Urs Tillmanns, 25. Juni 2010, 06:35 Uhr

Paul Picot Photo Contest «Helmut Newton»: 5 Luxusuhren zu gewinnen

Paul Picot, Hersteller von Luxusuhren, startet heute seinen «Helmut Newton Photo Contest» und sucht stimmungsvolle Bilder im Stil des amerikanischen Meisterfotografen, der vor knapp zwei Jahrzehnten für Paul Picot gearbeitet hat. Als Preis stehen fünf Luxusuhren «Paul Picot Technograph Quanticolor» im Wert von je 5’100 Euros bereit.

Bilder im Stil von Helmut Newton sind gefragt: Glamour, Lifestyle, Vision und ein Touch von Provokation soll aus den Bildern sprechen, und ebeno sollen die Bilder verführen, amüsieren und unterhalten. Die Idee von Paul Picot lässt einen breiten Kreativraum, der nur darin begrenzt ist, dass der fotografische Stil von Helmut Newton bestmöglich nachempfunden werden soll. Gleichzeitig soll auch die Philosophie von Paul Picot respektiert werden, dessen Produkte hohe Kreativität, technische Perfektion und Eleganz verkörpern.

Der Wettbewerb wird mit Einsendeschluss 31. August 2010 weltweit ausgeschrieben. Die eingesandten Bilder werden auf der Webseite von Paul Picot publiziert, damit die Besucher der Seite diese beurteilen können (Publikumsjury). Die Rechte der eingesandten Bilder gehen an die Paul Picot SA, Le Noirmont, über. Es gibt pro Teilnahmezone (Nord-Europa, Süd-Europa, Nordamerika, Asien und Rest der Welt) je 1 «Paul Picot Technograph Quanticolor» zu gewinnen.

Weitere Informationen zum Paul Picot «Helmut Newton Photo Contest» finden auf französisch und englisch auf der Webseite von Paul Picot.

6 Kommentare zu “Paul Picot Photo Contest «Helmut Newton»: 5 Luxusuhren zu gewinnen”

  1. Helmut Neustädter wurde als Deutscher in Berlin Geboren. Floh vor den Nazis zuerst nach Singapur, später nach Australien. Wo er als Deutscher interniert wurde. Weil er sich freiwillig zu australischen Armee meldete wurde er Australier. Dies blieb er bis zu seinem Unfalltod.

    Dieser Wettbewerb ist nur ein weiterer Versuch des Rightsgrabbing. in den Kürzesten Teilnahmebedingungen die ich je gelesen habe steht: (ist bereits oben erwähnt allerdings Ohne klare beschrieb das es sich bei diesem Wettbewerb um den Versuch handelt sich möglichst günstig gross in szene zu setzen dies auf kosten der Fotografie.

    Dear friends, we try to make it simple: by submitting artworks to this contest all rights are given for free and unlimited in time, to Paul Picot SA, Le Noiront, Switzerland

    was soviel heisst wie:
    Liebe freunde, wir versuchen es einfach zu machen: Beim einreichen der Arbeiten zu diesem Wettbewerb gehen alle Rechte kostenfrei und zeitlich urlimitiert an Paul Picot SA…..

    Das ist die abartigste versuch sich auf Kosten der Fotografen Bilder zu verschaffen…

  2. Hallo Peter
    Da gebe ich dir vollkommen recht. Der Anspruch an die Bilder ist sehr hoch (Newton-Bilder sind in der Regel anspruchsvolle Inszenierungen), gleichzeitig soll man alle Rechte an so aufwändig inszenierte Bilder einfach abgeben. Das ist völlig absurd und da macht kein professioneller Fotograf mit, der etwas auf seine BIlder hält.
    LG Martin

  3. Bestimmt eine schöne Herausforderung, dieser Wettbewerb. Wie’s scheint, richtet er sich an ambitionierte Amateure die sich solche Bilder bereits geübt sind.

    In diesem Fall sehe ich das nicht so schlimm wegen der Bildrechte, solange dies offen im Voraus kommuniziert wird, kann jeder für sich entscheiden.
    „Gesund“ finde ich diese Praxis nicht, aber es zeigt trotz allem Protest in welche Richtung es geht.
    Denkt man da an die neue Narchircht Appels, so ist soetwas geradezu harmlos.
    Und wer weiss, vielleicht kommt der Tag an dem die Hersteller oder Foto-Programmanbieter digital bestehende Bilder im Hintergrund an die Hersteller/Anbieter senden. Nur eine Frage der Infrastruktur . . .

    Für die Profis ist diese Entwicklung verheerend, doch auch diese Entwicklung fördert wieder mal eine Gegenentwicklung. So wird das Präsentieren von Fotos wieder zusehends privater und Ausdrucke/Ausbelichtungen erhalten dadurch einen höheren Stellenwert. So wundert es nicht, dass Ausstellungen wieder bedeutungsvoller geworden sind.

  4. ps : rsp könnten die Firmen alleinig aufgrund eines Dateiformats (zB aufgrund RAW, Adobe usw) Bildrechte beanspruchen. Wäre dann weniger aufwändig. Und wenn dies Giganten der Branche machen würde – wer könnte sich schon dagegen wehren . . .?

  5. Sehr geehrte Photofreunde,

    Wie nehmen Ihre Kommentare ernsthaft zur Kenntnis und möchten dazu Stellung nehmen. Die Paul Picot ist eine kleine Uhrenfirma die keine juritische Abteilung und kein Budget für Rechtantwälte hat, aufgrunddessen haben wir uns entschlossen den einfachsten Weg zu nehmen, d.h die Abgabe der Rechte. Wer glaubt, wir werden eine Werbekampagne à la Rolex zum Nulltariff starten muss seine Meinung revidieren. Als Gegenleistung stehen teure Uhren als Gewinne und die Name der Gewinner (ggfs mit Ihren Weblinks)werden publiziert. Diese Kosten sind für die Paul Picot beachtlich. Dieser Wettbewerb richtet sich vor allem an alle Photofans die Spass haben wollen und nicht so sehr für Profis mit kommerziellen Absichten weil wie gesagt, wir uns keinen Grosseinsatz leisten können.
    Ich hoffe diese Erklärungen Ihnen hilfreich waren und würde wir uns freuen wenn Sie trotz aller Kritik, doch teilnehmen würden.
    Ich stehe für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
    Mfg.

    C. Schaefer
    GF

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