Markus Zitt, 24. Mai 2012, 13:00 Uhr

150mm-Tele mit Blende 1,8

Das Olympus M.Zuiko Digital ED 1:1,8/75 mm mit Micro-Four-Thirds-Anschluss ist besonders lichtstark und eignet sich für den Einsatz bei knappen Lichtverhältnissen, wenn kurze Verschlusszeiten angestrebt werden oder wenn Motive durch geringe Schärfentiefe vom Hintergrund lösgelöst werden sollen. Aufgrund der Sensorgrösse von Micro-Four-Thirds-Kameras entspricht die Brennweite von 75mm der eines 150mm-Objektivs bei Kleinbild.

Besitzer einer Micro-Four-Thirds-Kamera können sich auf ein neues Premium-Porträtobjektiv mit beeindruckender optischer Leistung freuen. Mit seinem edlen und robusten Metallgehäuse passt das M.Zuiko Digital ED 1:1,8/75 mm (KB: 150 mm) perfekt zum Retro-Look der OM-D und PEN-Serie. Der nahezu geräuschlose High-Speed-Autofokus, die hohe Lichtstärke und die lange Brennweite sind ideal für Porträt-, High-Speed-Sport- sowie für Innenaufnahmen. Harmonische Bokeh-Effekte sorgen für eine edle und kreative Note.

Das Objektiv passt an die PEN- und OM-D-Kameras (Bild zeigt  Olympus OM-D E-M5 mit 75mm), aber auch an die Panasonic-Modelle der Micro-G-Serie.

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Hohe Geschwindigkeit, niedrige Reflexion, nahezu keine Aberration

Dank der grossen Blendenöffnung ist das neue M.Zuiko Digital ED 1:1,8/75 mm die perfekte Wahl für High-Speed-Fotografie und Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. Die lange Brennweite und die hohe grosse Vlende ermöglichen Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe. So lassen sich Unschärfen in Vorder- und Hintergrund gezielt einsetzen, um Bilddetails hervorzuheben – besonders ideal bei Porträtaufnahmen.

Die hervorragende Bildqualität und extrem hohe optische Präzision erinnern an die Leistung des M.Zuiko Digital ED 150 mm 1:2.0 und garantieren jederzeit klare, gestochen scharfe Aufnahmen mit hohem Kontrast sowie hoher Auflösung. Dank des geringen Gewichts und kompakter Masse ist auch das Arbeiten im manuellen Modus unkompliziert.

Das aus Metall gefertigte Gehäuse verleiht dem Olympus Objektiv eine hohe Wertigkeit. Der feinabgestimmte Fokusring lässt sich äußerst leicht bedienen. Weil die Mehrfachbeschichtung (ZERO – ZUIKO Extra-low Reflection Optical) doppelt so effektiv ist wie bei herkömmlichen Beschichtungen, wird das Auftreten von Geisterbildern und Gegenlichtreflexen extrem minimiert. Das M.Zuiko Digital ED 1:1,8/75 mm bietet zuverlässig ein rundes Bokeh ohne die gefürchtete Vignettierung oder Off-Axis-Aberration.

 

M.Zuiko Digital ED 1:1,8/75 mm – Spezifikationen
Brennweite 75 mm
Brennweite 35mm 150 mm
max. Blendenöffnung
1:1,8
min. Blendenöffnung
1:22
Anzahl der Blendenlamellen 9 Kreisförmige Öffnungsblende
Linsenanordnung 10 Linsen /9 Gruppen
ED-Linsenelemente 3
HR-Elemente 2
Objektiv-Mechanismus Interner Fokus mit Schraubmechanismus
Bildwinkel 16°
Minimale Aufnahmeentfernung 0,84 m
Max. Bildvergrösserung 0,1x (Micro Four Thirds) /0.2x
Filterdurchmesser 58 mm
Abmessungen 64 mm Ø, 69 mm
Gewicht 305 g

 

Preis und Verfügbarkeit

Das Premium-Porträt-Objektiv M.Zuiko Digital ED 1:1,8/75 mm wird  für 1299 Franken ab Juli 2012 erhältlich sein. Passend dazu werden die optionale Metall-Streulichtblende  LH-61F für  CHF 99.90 sowie – als Ersatzteil – der Objektivdeckel LC-61 für CHF 59.90 angeboten.

 

Weitere Infos

Olympus Objektive mit Micro-Four-Thirds-Anschluss für Olympus PEN und OM-D (Übersichtsseite)

Olympus

5 Kommentare zu “150mm-Tele mit Blende 1,8”

  1. @ Gunter K.:
    Wenn es äquivalent zum KB einer 75mm Brennweite entspricht, aber die Sensorgrösse von Micro-FourThirds einen Verlängerungsfaktor von 2 ausmacht, ergibt sich ein 150mm wobei die Lichstärke erhalten bleibt.

  2. Nein, es bleibt bei 75mm Brennweite. Die Brennweite verändert sich doch nicht nur weil der Sensor kleiner ist. Der Blickwinkel entspricht halt dem, was ein 150mm Objektiv an Kleinbild sieht.

    Aber im Endeffekt wird’s eh jeder wissen und es ist Korinthenkackerei. 😉

  3. „150mm-Tele mit Blende 1,8“

    >>> trotzdem der Begriff in Titel der HTML Seite impliziert falsch Erwartung
    die angepriesene Unschärfe bei Portrait aufnahmen entspricht keinesfalls einer Brennweite von 150mm/1.8 sondern ist eine der 75/1.8mm
    Was der beitragt verschweigt ist die Tatsache dass die Unschärfe (Bokeh) durch doppelt so große Entfernung die notwendig ist um gleichen Bildausschnitt zu sehen verliert sie einfach ihre Magie

    Ich schlage vor falls die Verfasser trotzdem an der Begriffsakrobatik festhalten möchten eine Ergänzung dass die Unschärfe einem 35mm/1.8 ähnelt beifügen …..

    …sicherlich kommt es aber stark ob Fotointern sich als Fachportal sieht oder was anders

    Grüße
    adam

    1. Vielleicht war die Einleitung des Artikels nicht so klar ausformuliert. Die Brennweite, und auch deren Wirkung auf die Bokeh (Zerstreuungskreisdurchmesser), bleibt als physikalische Grösse von 75 mm logischerweise unverändert, doch entspricht ihre Wirkung einem 150 mm Objektiv bei Kleinbild, weil der kleinere Sensor nur einen Ausschnitt des theoretischen Bildwinkels ausnutzt.
      Das Ganze ist insofern etwas missverständlich, weil die Industrie die Brennweite immer noch «entsprechend dem Kleinbildformat 35 mm» angibt. Irgendwann wird diese Definition in einer Sackgasse landen, spätestens dann, wenn spätere Generationen nicht mehr wissen was man unter Kleinbild verstand und was da 35 mm breit war.
      Ich hoffe, dass ich damit den Haussegen wieder zurechtgerückt habe – obwohl ich den letzten Satz von Adams Bemerkung immer noch nicht verstanden habe.

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