Urs Tillmanns, 8. Februar 2010, 15:00 Uhr

Canon EOS 550D: Profi-Technologie in Mittelklasse-DSLR

Canon rundet das EOS-Sortiment im Mittelfeld ab: Die neue EOS 550D ist mit einem neu entwickelten 18 Megapixel APS-C-CMOS-Sensor ausgestattet und bietet mit der Full-HD-Movie-Funktion jede Menge Flexibilität für kreatives Experimentieren. Die EOS 550D ist ab Ende Februar 2010 im Handel erhältlich und soll die EOS 450D nicht ablösen.

Mit der Canon EOS 550D kommen auch Einsteiger und passionierte Hobbyfotografen in den Genuss von Canon Imaging-Technologien. DIGIC 4 und ein neuer 18-Megapixel-Sensor unterstützen die hohe ISO-Empfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 6‘400, die auf ISO 12‘800 erweiterbar ist. Optimierte Technologien zur Rauschreduzierung bewirken dabei eine Leistungssteigerung bei schwachen Lichtverhältnissen. Die 14-Bit-Signalverarbeitung sorgt für präzise Farbtonabstufung und eine natürlich wirkende Farbwiedergabe. Davon profitiert die Qualität nicht nur beim Fotodruck, sondern auch bei der Wiedergabe auf dem Display.

Die Scharfstellung erfolgt bei der EOS 550D dank 9-Punkt-Autofokus und einem besonders empfindlichen mittig sitzenden Kreuzsensor bis Lichtstärke 1:2,8 schnell und präzise. Die Reihenaufnahmefunktion arbeitet superschnell mit bis zu 3,7 Bildern pro Sekunde. Auch das iFCL AE-Messsystem (intelligent Focus Colour Luminance) ist bei der EOS 550D zu finden, welches zum ersten Mal bei der EOS 7D vorgestellt wurde. Damit analysiert ein Dual-Layer-Sensor präzise Schärfe, Farbe und Helligkeit und sorgt für eine besonders genaue und gleichmässige Belichtung.

Ganz neu in einer EOS-Kamera: In der Auto-ISO-Einstellung kann die Obergrenze der ISO-Empfindlichkeit festgelegt werden, damit ist die maximale Rauschneigung des Bildes eingrenzbar. Zum ersten Mal bei einer Einsteiger-EOS ist eine Belichtungskorrektur im Bereich von plus bis minus fünf Stufen einstellbar. Um auch bei ungünstigen Lichtbedingungen eine Aufnahme mit optimaler Belichtung zu erhalten kann zusätzlich eine Belichtungsreihe mit plus/minus zwei Blendenstufen durchgeführt werden.

Auf Wunsch vieler Fotografen wurden die Tasten grösser und intuitiver gestaltet. Eine zusätzliche Taste wurde auf dem Akkugriff integriert, damit die Blendeneinstellungen bei Aufnahmen im Hochformat geändert werden können ohne dass die Kamera neu ausgerichtet werden muss.

EOS-Movie: Film ab für Full-HD-Video!

Die EOS 550D hat eine Moviefunktion für 1‘920 x 1‘080p Full-HD-Movies mit einer wählbaren Bildfrequenz von 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde oder für 720p Video mit 60 oder 50 Bildern pro Sekunde. Für den guten Ton bei der Videoaufzeichnung gibt es einen Anschluss für ein externes Stereomikrofon.

Zur kreativen Gestaltung lassen sich manuell Zeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit einstellen. Dadurch hat der Anwender Einfluss auf Belichtung, Schärfentiefe und den Grad der Bewegungsunschärfe. Für bestmögliche Videoqualität ist die Tonwertpriorität separat für die Movieaufzeichnung bestimmbar, ohne dass sich die Einstellung im Fotomodus ändert. Mit der Movie Crop-Funktion kann eine Aufzeichnung in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) mit 7facher Telewirkung über die Sensormitte erfolgen – ideal für Aufnahmen von weit entfernten Motiven.

Durchblick: klar sehen

Das neue Clear-View-LC-Display der EOS 550D weist ein Seitenverhältnis von 3:2 auf, welches dank ihrer Proportion ohne störenden schwarzen Rand auskommt. Das Display ist 7,7 cm (3,0 Zoll) gross, hat rund 1‘040‘000 Bildpunkte und ist reflexionsarm und wasserabweisend. Seine optimierte Vergütung erleichtert die Lesbarkeit auch an hellen Orten und aus verschiedenen Blickwinkeln.

Teilen und erweitern

Mit der EOS 550D sind grossartige Fotos und Videos nur der erste Schritt. Der integrierte HDMI Anschluss unterstützt HDMI-CEC (High-Definition-Multimedia Interface – Consumer-Electronics-Control), damit können Filme und Fotos der EOS 550D auf kompatiblen HD-TVs wiedergegeben und per TV-Fernbedienung gesteuert werden.

Zum kabellosen Datentransfer hat die EOS 550D «Eye-Fi-connected»-Funktionen. Die Benutzeroberfläche der Kamera beinhaltet einen speziellen Eye-Fi-Bereich. Zusammen mit Eye-Fi-Karten – das sind Speicherkarten mit eigenem Wi-Fi-Transmitter – ist ein kabelloser Datentransfer direkt von der Kamera ohne PC möglich. Während der Datenübertragung per Eye-Fi-Karte wird für bequeme und unterbrechungsfreie Übermittlung die automatische Stromabschaltung deaktiviert.

Der Erwerb der neuen Canon EOS 550D berechtigt zur kostenlosen Mitgliedschaft im Canon Image Gateway, einer Online-Galerie zur Präsentation eigener Bilder und Videos. Nach erfolgter Registrierung steht dem Anwender eine Speicherkapazität von bis zu zwei Gigabyte zur Verfügung. Dank Mobile Browsing kann per kompatiblem Handy von unterwegs auf die Bilder zugegriffen werden.

Die EOS 550D ist ab Ende Februar 2010 im Handel verfügbar. Das sind die Preise in der Schweiz:

  • EOS 550D Gehäuse    CHF 1’208.–
  • EOS 550D mit EF-S 18-55 IS    CHF 1’378.–
  • EOS 550D mit EF-S 18-135 IS    CHF 1’708.–

Weitere Informationen finden Sie demnächst hier, die technischen Daten können hier als pdf heruntergeladen werden.

21 Kommentare zu “Canon EOS 550D: Profi-Technologie in Mittelklasse-DSLR”

  1. Canon hat nun endich eingesehen, dass die 500d mit ihrer beschränkten Movie-Funktion und ohne Mikrofoneingang als Videokamera nichts bringt. Nun schieben sie ein Jahr nach der 500d neues Einsteigermodell auf den Markt. Endlich ist die Bildfrequenz einstellbar und ein Mik anschliessbar. Aber das Zubehör, wie Akkugriff und Akkus passen anscheinend nicht mehr. Ich ärgere mich, dass ich letztes Jahr auf die Canon 500d mit der Moviefunktion mit 20 fps hereingefallen bin und gleich noch Zubehör gekauft hatte. Im Nachhinein finde ich es vernünftiger, etwas länger zu sparen und sehr gut zu überlegen, ob die angepriesenen Funktionen im praktischen Nutzen wirklich brauchbar sind. (Ich sage nur „Rolling Shutter“!)
    Es wäre ja so einfach, per Firmware die EOS 500d aufzuwerten. Schade Canon, aber diese Salamitaktik unterstütze ich nicht mehr. Das ist weder Nutzer- noch Umweltfreundlich.

  2. Ich bin maßlos enttäuscht von Canon. Vor kurzem habe ich die EOS 500d gekauft und viel Geld im Laden gelassen. Jetzt muss ich feststellen, dass wenige Monate später schon ein Nachfolger erscheint. Die Kunden sind also doch blöde was. Kein Update. Keine neue Firmware. Nein, direkt ein neues Gerät. Unverschämtheit!
    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass ich verarscht worden bin. Hätte ich doch lieber zu der Konkurrenz gegriffen und eine Nikon zugelegt. Die bringen nicht alle zwei Monate ein neues Gerät raus und knipsen auch grandiose Bilder!
    Ich hoffe, dass die Canon 550D bei den Tests schlecht abschneidet und Canon damit eine Lehre erteilt wird. Mit wird solch ein Fehler nicht noch einmal passieren!

  3. Kann mich den Kommentaren nur anschließen. Da gibt man viel Geld für eine gute Kamera aus und wenige Monate später erscheint eine neue. Das zeugt nicht von guter Kundenpolitik und enttäuscht. Die Funktionen, die die 550D mitbringt, hätte man auch in die 500D verbauen können. Die 500D ist noch nicht mal 1 Jahr alt!
    Canon, sehr enttäuschend!

  4. Bilder macht immer noch der Fotograf und wenn dieser gut ist, kommt es ihm nicht drauf an, ob er einen 500D oder 550D verwendet. Ich glaube kaum, dass es da auf den Hersteller an kommt – Nikon, Sony, Canon. Im Technologie-Sektor sind die Produktzyklen eben sehr kurz, insbesondere bei günstigeren Modellen, wie den 450/500/550D Modellen.

    Von dem her gesehen betrachte ich diese Kommentare hier als Jammern auf hohem Niveau. Macht doch einfach etwas mehr Fotos und die Freude an euren Kameras kommt wieder.

  5. Zu Philippe: Ich bin einverstanden mit der Aussage, dass der Fotograf die Bilder macht. Ich habe mit der 500d als Zweitkamera eine komplette Fotoreportage, (die auch national gedruckt worden ist) fotografiert. Doch musste ich immer die Tendenz zur Überbelichtung kompensieren.
    Es kommt immer auf die Ansprüche an, die man an ein Werkzeug hat, sofern man das überhaupt Werkzeug nennen kann.
    Natürlich kann man mehr Fotos machen, irgendwann wird wohl das eine oder andere gelingen.
    Um im Bilde zu bleiben: man kann auch versuchen, mit einem Gummihammer Eisennägel in Holz zu schlagen.

  6. Zu Philippe: Wieso Jammern? Wenn Canon wieder einmal seine Kunden veräppelt, muss man das mal sagen! Es kommt auf die Ansprüche an das Werkzeug an, wenn es mit professionellen Features beworben wird. Oder ist die 500d oder die 550d kein Werkzeug? Wenn ich mich recht erinnere, lautet einer der Canon Slogans „Willkommen auf dem Spielplatz“. Somit haben wir es also hier laut Canon mit Spielzeug zu tun.
    Natürlich kann man einfach mehr fotografieren. Von 1000 Bildern wird das eine oder andere auch dem Unbedarften gelingen. Und je häufiger der Verschluss ausgelöst wird, desto schneller wird die Kamera auch verbraucht und es treten unerklärbare Belichtungsschwankungen auf.
    Nicht umsonst sind die professionellen Modelle auf 200’000 Auslösungen getestet.
    Daher lasst Euch nichts von professionellen Features in einer Einsteigerkamera erzählen: Canon macht Euch nur den Mund wässrig.
    Gleich von Anfang an eine solide Kamera kaufen spart letztendlich Geld.

  7. In früheren Beiträgen habe ich aus der Sicht des Users darauf hingewiesen, dass die Basislinie der Kameras von Canon vor allem Erfahrungen im Bereich Video ermöglicht. Um professionelles Video zu machen, braucht es doch etwas mehr, auch in Sachen Ausbildung und Team.
    Es liegt auf der Hand, dass die technisch hochkomplexen Produkte in raschen Abständen sich ablösen. In der Profilinie bietet Canon mit Upgrades jenen Service an, der dieser Preisklasse entspricht. Doch es macht Sinn, sich mit einem Produkt der 500er-Serie in das neue Medium einzuarbeiten, vor allem, wenn man bereits über Objektive verfügt.
    So liegt die wesentlichste Investition nicht bei den Kameras, die immer mehr zu „Backs“ werden, sondern bei den Objektiven. Die Kamera selbst macht auch in einer semiprofessionellen Ausrüstung nur ein Bruchteil der Kosten aus.

  8. ein 2-CV lässt sich auch nicht mit einem ferrari vergleichen. sei es in der leistung oder dem komfort.genau so ist es mit den cameras. aber wie es nun mal ist in der heutigen schnellebigen zeit der tenologien, es geht alles in riesen schritten voran (handy, pc’s usw).
    aber mir scheint dass da einige leute unzufrieden sind wenn sie nicht immer das neuste in den fingern haben. und somit ihr ego daruch angekratzt zu sein scheint. es ist doch sicherlich erstrebenswert mit dem „werkzeug“ das man zVf hat das optimum herrausholen zu können.
    wie sagt man doch so schön? die nachfrage regelt das angebot. wären nicht soviele liebhaber von canon-cameras der mittelklasse da, so würden sie sicherlich auch nicht in so kleinen zeitabständen neue produkte auf den markt bringen. wenn nun jemand sehr lange braucht um sich für einen neukauf zu entscheiden, so kann es einem eben passieren dass man kurz nach dem kauf schon ein neues und noch besseres angebot findet. sicherlich ist es für die einen eine ausgabe die man sich gut überlegen muss ob sie ins budget passt.
    aber statt sich zu ärgern wäre es doch sicherlich viel besser und zufriedenstellender sich über die neuerwerbung zu freuen, und natürlich auch über die bessern bilder die gemacht werden können als mit der alten camera.

    kritik ist immer gut wenn es eine aufbauende und informative ist. aber dem hersteller an den kragen gehen nur weil man sich den fehler ev selbst in die schuhe zu schieben hat finde ich fehl am platz.

    in diesem sinne noch viel spass mit euern cam’s. ich habe den, wenn’s auch NUR eine 450d ist.

  9. Seit Jahren bringt Canon Ende Januar ein neues EOS XXO / Rebel Modell heraus. Keine Überraschung, man kann dies fast auf den Tag genau voraussagen. Die hier angeführte Pixelschlacht verhindert, daß Mitbewerber auf Grund der immer noch großen DSLR-Nachfrage einschlafen, und es Elektronikmärkten erschwert wird, übrig gebliebene 6MP DSLRs für stolze 500 Euro abzusetzen. Dennoch traut sich Canon an zwei wichtige Verbesserungen immer noch nicht heran: einen akzeptabel großen und hellen Prismensucher sowie eine interne Bildstabilisierung. Pentax in der Preisklasse hat beides, wenn auch keine 18MP. Wird wie der Rest aber nachlegen müssen, Canon sei es gedankt.

  10. Die neue EOS 550 ist ein klares“No Go“. Schon wie bei der EOS 7D geht es doch nur um den absoluten Pixelwahn. Für den Kreativen Fotografen, fehlt noch immer das schwenkbare Display mit intelligentem Live-View, welches bei einigen Konkurenten schon Standard ist. Auch das Geäuse kann nicht überzeugen. Es wäre an der Zeit, dass Canon ein Kameragehäuse im Stil der Nikon D90 herausbringt. Man hätte einen besseren 15MP Sensor entwickeln sollen für stimmigerere Bilder, besseres Rauschverhalten bei ISO 3200 und nicht zu vergessen die Farbtreue. Weiter Themen wären 100% Sucherabdeckung, 11-Punkt Fokussystem (anstelle von 9), HDR, proffesionelle Kreativprogramme, erweiterter Dynamikbereich. Dies sind Themen die Fotografen interressieren. Aus Sicht des Umweltschutzes wäre zu überlegen, ob man nicht nebst Firmware Upgrades auch Hardware-Upgrades einführen sollte. Damit könnte man den speziellen Wünschen der Fotografen mehr Rechnung tragen, die Lebenszyklen einer Kamera verlängern. Es ist wie in vielen Bereichen: weniger ist manchmal mehr! Für mich persönlich sehe ich keinen Nutzen auf eine von den genannten Kameras aufzusteigen. Lieber spare ich das Geld für eine gutes L-Objektiv an welchem ich dann auch wirklich Freude habe.

  11. Beiträge und Meinungen sind in jede Richtung willkommen. Hasstiraden aber nicht und weil Flyer30890 auch unsere Bitte nach einem normalen Namen ignoriert (und wenn’s nur ein Vorname ist), werden wir seinen Kommentar löschen.

  12. Diego, dass du erst ein schwenkbares Display (was ich wirklich eine gute Sache in dieser Kameraklasse fände) im Zusammenhang mit kreativen Fotografen nennst, fand ich schon komisch. Dass dann das Vorbild-Beispiel Nikon D90 (auch eine tolle Kamera), die selber kein Schwenkdisplay hat, folgt, offenbart, dass es dir eh nur ums Meckern geht. Dann: 100% Sucherabdeckung im untersten Preissegment als Idee zu bringen, ist zudem eine völlige Realitätsfremdheit. Aber eben, es gibt immer die Unzufriedenen, die gerne zum Einstiegspreis eine Profikamera hätten.

    Interessant ist auch Aussage des zu dieser Kamera „aufsteigens“, u.a. vor dem letzten Satz, in dem es um Profilinsen geht. Obwohl ich dem letzten Satz sehr zustimme: In eine gute Linse zu investieren lohnt mehr, all jedem neuen Kameramodell hinterher zu weinen.

    Wie man’s im Englisch sagt: You get what you pay for!

  13. @Philippe: man merkt, dass Du nicht verstanden hast, worum es mir geht. Mit keinem Wort habe ich etwas über einen Preis verlauten lassen. Hätte die EOS 550d ein schwenkbares Display, hätte Sie ein etwas grösseres, wertiges Gehäuse „ähnlich“ der Nikon D90 mit einem zusätzlichen LCD Display, dann hätte so eine Kamera in meinen Augen einen Mehrwert wo sich ein Umstieg auch lohnen würde. Ich bin auch überzeugt, dass mir jeder Fotograf recht gibt, dass eine gute Kamera nicht allein von einem 18mp Sensor und einer besseren Video-Funktion abhängt! Da gibt es ganz andere Eigenschaften die wesentlich wichtiger sind. Ich hoffe mit dieser Erklärung auch die anderen Punkte etwas verständlicher gemacht zu haben. Aber was ich denke, andere Leser dieses Forums würden es als wichtiger erachten, was Du persönlich für eine Meinung zur neuen Canon Kamera hast! Was meinst Du?

  14. @Diego, ich habe schon verstanden, keine Angst 😉 Aber in diesem Artikel geht’s nun mal um die EOS 550D und deren Preissegment. Und da sind die Feature-Forderungen als Kritik an der hier vorgestellten Kamera zu verstehen und somit unrealistisch.

    Deine Priorisierung – lieber andere Features, als 18 Megapixel und Video – teile ich aber natürlich mit dir. Da muss man allerdings in die D90 oder die wohl bald kommende EOS 60D investieren. Wobei ich befürchte, dass die 60D, genau wie die D90, kein schwenkbares Display haben wird und wir darum dann wieder weiterstreiten 😉

    Nun, zur geforderten eigenen Meinung und Einschätzung (ohne, dass ich ein potentieller Kunde bin):

    Ich erachte 18 Megapixel als der logische Schritt in Canon’s Entwicklung, Marketing-mässig in diesem Segment leider logisch, auch wenn ich viel lieber 12 – 14 mit der gleichen verbesserten Sensortechnologie (sprich weniger rauschen) gesehen hätte. Es bleibt aber abzuwarten, wie die Elektronik mit densehr hohen ISO-Einstellungen von 3200 und mehr zurecht kommt – real world tests…
    Und im Standardbereich, wo 99% der Bilder entstehen (ISO 100 – 800 oder ev. 1600 wird die Kamera mehr als eine sehr gute Bildqualität bieten).

    Die Videofunktionen sind beachtlich (720p mit 60 Bildern/sek) und die Einstellungsmöglichkeiten nehmen im dSLR-Bereich langsam interessante Formen an. Leider hört man nichts von einem verbesserten Kontrast-AF in Kombination mit Live-View – Canon, da wäre eine Innovation nötig.

    Dass Canon den 7D Autofokus einbaut, macht mich als 5D Mark II etwas neidisch auf die 550D Besitzer. Gut gemacht, aber eben andererseits bitter nötig: Canon aufwachen, wir wollen endlich guten AF im 5D Segment!!!

    Insgesamt finde ich es beeindruckend, was man zu einem so günstigen Preis bekommt, ob man nun viele Videos damit macht, oder die Kamera nur für normale Bilder nutzt (Ja, ich weiss, für manchen ist es viel Geld. Aber trotzdem ist dies im Vergleich zur Lage vor 1-2 Jahren beeindruckend, und vor 5 Jahren erhielt man dafür gerade mal eine gute Kompaktdigitale).

  15. Die Eos 550d ist ein klares Bekenntniss zu Kundenwünschen. Wünsche wie unabhängigem Sound Mikro, Soundpegel und Manuelle Video Einstellungen.
    Ausser dem Videomode bringt sie nicht soviel neues, ich staune über den 720p60 Mode und werde diesen nutzen. Fototechnische ist aber echt nicht die Welt drinn, wer also kein Videofan ist hat keinen Grund umzusteigen.
    Zum Firmwareupdate wer weiss ob Hardwaremässig eine höherer Ausleseintervall bei dem Sensor möglich war/ist ?
    Die Videofunktion hat nebenbei unerhofft viel Feedback bekommen und wird daher als Software Feature in den DSLR s bleiben.

  16. Hallo zusammen,
    normalerweise habe ich mir „abgewöhnt“, Foren aufzusuchen, da meist nach kurzer Zeit für eine Aufgabe X der Fan von Produkt A gegen Fan von Produkt B mit mehr oder minder sinnvollen Argumenten um sich schlägt. Aber trotzdem, hier mal meine „5 Cent“ zu dem Thema:
    Ist Nikon, Canon oder Pentax, oder, oder oder besser? Keine Ahnung, ist doch auch egal…
    Ist denn ein BMW grunddsätzlich besser als ein Mercedes? Oder VW besser als Audi? Oder Skoda besser als Seat?
    Oder statt Kombi doch besser die Limousine?
    Wichtig ist doch, dass ich als Käufer ERST nachdenke
    – was ich auf jeden Fall brauche
    – was nicht
    – und was „Nice To have“ wäre
    Und wenn ich mir dann noch ein Budget setze, kann ich in der passenden Preisklasse „Testfahrten“ machen und schauen ob die zu diesem Zeitpunkt angebotenen Features meinen Wünschen entsprechen.

    Ist es denn wirklich eine Neuigkeit, dass Produktzyklen kürzer werden?
    „Wir alle“ wollen doch möglichst schnell die neuesten und tollsten Features, ob wir sie brauchen oder nicht.
    Ich stimme natürlich vor dem Hintergrund des Umweltverträglichkeit zu, dass durch Firmware-Upgrades „alte“ Systeme zumindest noch eine Zeit gepflegt werden sollten.

    Wer also vor einem Jahr die EOS 500 gekauft hat, stand breit auf der Verpackung, das diese 1080p-Videos mit 20Bildern/s machen kann und ein Mono-Mikro hat.
    Wenn ich also Mitte 2009 bereit war, mir eine Kamera mit x Features zu laufen, warum beschwere ich mich dann, wenn´s ein Jahr später mehr Features zum gleichen Geld gibt?
    Mal abgesehen davon, jeder der diese Funktion „Ernsthaft“ nutzen will, dem ist klar, das 20B/s nicht das Gelbe vom Ei sind. Wem das nicht klar ist, der sollte eh überlegen ob erstmal eigene Schulung sinnvoll wäre als sich zu beschweren dass bei Schwenks das Bild ob der niedrigen Rate ruckelt…

    Ich versuche schon seit nun fast 2 Jahren mir eine DSLR zu kaufen, welche meine Wünsche erfüllt, bis jetzt habe ich den Schritt nicht gewagt.
    Warum? Weil mir bis jetzt die gebotenen Features nicht ausgereift genug waren, für den gebotenen Preis.
    Dabei habe ich völlig unvoreingenommen, alle großen Hersteller von DSLR angeschaut, Produkte in die Hand genommen und in Menüs gespielt. Alle Anbieter haben Vor- und Nachteile.
    Meine Meinung:
    Keiner macht es schlecht, wichtig ist, dass mein Bauch sich bei der Kaufentscheidung wohlfühlt.
    Wer heute Technik kauft, und sich dann darüber grämt, dass einen Monat später was Besseres da ist, sollte das Geld einfach woanders ausgeben. (Ich sage nur HDTV-Drama!)
    Und werden die Bilder meiner vorhandenen Kamera schlechter, weil plötzlich das Nachfolgemodell im Schaufenster steht?

    Ich denke wenn ich mir endlich eine DSLR zulege, werde ich froh sein, wenn ich 1 Jahr später alles halbwegs bedienen kann, und über den Automatik-Modus hinaus gute Erfolge bei eigenen „Kreativ“-Programmen erziele.
    Und ich behaupte von mir, dass ich zu den Menschen gehöre, die Technik schnell und gut verstehen (hätte sonst auch den falschen Job).

    Ich werde wahrscheinlich die EOS 550D ins Auge fassen und endlich zuschlagen, denn alles was diese Kamera kann, möchte ich auch haben, Dafür bin ich bereit mein Geld zu investieren.
    Warum: Nun, die techn.Spezifikation genügen mir, und ich finde – ganz persönlicher EIndruck – die Menü-führung auch gelungen. Das mag daran liegen, dass ich schon einen kleine Ixus habe, die ähnliche Menüs hat. (Nikon-Jünger werden sicherlich Ihre Menüs besser finden, Gewohnheitssache).

    Bei einem bin ich mir aber sicher:
    Die technische Bildqualität wird mit der DSLR garantiert besser sein als mit meiner kleinen Ixus 850 Is, die Bildkomposition hängt dann immer noch von mir ab, da kann keine Kamera von welchem Hersteller auch immer was dran ändern.

    So, und nun allen ein schönes Wochenende und erfolgreiches Ablichten der ersten Frühlingseindrücke!
    Stefan

  17. Ich habe heute die 550D meiner Frau gekauft, die immer noch mit ihrer 300D zufrieden ist. Denn meiner Frau ist das Motiv und die Farbstimmung wichtiger als aller technischer Schnick-Schnack und sie kommt auch über das Fehlen einer Einstellung für die Farbtemperatur hinweg, da sie in RAW fotografiert und die Temperatur nachträglich mit Lightroom einstellt.
    Ihre Fotos waren in Ausstellungen zu bewundern und sie hat auch bereits einen veritabeln Preis erhalten. Mit der 550D wird sie wohl wieder die nächsten fünf Jahre zufrieden sein. Es wird ihr nichts ausmachen, dass in einem Jahr ein neues Modell neue Innovation eingebaut hat. Warum auch?

    Nun muss ich noch Stefan applaudieren. Mit Genuss las ich seinen Kommentar und stimme dem Inhaltlich voll und ganz zu. Danke Stefan.

    Grüße und schöne Fotos
    Herbert

  18. Hallo Zusammen

    Nach Jahrelanger Spiegelreflexkamera abstinenz, will ich mir jetzt wieder eine kaufen. Ich überlege mir die Nikon D5000 mit 18-55 mm VR und 55-200VR oder die Canon EOSD mit 18-135mm EF-S zu kaufen. Nikon für Fr. 1200.– und Canon für Fr. 1400.–.

    Was empfehlt Ihr mir?

    Kann ich meine Digitialfilmkamera zuhause lassen, wenn ich mir die Canon kaufe? Das wäre natürlich ein grosser Pluspunkt für mich.

    Danke für Eure Meinungen.
    Gruss, Stefan 73

  19. Sorry: aber wie blöd sind denn hier einige? Seit der 300D vor 7 Jahren bringt Canon alle 12-18 Monate eine neue EOS Einsteiger-Kamera und NOCH NIE wurden signifikante Features der Nachfolger in Firmware-Updates verpackt. Einfach mal vorher in Ruhe informieren, dann weiss man, worauf man sich einlässt und kann sich ein nachträgliches Meckern ersparen. Ich bin sicher, dass die 600D noch mehr kann und die 650D erst. Oh Mann… Oder soll ich auf die 700D warten? Ne, Moment: Es könnte ja sein, dass auch eine 750D kommt?!?

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