27.06.2014
7:00

«Focus projects professional» macht Bilder von vorne bis hinten scharf

Franzis_FOCUS-projects_pro_Box_LeadWer kennt das Problem nicht: Bei vielen Motiven mit Tiefenausdehnung reicht oft mit allen Tricks die Schärfentiefe nicht. Franzis hat jetzt die Lösung: Die neue Software «Focus Projects Professional» setzt mehrere Einzelbildern mit verschiedenen Schärfenebenen zu einem Bild zusammen, das von vorne bis hinten scharf ist. «Fokus-Stacking» heisst diese Technik …

.

Der Franzis Verlag stellt «Focus projects professional» vor, eine Software Neuentwicklung für Mac und Windows, speziell konzipiert für die Produkt-, Stilleben-, Landschafts- und Architekturfotografie für Hobby-, Profi-, Werbe- und Industriefotografen.

Francis hat diese Software für den Anspruch extrem scharfer Motive, Produkte, Stillleben aller Art und Landschafts- oder Architekturansichten mit einer brillanten Schärfentiefe im gesamten Bild entwickelt. Aus beliebigen Schärfe-Bildfolgen errechnet die Software automatisch ein mit durchgehender Schärfentiefe gezeichnetes Ergebnisbild. Damit umgeht die Software die phsykalisch bedingten Objektiv-Probleme von Schärfentiefenbegrenzungen bei Einzelaufnahmen durch das aus der Makrofotografie bekannte «Fokus-Stacking». Acht neu entwickelte Fokus-Stacking Algorithmen mit einer 32-Bit Genauigkeit errechnen automatisch eine exakte Deckungsgleichheit der Schärfe-Bildfolgen.
Franzis_FOCUS_projects_aepfel_anim

 

Die Software bringt die Schärfentiefe

Werden beispielsweise Motive hintereinander aufgereiht und mit einem Makroobjektiv aufgenommen, so reich die Schärfentiefe – ja nach Objektivbrennweite und Arbeitsblende mehr oder weniger weit. Das ganze Motiv von vorne bis hinten abzubilden, ist in vielen Fällen nicht möglich. Das gilt nicht nur bei Nahaufnahmen, sondern oft auch in der Landschafts- und Architekturfotografie.
Die Lösung ist eine Bildserie mit unterschiedlichen Schärfeebenen. Ideal eignen sich dazu Makroobjektive und Normalbrennweiten mit Blendeneinstellungen zwischen 8 und 11 und mehrere Aufnahmen des Objektes mit unterschiedlichen Fokuseben.

Diese Einzelbilder werden danach in «Focus projects professional» eingeladen, dann werden sie von der Software analysiert, neu berechnet und über das Post-Processing in ein deckungsgleiches Gesamtbild mit durchgehender Schärfentiefe zusammengefügt. Weitere Nachbearbeitungen obliegen dann der gestalterischen Kreativität eines Jeden selbst.
Mit «Focus projects professional» wird Fotografen für das Hobby und den Beruf eine Softwarelösung angeboten, um schnell und präzise jegliche Objekte/Produkte und Ansichten mit einer extrem scharfen Tiefenwirkung zu gestalten. Kleines wird ganz Gross, Produkteigenschaften werden im Bild deutlich und Gesamtaufnahmen erreichen eine beeindruckende Schärfentiefe.

Franzis_FOCUS_projects_Leica_500

Beeindruckende Gestaltung mit Focus-Stacking

Die extreme Schärfentiefe von kleinsten Motiven und Produkten zählt in der Fotografie zu einem der stärksten Gestaltungsmittel, die aber oft durch die physikalische Einschränkung der Abbildung des Objektivs behindert wird.

Das neu entwickelte Focus projects professional ist funktional darauf abgestimmt, Objekte aus Bildreihen unterschiedlicher Schärfeebenen detailgetreu herauszuarbeiten und abzubilden. Mehrere Bilder (Stacks) unterschiedlicher Schärfe-Ebenen werden durch acht speziell entwickelte Focus-Stacking-Algorithmen mit einer 32-Bit Genauigkeit nach entsprechender automatischer oder individuell festgelegter Gewichtung der Schärfegrade deckungsgleich dabei zusammengestellt. Technologisch auf dem neuesten Entwicklungsstand können bis zu 400 Schärfeebenen im RAW, TIFF oder JPEG-Format zu einem Stack verarbeitet werden.

Franzis_FOCUS_projects_Kreativ

Professioneller Workflow und Funktionen

Alle Werkzeugtools in der Bedienoberfläche sind intuitiv für einen schnellen professionellen Workflow angeordnet. Neben der Automatik bietet die Software für die Schärfe-Ebenen eine selektive Gewichtungsbestimmung per Pinseltool. Insgesamt 20 Presets (Voreinstellungen) für unterschiedliche Interpretationen des Bildes helfen nicht nur beim Einstieg in die Makrofotografie, sondern bieten ebenso eine Basis zur weiteren Bildnachbearbeitung im Expertenmodus mit 24 zusätzlichen Filtern und Effekten. Dabei gibt es auch neu entwickelte 3D-Effekte für die nachträgliche Beleuchtung, Brennweite/Drehung oder Umwandlung in Anaglyphen 3D-Bilder (Rot-Cyan-Ansicht).

Workshops und Schulungen

Der Franzis Verlag bietet in Webinaren regelmässig Workshops und Schulungen für das neue Focus projects an. Informationen und Anmeldung sind unter www.franzis.de/webinar abrufbar.

Auszug der Highlights des neuen «Focus projects» auf einen Blick

  • Stacks mit bis zu 400 Schärfeebenen
  • Acht Focus-Stacking-Algorithmen mit 32-Bit Genauigkeit
  • 20 fertig konfigurierte Presets für schnellste Ergebnisse in einzigartiger Qualität
  • 24 zusätzliche Expertenfilter zur individuellen Bildnachbearbeitung
  • Selektiv-Tool für die Bildretusche
  • Integrierter intelligenter automatischer Bildoptimierer
  • Unterstützung von RAW, TIFF, JPEG und fast alle Bildformate
  • Schnelle Engine für kürzeste Rechenzeiten
  • Undo-Funktion mit Timeline-Ansicht
  • 3D-Funktionen: Drei-Achsen-Rotation, 3D-Beleuchtung
  • Export als Webseite, Video oder 3D-VRML-Objekt
  • Stand-alone-Anwendung – keine weitere Software nötig!
  • Inklusive Plug-in für Photoshop CS6/CC und PS Elements 11/12 als Add-on
  • Für Mac OS X ab 10.7 und Windows 8/7/Vista/XP
  • Arbeiten in Echtzeit: Optimale Ausnutzung der Hardware durch Grafikkartenbeschleuniger und Multikern-Unterstützung von bis zu 32 Prozessorkernen.

 

Preis und Verfügbarkeit

«Focus projects» ist ab sofort für Euro 129,00 als ESD-Version (Download) über www.franzis.de und als deutsche Boxversion multilingual (Deutsch, Englisch, Französisch) im Fachhandel verfügbar. Die Software ist optimiert für die Betriebssysteme Mac OS – 64-Bit und Windows – 32-Bit und 64-Bit und inklusive Photoshop CS6/CC Plug-in und PS Elements 11/12 als Add-on.

Weitere Informationen finden Sie unter www www.franzis.de

  1. Sikke Loling schreibt:

    Jetzt muss die Software nur noch den Weg in die Kamera finden und so schnell werden, dass sich auch bewegte Motive entsprechend abarbeiten lassen. Partielle Schärfe als Elemente der Bildgestaltung hat dann ausgedient: Es lebe die Langeweile.

    27. Jun. 2014 | #

  2. Peter Klein schreibt:

    Ist das wirklich eine Neuentwicklung oder bloss eine Neuverpackung von Helicon Focus Pro durch den Franzis-Verlag?

    27. Jun. 2014 | #

  3. Heiko W schreibt:

    Nein, habe da schon reingeschaut. Franzis hat mit den projects Tools eine eigene Reihe entwickelt. Arbeite selbst noch mit dem HDR projects….bin voll zufrieden.

    27. Jun. 2014 | #

  4. Michael Przewrocki schreibt:

    Von einer norwegischen sicherheitsfirma gabs mal eine sauteure umgebaute olympus 5mp-kamera welche schnell hintereinander solche tiefenfotos herstellte. beeindruckend.

    27. Jun. 2014 | #

  5. Holger schreibt:

    Bietet «Focus projects professional» in der Praxis wirklich mehr, als die diesbezüglich in Photoshop CC verfügbaren Möglichkeiten (ich meine nicht das Beigemüse)? Eine Demo herunterladen traue ich mich nicht, weil man dann die hartnäckigen und penetranten Werbemails des Franzis Verlages nicht mehr los kriegt.

    28. Jun. 2014 | #

  6. Markus schreibt:

    @ Holger
    Photoshop bietet keine solche Funktion. Das Focus-Stacking wäre über Ebenen machbar, aber sehr viel umständlicher und aufwändiger.

    Für das Problem der Mail-Adresse-Sammelwut gibt es Dienste im Web für temporäre Wegwerf-Mail-Adressen

    28. Jun. 2014 | #

  7. Holger schreibt:

    @ Markus
    Aber sicher: Ebenen automatisch ausrichten und dann automatisch überlagern. Geht ruckzuck.

    28. Jun. 2014 | #

  8. Werner schreibt:

    Wenn ich es richtig sehe, bietet die neue Software Franzis aber keine Möglichkeit, auch unterwegs ohne Laptop Fokus-Stacks anzufertigen. Das Schöne an Helicon Focus Pro ist ja eben, dass man die Kamera auch auf weiter Flur über das Tablet oder Smarthpone ansteuern kann. Die App berechnet automatisch, wie viele Bilder mit welchem Abstand benötigt werden, um einen brauchbaren Stack zu erstellen. Das erspart auch das risikobehaftete Drehen am Objektiv, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn man zuhause feststellt, dass sich der Bildausschnitt beim manuellen Verstellen verändert hat. Franzis ist also erst auf halbem Weg, verlangt aber bereits den vollen Preis.

    2. Jul. 2014 | #

Kommentar schreiben:

  • Kommentare werden erst nach Sichtung durch die Redaktion publiziert
  • Beachten Sie unsere Kriterien für Kommentare im Impressum
  • Nutzen Sie für Liefer- und Kontaktnachweise die Angaben im entsprechenden Artikel
  • Für Reparaturanfragen und Support bei Problemen wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller (siehe dessen Website) oder Ihren Händler
  • Beachten Sie, dass Fotointern.ch eine reine und unabhängige Informationsseite ist und keine Waren verkauft oder vermittelt

Top Story

Fotobummel durch Wien

Wien_FotohistoryNein, diesmal geht es nicht um die klassischen Sehenswürdigkeiten der Donaustadt, sondern um einige Plätze, die besonders für Sammler und Fotobegeisterte interessant sein dürften. Fotohistory.ch hat solche im Rahmen der alljährlichen Bildungsreise aufgesucht. Weiterlesen »