackte Bildmaterial direkt zu unserer Bilddigitalisierungszentrale in Indien bringt. Der Versand jeder Sendung wird genau verfolgt und seit Beginn der Zusammenarbeit ist noch keine einzige Sendung verloren gegangen. Tatsächlich ist durch unsere Sicherheitsmaßnahmen das Risiko nicht größer, als wenn Sie Ihre Fotos innerhalb derselben Stadt verschicken würden.

    Gerne möchten wir Sie auch auf unser unverbindliches TRYOUT-Angebot aufmerksam machen, bei dem Sie sich kostenlos von unserer Qualität überzeugen können.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr ScanCorner-Team

    1. Feb. 2012 | #

  4. Michael Przewrocki schreibt:

    Der bekannte Tierfotograf Frans Lanting hat auch mal einzigartigste Aufnahmen verloren als er Filme aus der Hand gab! Das Verschicken von Originalen hat kein Zukunft.

    4. Feb. 2012 | #

  5. Michael Przewrocki schreibt:

    Selbst bei einme Schweizer Labor gingen schon Original-Dias verloren-via Fotogeschäft! Darum ein Hoch auf alle Minilabs in der Stadt! Die sollten doch einen solchen Servive aufziehen. Einfach ohne unverschämte Preise.

    4. Feb. 2012 | #

  6. Fototec schreibt:

    bildwerk bern.

    6. Feb. 2012 | #

  7. Michael Przewrocki schreibt:

    bildpunkt münchenstein

    6. Feb. 2012 | #

  8. Michael Przewrocki schreibt:

    So wird das Scanproblem gelöst:
    http://www.photoscala.de/Artikel/Plustek-stellt-Mittelformatscanner-OpticFilm-120-in-Aussicht

    6. Feb. 2012 | #

Kommentar schreiben:

RSS-Feed für diese Kommentare. | TrackBack URI

Top Story

Interview: Leica ist auf Kurs

Leica hat in Berlin eine ganze Reihe von Neuheiten vorgestellt (Fotointern.ch berichtete). Bei dieser Gelegenheit führte Fotointern.ch ein Exklusiv-Interview mit Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Leica Camera AG und Stephan Schulz, dem Leiter des Professional Imaging-Bereichs, der auch für die Leica Mittelformatkamera S2 verantwortlich ist. Weiterlesen »