David Meili, 27. Januar 2009, 07:00 Uhr

„Hier spielt der Markt“ – meint ricardo.ch

ricardo.ch dürfte umsatzmässig zu einem der bedeutendsten Händler in der schweizerischen Fotobranche geworden sein. Nicht wenige Fachgeschäfte bieten unter eigenen und Fantasie-Adressen Auslaufmodelle und auch neue Produkte aus dem Zwischenhandel an. Im Profibereich benützt ein Distributor für Studiosysteme ricardo.ch bereits als primären Verkaufskanal. Doch wer mitbietet, sieht sich oft ausgetrickst, wenn er die Regeln nicht kennt.

Lokaltermin auf dem Internet:

Die Online-Versteigerung für ein Optikgerät aus dem „Nachlass“ der Schulgmeinde Uster/ZH läuft auf 09.55 Uhr termingerecht ab. Wer wenige Sekunden zuvor noch 10 Franken mehr bietet, erhält die Mitteilung, dass er überboten wurde. Ein erneuter Zugriff auf die Site zeigt, dass die Auktion munter weiter läuft. Ein Mitbieter aus Uster, – Zufall – , schnappt das Ding um 10.08 Uhr. In den nächsten Tagen dürfte es auf dem neuen Preisniveau wieder auf ricardo.ch angeboten werden. Hinter dem (An)Bieter steht ein aus öffentlichen Geldern finanziertes Erwerbslosenprojekt.

Barbara Zimmermann, Medienverantworliche von ricardo.ch klärt uns nach Rücksprache mit dem Kundendienst auf: Solange weitergeboten wird, bleibt die Auktion innerhalb einer Auslaufsfrist von wenigen Minuten online. Diese ermöglicht Mitbietern mit einer vielleicht nicht ganz der Internet-Systemzeit entsprechenden Lokalzeit ebenfalls mitzubieten. Fantom- und Selbstbieter können technisch kaum ausgeschlossen werden.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen von ricardo.ch wurde deutlich, dass es nicht einfach ist, allen Ansprüchen gerecht zu werden und als Online-Auktionshaus gegenüber der massiven globalen Konkurrenz wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Kolleginnen und Kollegen von ricardo.ch leisten eine grossartige Arbeit. Sie haben aus Hinweisen aus unserer Szene immer wieder die Kategorisierung der Fotoangebote angepasst und verfeinert.

Happy Birthday, ricardo.ch zum 10. Geburtstag und herzlichen Dank für die sympathischen Mails und die telefonischen Rückmeldungen von Eurem Kundendienst. Schade, dass man Euch nicht auch bewerten kann.

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