Markus Zitt, 22. August 2012, 06:35 Uhr

Nikon Coolpix P7700: Neues Topmodell unter den Kompaktkameras

Mit der der Coolpix P7700 bringt Nikon eine Nachfolgerin der Coolpix P7100. Die Neue kommt nun mit 12 Mpx anstelle von 10 Mpx, verbesserter Videofunktion samt manueller Steuerung, schneller Serienbildfunktion sowie einem ausklapp- und drehbaren 3-Zoll-LCD, aber ohne Sucher. Gleich geblieben sind die Sensorgrösse und der Brennweitenbereich von KB 28-200mm. 

 

Nikon stellt mit Coolpix P7700 als Nachfolgerin der letztjährigen P7100 eine überraschend kompakte Kamera für Perfektionisten vor. Die P7700 sorgt für brillante Bilder mit schönem «Bokeh» und bietet ein lichtstarkes Nikkor-Objektiv (1:2,0-4,0) mit optischem 7,1-fach-Zoom, einen 1/1,7 Zoll grossen 12-Megapixel-CMOS-Sensor, einen otpischen Bildstabilisator, Filmaufnahme in Full HD, Fotoaufnahmen im RAW/NRW-Dateiformat und einen 7,5 cm (3,0 Zoll) grossen beweglichen LCD-Monitor.

Der Bildschirm ist gegenüber den Vorgängermodellen jetzt ausklapp- und drehbar statt nur neigbar. Er bietet so mehr Freiheitsgrade (z.B. bei Hochformataufnahmen) und kann zum Schutz mit Bildschirmseite nach innen eingeklappt werden.

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Unabhängig vom Umgebungslicht sorgt das fortschrittliche Nikkor-Objektiv der Coolpix P7700 für scharfe Bilder mit hohem Kontrast und hoher Auflösung. Zwei ED-Glaslinsen minimieren Farbfehler, ein Graufilter ermöglicht eine bessere Belichtungssteuerung und dank der abgerundeten Blendenöffnung mit sieben Lamellen lässt sich im Hintergrund eine wunderschön natürliche Bewegungsunschärfe erzeugen.

Mit dem integrierten, aufklappbaren Blitzgerät und Masterfunktion lassen sich bei Bedarf auch die Beleuchtungsqualität und mehrere entfernte Nikon-Blitzgeräte (Nikon Creative Lighting System) nutzen.

Alles unter Kontrolle

Die P/S/A/M-Belichtungsmodi lassen mehr kreative Freiheiten. Über drei benutzerdefinierte Modi können Sie Ihre bevorzugten Kameraeinstellungen sofort wieder aufrufen. Zwei konfigurierbare Funktionstasten ersparen den Umweg über das Menü, wenn Sie Verknüpfungen zu Ihren Lieblingseinstellungen der Kamera erstellen. Über die Einstellräder an der Vorder- und Rückseite lassen sich die wichtigsten Kameraeinstellungen auch reibungslos manuell vornehmen.

Das schnelle Bildverarbeitungssystem EXPEED C2 nimmt Bilder und Filme in hoher Qualität auf und bietet zugleich selbst bei hohen ISO-Werten eine hervorragende Empfindlichkeit mit reduziertem Rauschen.

Die Coolpix P7700 nimmt Full-HD-Videos (1080p) in Surround-Sound auf. Der Benutzer kann dabei Einstellungen wie Blende und ISO-Empfindlichkeit im Modus für die benutzerdefinierte Filmaufnahme vornehmen, das optische Zoom beim Filmen einsetzen und nötigenfalls die Tonaufzeichnung mithilfe eines externen Mikrofon optimieren.

Kreativität aus allen Betrachtungswinkeln

Der 7,5 cm (3,0 Zoll) grosse Monitor mit 921‘000 Bildpunkten, grossem Betrachtungswinkel und Antireflexbeschichtung ermöglicht Aufnahmen aus jeder Position. Der ausklapp- und drehbare Monitor bietet eine 100%ige RGB-Farbwiedergabe und ein hohes Kontrastverhältnis.

Das Design der P7700 scheint sich eher an klassischen Sucherkameras zu orientieren, verzichtet aber gegenüber dem Vorgängermodell auf einen optischen Sucher. Das Gehäuse ist mit  72,5 × 118,5 × 50,4 mm und einem Gewicht von 392 g etwas kleiner, als jenes der P7100 mit 76,9 x 116,8 x 48,3 mm bei 395 g.

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Weitere wichtige Funktionen

Bildstabilisierung mit beweglicher Linsengruppe: Der fortschrittliche Bildstabilisator von Nikon reduziert die Auswirkungen der Kamera-Verwacklung in Echtzeit und ermöglicht die Nutzung von bis zu vier Verschlussstufen längerer Belichtungszeiten.

Hohe ISO-Empfindlichkeit (entspricht bis zu ISO 6‘400): verringert das Risiko von unscharfen Bildern beim Fotografieren von sich schnell bewegenden Motiven oder bei Aufnahmen bei unzureichendem Umgebungslicht. Über die Einstellung «Hi1» kann der ISO-Wert manuell von 80 bis 6‘400 (entsprechend) eingestellt werden.

Schnelle Reaktionszeit für eine optimierte Verarbeitung und stressfreie Aufnahmen. Das ermöglicht ein schnelles Umschalten zwischen den Funktionen, eine nahezu sofortige Aufnahmebereitschaft, eine beeindruckende Autofokusgeschwindigkeit und eine kurze Auslöseverzögerung.

RAW-Format: Bilder können im qualitativ hochwertigen NRW-Format aufgenommen  werden. Dies gilt auch für Serienaufnahmen und der Picture-Control-Konfiguration.

Picture-Control-Konfiguration: Die Farblebendigkeit oder die Scharfzeichnung lässt sich als Bildstil für Fotos und Video sich in allen vier Belichtungsmodi (P/S/A/M) einstelle. Über die benutzerdefinierte Picture-Control-Konfiguration können zwei bevorzugten Einstellungen bereit gestellt werden.

Serienaufnahme: Drei verschiedenen Bildraten für die Serienaufnahme stehen zur Wahl. Es können 8 oder 4 Bilder/s (für bis zu 6 Bilder in Folge) und 1 Bild/s (für bis zu 30 Bilder in fortlaufender Folge) im Serienbildbetrieb geschossen werden.

Effekte und Filter: Für Fotos und Filme stehen Effekten und Filter zur Verfügung. Ein Effekt ist beispielsweise «Gemälde», mit dem Fotos wie gemalt wirken. Zu den Filtern zählt unter anderem «Selektive Farbe», um  monochrome Bilder mit farbigen Bereichen erstellen.

Drahtlose Übertragung: kompatibel mit Eye-Fi-X2-Karten (oder neuer) für die direkte Übertragung an Smartphones.

Zubehör: Blitzgeräte, Fernsteuerung ML-L3 , 40,5-mm-Filter, Fernauslösekabel MC-DC2 und GPS-Empfänger GP-1.

 

Preis und Verfügbarkeit

Die Nikon Coolpix P7700 ist in Schwarz für 628 Franken (UVP) erhältlich.

 

Weitere Infos

Nikon Coolpix P7700 (Produktseite mit technischen Details)

Nikon Coolpix Kompaktkameras (Übersichtseite)

Nikon Schweiz
CH-8132 Egg

Tel. 043 277 27 00
Fax 043 277 27 01

2 Kommentare zu “Nikon Coolpix P7700: Neues Topmodell unter den Kompaktkameras”

  1. Man hat damit rechnen dürfen, dass Nikon mit einem Nachfolger für die 7100 aufwarten würde. Die Vorfreude und Kaufabsicht weicht allerdings Ernüchterung, so ist doch der Verzicht auf den optischen Sucher ein Grund die Kamera nicht zu kaufen und das Vorgängermodell zu bestellen. Auch den Sensor hätte Nikon durchaus etwas vergrössern können. Schade.

  2. Also mir war der Sucher der P7100 zu ungenau.
    Gegen die P7100 habe ich mich entschieden, weil sie zu langsam und zu umständlich zu bedienen war (u.a. kein ISO-Rad, Selbstauslöser wird nach einer Aufnahme deaktiviert) und mich noch weitere Dinge störten.

    Jetzt scheint Nikon einiges verbessert und mit dem Sucherverzicht auch verschlechtert zu haben. Das Motto war wohl: „Zwei Schritte vorwärts und einer zurück.“

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