Urs Tillmanns, 20. November 2013, 15:01 Uhr

Symposium «Bilderwissen» am 13. Dezember 2013 in Luzern

Wie funktionieren Bilder? Was lösen sie aus und wie beeinflussen sie uns? Warum können Bilder so einfach auch für völlig andere Absichten als diejenige des Fotografen genutzt werden? Und weshalb findet diese Auseinandersetzungen nicht an den Schulen statt? Das sind Fragen, die an diesem Symposium am 13. Dezember 2013 an der Hochschule Luzern behandelt werden.

 

Ein Symposium organisiert von der ASIP (Association Suisse des Institutions pour la Photographie) und Camera Arts, der neuen Studienrichtung zu Fotografie und ihren Kontexten in Kunst, Design, Medien und Gesellschaft an der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Die Fotografie schafft durch ihr Bild die Welt, an die wir uns erinnern wollen und werden. Sie generiert die visuelle Vorstellung unserer Welt. Sie prägt unsere zukünftigen Weltbilder und Handlungsweisen mit. Das ist unsere Realität, seit wir in ein neues, visuelles, vernetztes Zeitalter eingetreten sind, und im Alltag, im Beruf, in den Medien, im Internet erleben, wie massiv das Bild das Wort bedrängt und ersetzt. Erstaunlicherweise werden Bilder und ihre Wirkungsweisen bislang gesellschaftlich nur wenig reflektiert. Eine Erziehung zum Bild, zum Bildverständnis, zur Bildsprache, zur Kommuni­kation und Manipulation mit Bildern findet kaum statt. Wir stehen vor der Situation, dass wir alle visuelle Konsumenten, aber letztlich Analphabeten des Bildes sind.

Was ist ein Bild? Wie funktionieren Bilder? Was lösen sie aus und wie beeinflussen sie uns? Wie verändern Kontexte die Lesart und Bedeutungen von Bildern? Warum können Bilder entgegen der Intention ihres Herstellers so einfach auch für völlig andere Absichten genutzt werden? Das sind Fragen, die an diesem Symposium behandelt werden, verbunden mit der Schlüsselfrage: Weshalb findet diese Auseinandersetzung nicht an unseren Schulen statt? Weshalb gibt es keine Erziehung zum Bild, in der Primärschule, Sekundarschule, am Gymnasium?

 

Das Programm

15.00 – 15.15 Willkommen

15.15 – 15.30 Begrüssung: Evert Ypma, Leiter Camera Arts
Einleitung: Urs Stahel, Präsident ASIP

15.30 – 16.30 Prof. Dr. Gottfried Böhm: Geteilte Aufmerksamkeit. Über die «ikonische Differenz» (D)

16.30 – 17.15 Dr. Matthias Bruhn: Bilder gehen zur Schule (D)

17.15 – 17.30 Intermezzo Camera Arts

17.30 – 17.45 Pause

17.45 – 18.30 Prof. Dr. Marion G. Müller: Das Bild im Kontext – Produktion, Bedeutung und Rezeption am Beispiel der Pressefotografie (D)

18.30 – 19.15 Dr. André Gunthert: L’éducation à l’image, un projet improbable (F)

19.15 – 19.45 Bilder lesen in der Schule. Gespräch mit den ReferentInnen, moderiert von Evert Ypma

Im Anschluss laden die Organisatoren zu einem Apéro ein

 

Datum, Zeit: Freitag, 13. Dezember, 2013, 15 – 20 Uhr

Ort: Hochschule Luzern – Design & Kunst
Baselstrasse 61b, 6003 Luzern, Raum 206

Erreichbarkeit: Parkhaus im Nebenhaus / Oder: Bus 12 ab Bahnhof in Richtung Littau Ruopigenhöhe, Haltestelle Gütsch aussteigen, dann 4 Minuten zu Fuss.

Programm hier herunterladen (PDF)

Eintritt: Der Eintritt ist frei.

Anmeldung: Die Plätze sind beschränkt, daher ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

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