Markus Zitt, 9. November 2011, 07:00 Uhr

HDR Darkroom die Fünfte

Die neue Version der HDR-Software von Franzis soll auch Einsteigern und weniger versierten Digitalfotografen den Einstieg in die HDR-Fotografie ermöglichen.
Franzis HDR Darkroom 5 für Mac und Windows erzeugt HDR-Fotos aus Belichtungsreihen (Multi-Shot) aber auch „Pseudo-HDRs“ aus einzelnen Aufnahmen (One-Shot).

Die neue Version der HDR-Software kommt gerade recht zur herbstlichen Fotosaison und zur Urlaubsnachlese. In Franzis HDR Darkroom 5 haben die Entwickler am Herzstück der Software geschraubt. Der neue Algorithmus für Tonemapping, die dynamische Stapelbearbeitungsroutine von Belichtungsreihen und das One-Shot-HDR via RAW-Datenverarbeitung liefern so schon mit den automatisierten Parametereinstellungen schnell und einfach brillante HDR-Fotos. Selbst Schwarzweiss-HDR-Fotos werden nun mit realistischem Tonwertumfang durch die Software optimal generiert.

Pseudo-HDR-Bild, das aus einer Aufnahme im RAW-Format erzeugt wurde.

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Nach wie vor selbsterklärend gestaltet sich die Benutzeroberfläche der HDR-Software, die ohne weiteres Fachwissen auch Gelegenheitsfotografen anspricht. Selbstverständlich lassen sich alle Parameter auch individuell setzen.

Für die surrealistische, extra betonte Kontrastzuweisung bei ausgewählten Motiven bietet HDR Darkroom 5 die passenden Einstellungsparameter, die über die Feineinstellung gemäldeähnliche Ergebnisse liefert.

One-Shot-HDR

Wind, Tiere und schnell bewegende Objekte oder das fehlende Stativ verhindern klassische HDR-Verfahren durch eine Belichtungsreihe mit mehreren Aufnahmen. Das ist ärgerlich, wenn das Motiv in dem Moment stimmig ist. Die Funktion One-Shot-HDR ermöglicht es dennoch, dass ein Motiv für ein HDR-Bild verwendet werden kann. Der integrierte RAW-Konverter generiert interne Belichtungsreihen aus allen gängigen RAW-Formaten und liefert ausdrucksstarke Ergebnisse, wo Belichtungsreihen nicht anwendbar sind.

Schwarzweiss-Fotos mit natürlichen Tonwertumfang

Für Motive, die ihre volle Ausstrahlung in der Schwarzweiss entwickeln, liefert die Software die passende Lösung.

Screenshot zeigt das Tonemapping eines HDR-Bilds in ein Schwarzweissfoto.

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Monochrome-Belichtungsreihen von mindestens zwei Aufnahmen (empfohlen werden mindestens drei) analysiert HDR Darkroom 5 automatisch und erstellt wie bei Farbaufnahmen einen optimalen Abgleich von Lichter und Schatten mit bester Zeichnung und Tonwertumfang. Motive alter Fahrzeuge oder auch Gegenstände aus vergangenen Tagen werden so ihrer Zeit gerecht.

Funktionen im Überblick

  • Automatische Erkennung der Belichtungsinformationen
  • Automatische Ausrichtung der Ausgangsbilder
  • Automatische Rauschreduzierung und umfangreiche Finetuning-Möglichkeiten
  • Drei Tonemapping-Methoden für natürliche oder surreale HDR-Effekte
  • HDR-Bilder (PSeudo-HDR) aus einer RAW-Datei (One-Shot)
  • Dynamische Stapelverarbeitungsroutine analysiert jedes Bild einzeln ohne manuelle Nacharbeit

 

Die Software erlaubt die Bearbeitung von Bilddaten mit einer Ausgangsauflösung von bis zu 50 Megapixel. Unterstützt werden RAW-Datenformate bekannter Hersteller wie Canon, Nikon, Sony, Olympus und Panasonic sowie das universelle RAW-Format Adobe DNG. Neue Kameramodelle werden mit regelmässig erscheinenden Updates unterstützt.

 

Preise und Verfügbarkeit

Franzis HDR Darkroom 5 ist äuft unter Windows und Mac OS X und ist als Boxversion ab Anfang November im Fach- und Buchhandel oder als Download unter www.hdr-darkroom.de verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei Euro 69 Euro. Eine kostenlose Demoversion und umfangreiches Informationsmaterial auf der Webseite lädt Fotografen zum Testen ein.

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