Urs Tillmanns, 26. November 2013, 14:51 Uhr

Leica Camera AG hat die Sinar Photography AG übernommen

Sinar Leica Wie Leica Camera AG  und  Sinar Photography AG mitteilen, hat die Leica Camera AG, Solms, am Montag, 25. November 2013 den Schweizer Hersteller für Fachkameras, die Sinar Photography AG, Zürich, übernommen. Über die Einzelheiten der Transaktion haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Die Sinar Photography AG ist der führende Hersteller von Kameras für die professionelle Fachfotografie. Als einziger Anbieter in diesem Segment hält Sinar digitale Komplettlösungen für Fachfotografen von der Kamera über Objektive, Digitalbacks und Verschlusssysteme bis hin zur Workflow-Software bereit. Marketing, Produktmanagement, Support, Entwicklung und Produktion von Sinar verbleiben in der Schweiz. Der Vertrieb wird künftig über die Leica Camera AG sowie über das weltweite Händlernetz von Sinar Photography AG abgewickelt.

Die Leica Camera AG vervollständigt damit ihr Angebot im Segment der digitalen High-End-Kameras und baut ihre Position am Markt für Berufsfotografie weiter aus. Leica bietet mit dem Leica S-System gemäß der eigenen Markenphilosophie ein sehr mobiles, integriertes Mittelformat-System an, das nun in dem modularen und besonders für die Studio-, Industrie-, und Architektur-Fotografie geeigneten Sinar-System die ideale Ergänzung findet. Synergien ergeben sich auch in den Bereichen Digitaltechnologie, Vertrieb und Kundenbetreuung.

Leica hält nunmehr eine vollständige Produktpalette von der Mittelformatkamera bis zur digitalen Fachkamera parat und ist somit einziger Komplettanbieter digitaler Kameralösungen oberhalb des Leica Formats 35 mm. Beide Marken sind bekannt für jeweils höchste Qualitätsstandards und ihre jahrzehntelange Tradition in der Berufsfotografie, bei der das beste Bild und der Fotograf im Mittelpunkt stehen.

Pressemitteilungen von Leica Camera AG und Sinar Photography AG

 

9 Kommentare zu “Leica Camera AG hat die Sinar Photography AG übernommen”

  1. Wenn die zwei besten mittelständische Unternehmen zusammengehen, sollte kein Schaden entstehen . Ohne eine derartige Liaison geht heute im High End nichts mehr.

  2. Nun hat es also im zweiten Anlauf (nach dem gescheiterten Versuch von 2006) doch noch geklappt.
    So hat Sinar, die auf dem Weg zur Bedeutungslosigkeit war, wenigstens eine Überlebenschance.

  3. Na ja, immerhin nicht an irgendein chinesischer Konzen verkauft.
    Immer wieder diese Berufung auf Tradition, aber damit macht man kein Geld. Leica zehrt noch davon,aber wie lange noch?
    GF Kamerasysteme sind eine hohe Investition und daher verständlich dass es einem dazu noch kleinem Produzent kaum gelingt, selbstständig auf den Beinen zu bleiben.
    Ich fürchte, damit hat auch die CH ein „Franke&Heidecke“.
    Es ziehen ja schon länger düstere Wolken über der CH Fotoindustrie, Alpa bildete da einen erfrischenden Lichtblick. Die florierenden Events sind ja toll aber da werden überall kleine Süppchen gekocht. Von der Ausbildung über Journalismus bin hin zur Industrie.
    Die vielgelobte „Tradition“ ist meist nur noch muesaler Abklatsch einiger Selbstgefälliger.
    Wir wissen ja was „Synergien nutzen“ wirklich bedeutet.

  4. @ Philippe
    Die Schweiz ist ist als Markt einfach zu klein, um einem Kamerahersteller das Überleben zu ermöglichen. Alpa ist insofern eine Ausnahme, als man nicht selbst produziert, sondern auf Produzenten zurückgreifen kann, die höchste Qualität liefern. Die nutzenpraktisch nur Synergien. Ohne diese Zulieferer gäbe es Alpa nicht. Für den Verschluss muss man beispielsweise bis nach Fernost greifen. Da gibt es kein Swiss Made.

  5. Wenn man sinar einen Käufer wünscht muss, ist es Leica. Werde nun in den Keller gehen und auf den grauen Koffer meiner Sinar p einen roten Punkt malen.

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