Urs Tillmanns, 29. Dezember 2015, 11:49 Uhr

Nikon: Projekt «Elevate the Everyday» gegen «alles schon einmal fotografiert»

Nikon LogoNikon lanciert das Projekt «Elevate the Everyday», mit dem Fotografen aufgefordert werden, Themen, die schon häufig fotografiert wurden in neuen, ungewohnten Sichtweisen darzustellen und sagt solchen «Vemödalen» den Kampf an. Nikon fordert Fotografen aus ganz Europa auf, dem Beispiel von vier zu folgen und ihre frisch inspirierte Fotografie zu teilen.

 

Nikons Rezept gegen die Sorge darüber, dass alles schon einmal fotografiert wurde Nikon hilft Fotografen, das frustrierende «Vemödalen» zu überwinden. Gemeint ist der Versuch, etwas Alltägliches in neuer Form festzuhalten, auch wenn es bereits tausende identische Fotos davon gibt. Dazu zeigt Nikon «Elevate the Everyday» und verändert die Fotografie eigentlich langweiliger Themen.

«Vemödalen» beschreibt den Frust des Fotografen über die Erkenntnis, dass jedes Motiv bereits schon einmal aufgenommen wurde. Es ist ein Kunstwort, erdacht vom in Minnesota lebenden Schweizer John Koenig. Mit dem Projekt «Elevate the Everyday» inspiriert Nikon Fotografen dazu, das kreative Potenzial der gewöhnlichsten Objekte zu entdecken. Vier ausgewählte Fotografen aus der Schweiz, Dänemark, Frankreich und den USA verwandeln mit ihrer Nikon D750 gewöhnliche Parkhäuser in wunderschöne Motive. Die Profis zeigen, wie man als Fotograf mit der richtigen Ausrüstung, Denkweise und den entsprechenden Fähigkeiten visuell beeindruckende Bilder aus der augenscheinlich uninteressantesten Umgebung schafft.

 

Individuelle Interpretationen

Jeder der vier Fotografen wurde ausgewählt, weil er die Fähigkeiten hat, die Schönheit von Dingen zu entdecken, deren ästhetischer Wert üblicherweise eher gering ist. Zu den individuellen Interpretationen dieser Anweisung gehören Alastair Philip Wipers einsame dänische Parkplätze bei Nacht, die auf filmische Assoziationen setzen und Aaron Peggs Porträt einer Ballerina, das das Auge ermutigt, die Führungslinien und Fluchtpunkte des Orts zu erkennen.

«Nikon hat mich herausgefordert, andere Fotografen zu inspirieren, die Grenzen ihrer Kreativität zu erweitern und gleichzeitig ihre Fähigkeiten zu verbessern», sagt Juan Jerez. «Für mich war das eine Gelegenheit, zu zeigen, wie die Kombination aus einem kreativen Auge und technischer Erfahrung die Schönheit von für viele Menschen unbedeutenden Orten offenlegen kann – nicht nur bei Parkplätzen.»

 

Vier inspririerte Fotografen

Der Schweizer Fotograf Adrien Barakat untersuchte die Theorie «alles ist ein Motiv, und jedes Motiv hat einen Rhythmus», indem er die verschiedenen Möglichkeiten zur Aufwertung eines Parkplatzes mithilfe dessen natürlicher Anonymität und Typologie aufzeigte. Adrien Barakat ist ein Schweizer Architekt und Fotograf. Sein Architekturwissen ermöglichte es ihm, ein aussergewöhnliches kritisches Auge, Raumverständnis und einen besonderen Blick fürs Detail zu entwickeln, um ästhetische Qualitäten und Stärken seiner Motive auszudrücken.

Nikon Adrien Barakat

Foto: Adrien Barakat, Nikon D750, AF-S Nikkor 1:3,5–5,6/28–300 mm G ED VR

 

Der in Frankreich ansässige Juan Jerez spielte mit dem Licht und unerwarteten Objekten, um zu zeigen, dass die Schönheit eines Fotos nicht vom Motiv abhängig ist, sondern der Art und Weise der Präsentation. Juan Jerez ist ein spanischer Architekt und Fotograf und arbeitet in Paris. Er spezialisiert sich auf Fotos, die eine Geschichte erzählen können. Dabei arbeitet er aber nicht mit Worten, sondern mit Licht, Schatten und Formen, um einen anderen Blick auf die Welt zu zeigen.

Nikon Juan Jerez

Foto: Juan Jerez, Nikon D750, AF-S Nikkor 1:2,8/24-70 mm E ED VR

 

Aaron Pegg ist ein Fotograf aus New York, der im November 2013 begann, leere Bahnhöfe in seiner Heimatstadt zu fotografieren. Fotos auf Instagram inspirierten ihn, die Kamera zu nehmen und «Bahnhöfe in ihrer ‚rohesten Form‘ zu zeigen, ihre Führungslinien, Tiefe und Symmetrie einzufangen und ihre Schönheit zu illustrieren».

Nikon Aaron Pegg

Aaron Pegg: Nikon D750, AF-S Nikkor 1:1,4/24 mm G ED

 

Alastair Philip Wiper  ist ein englischer Fotograf und Autor, der in Kopenhagen lebt. Die Dinge, die Menschen schaffen und bauen, faszinieren ihn. Er wählt einen anthropologischen Zugang zu seinen Fotomotiven und sucht die zufällige Schönheit in der Infrastruktur.

Nikon Alastair Philip Wiper

Alastair Philip Wiper: Nikon D750, AF-S Nikkor 1:2,8/24-70 mm E ED VR

 

Unter dem Hashtag #ElevateTheEveryday fordert Nikon Fotografen aus ganz Europa auf, diesem Beispiel zu folgen und ihre frisch inspirierte Fotografie auf Twitter zu teilen.

 

 

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