Urs Tillmanns, 16. Januar 2014, 07:00 Uhr

Heute: Eröffnung der «Photobastei» im «Hochhaus der Fotografie» in Zürich

Längst hat es sich herum gesprochen, das einzigartige Projekt von Romano Zerbini. Heute ist es soweit: Ab 12:00 Uhr ist offizielle Eröffnung. Auf sieben Stockwerken eines temporär ungenutzten Hochhauses werden bis August ständig wechselnde Ausstellungen gezeigt. Jeder kann seine Laufmeter kostengünstig mieten – Publikum garantiert. Ein neuer Impuls für die Schweizer Fotografie …

Das Projekt ist einzigartig und eigentlich «typisch Romano …». Romano Zerbini, den wir vom Swiss Photo Award – ewz.selection her kennen. Nach seiner «Photogarage», die Zerbini Ende Jahr aufgeben musste, weil dort eine Überbauung geplant ist, ist ihm zu Ohren gekommen, dass an der Bärengasse 29, mitten im Bankenviertel von Zürich, ein Hochhaus während acht Monaten leer stehen würde und dass ein Projekt gesucht werde, um dieses beispielsweise für einen kulturellen Event zu nutzen. Das war der kreative Impuls für Zerbini – und die Geburtsstunde der Photobastei.

Romano _Zerbini

Romano Zerbini geht nach ewz.selection und Photogarage sein drittes grosses Ausstellungsprojekt an.

Sieben Stockwerke während acht Monaten für die Fotografie! 1‘500 Quadratmeter Fläche, die jedoch zuerst einmal provisorisch und doch repräsentativ in Stand gestellt werden mussten, und zwar so, dass alles behörden- und bewilligungskonform war. Ausreichend Platz, um 50 Fotografen gleichzeitig zu zeigen. Dazu brauchte es sage und schreibe 18 Tonnen Holz, die in Fronarbeit für die Bildwände verbaut werden mussten und über 300 Lampen, die montiert und angeschlossen werden wollten …

 

Ein Konzept, das gerade jungen Fotografen eine Chance gibt …

«Die Photobastei soll weder Galerie noch Museum sein, sondern eine Plattform, die besonders auch jungen Fotografen die Möglichkeit gibt zu günstigen Konditionen ihre Bilder auszustellen» sagt Zerbini. «Das soll für viele eine Chance sein, um den Einstieg in die Fotoszene zu finden.»

Tatsächlich sind die Konditionen äusserst günstig: Der Laufmeter Ausstellungsfläche auf fertig vorbereiteten und weiss gestrichenen Stellwänden kostet nur 5 Franken pro Tag. Die Mindestausstelldauer beträgt elf Tage (drei entfallen für Auf- und Abbau), wobei jeweils um eine Woche verlängert werden kann. Man rechne: Vier Laufmeter, bzw. 10 qm, während elf Tagen kosten gerademal 220 Franken. «Für ein paar hundert Franken ist man dabei und hat die Gewähr, dass viele Besucher kommen», präzisiert Zerbini.

Photobastei Hochhaus

Das Hochhaus an der Bärengasse 29 in Zürich ist bis Ende August eine Plattform für zeitgenössische Fotografie

 

Sieben Stockwerke voller Fotografie

Der erste und der zweite Stock sind für die Hauptausstellung reserviert. Auftakt macht Magnum Fotograf Paolo Pellegrin, der mit «As I was Dying» zum ersten Mal in der Schweiz ausstellt. Pellegrin sieht sich in den Kriegs- und Krisengebieten als Zeuge mit der Kamera, sucht den Kontakt zu den Menschen und hält mit unauffälligem Equipment in Schwarzweiss seine Eindrücke fest. Seine Werke hinterlassen einen tiefen Eindruck – man glaubt dieses Elend selbst zu erleben, so realistisch wirken Pellgrins Bilder. Man sollte Pellegrin nicht verpassen; die Bilder sind noch bis 2. März zu sehen. Danach stehen andere bekannte Namen auf der Liste für die Hauptausstellung: René Groebli, Henry Leutwyler, Diana Scheunemann …

Photobastei weisse Kojen

Noch sind nicht alle Stockwerke belegt – aber bereit für die Werke engagierter Fotografen

Die Stockwerke 3 bis 7 sind in je sieben einzelne Kojen unterteilt, welche von den Fotografen gemietet werden können. Zur Zeit der heutigen Eröffnung werden zehn dieser Kojen schon mal belegt sein. «Das ist für den Anfang schon ein recht gutes Resultat, zumal ich bisher noch keine aktive Akquise betrieben habe» meint Zerbini zuversichtlich, der von seinen früheren Aktivitäten über ein gigantisches Netzwerk verfügt. Zudem soll es Interessenten geben, die sich bereits ein ganzes Stockwerk gesichert haben, zum Beispiel die Galerie Monika Wertheimer aus Oberwil bei Basel, dann aber auch eine Bildagentur, welche die Fläche nutzen will, um ihre Kunden einzuladen.

«Das ist auch die Idee, dass sich Fotografen, Agenturen, Stiftungen und Hochschulen zu engagierten Auseinandersetzungen auf einer Plattform mit zeitgenössischer Fotografie auseinandersetzen» erklärt Zerbini.

 

Jeden Donnerstag ist Vernissage

Das Konzept der Photobastei führt zu einem stetigen, von Woche zu Woche wechselnden Ausstellungsangebot. Die Vernissagen finden dabei jeweils am Donnerstag statt, der zu einem «jour fix» beim Publikum werden soll. Für diesen geselligen Anlass wurde in Erdgeschoss eine Bar eingerichtet, die auch tagsüber als Treffpunkt dienen soll.

 

Sandbox-Gallery, die virtuelle Photobastei

Sascha RennerMedienproduzent Sascha Renner nutzte die Pressekonferenz, um erstmals die selbst entwickelte Software «Sandbox» (noch in Beta-Version) vorzustellen, mit der die Ausstellung in einem dreidimensionalen virtuellen Raum gezeigt werden kann. Renner hat dazu den Grundriss einer Etage elektronisch so nachgebaut, dass die Kojen der Photobastei exakt widergespiegelt werden und sich der Besucher auf der Internetseite durch die virtuelle Ausstellung frei bewegen und die einzelnen Bilder herauszoomen kann.

Sandbox

So präsentiert sich die virtuelle Ausstellung von Christian Bobst mit Sandbox

«Diese neue Realisation hat grosses Potential, zumal die Bilderschau auch nach Ausstellungdauer noch im Internet besucht werden kann. Das dürfte auch für Museen und Galerien interessant sein» betont Renner. Die virtuelle Bilderschau läuft mit einem Plug-in in jedem Browser und ist damit plattformunabhängig. Details dazu gibt es auf der Webseite www.sandboxgallery.com

 

Wie mitmachen?

Fotografinnen und Fotografen, aber auch Agenturen, Redaktionen, Museen, Galerien und Stiftungen, die sich mit Fotografie befassen und sich für eine Teilnahme an der Photobastei interessieren, können sich einfach über ein Onlineformular auf www.photobastei.ch bewerben. Die Anmeldungen werden danach von einem Expertenteam geprüft, damit ein gewisser Qualitätsstandard sichergestellt ist. Je schneller man sich anmeldet, desto eher kann man das bevorzugte Zeitfenster wählen.

Auch wenn die Photobastei, das «Hochhaus für die Fotografie», wie es gerne genannt wird, den gewünschten Erfolg bringt, ist es zeitlich auf acht Monate beschränkt, weil das Gebäude danach wieder als Bürofläche genutzt wird. In den acht Monaten dürfte Zerbinis grosses Projekt der Fotoszene über die Grenzen Zürichs hinaus einen starken Impuls geben und vielleicht einen Anstoss, dass die Idee solcher Gruppenausstellungen noch intensiver gepflegt wird.

Urs Tillmanns (Text und Bilder)

 

Photobastei – die wichtigsten Fakten

Wo: Bärengasse 29, 8001 Zürich

Wann: vom 16. Januar bis 31. August 2014, Dienstag bis Sonntag, 12 bis 21 Uhr

Wieviel: Eintritt zur Grossausstellung kostet CHF 15.– / 10.–, die Stockwerke 3 bis 7 mit den Einzelausstellungen sind frei zugänglich.

Informationen: www.photobastei.ch

 

Einige aktuelle Highlights der Photobastei:

 

Christian Bobst: «L’or blanc du lac rose»
vom 9. Januar bis 2. Februar, 4. Stock, Koje A-B

Christian Bobst

Christian Bobst zeigt eine aufrüttelnde Reportage über die Salzgräber am Lac Retba in Senegal. Der Lac Retba in Senegal ist so stark mit Salz gesättigt, dass sich dieses am Seeboden ablagert. Jedermann darf dieses Salz abbauen, denn der See, der zum UNESCO Welterbe gehört, ist öffentliches Gut. Allerdings nur von Hand fördern, um das fragile ökologische Gleichgewicht nicht zu gefährden. www.christianbobstphotography.com

 

 

Christine Bärlocher: «Familienleben»
vom 9. bis 26. Januar. 4. Stock, Koje F

Christine Baerlocher

Christine Bärlocher beobachtete die Lebenswelt einer Familie in Zürich, in der sich die Eltern die Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung teilen. «Es ist Dienstag, Vatertag. Es berührt mich, wie sich der Vater am Familienleben beteiligt, nicht nur als Freizeitvater, sondern in einem begrenzten Raum, der sich als kleines Universum entpuppt. www.chbaerlocher.ch

 

Daniel Blochwitz: «Critical Distance / White Works»
vom 16. Januar bis 2. Februar, 5. Stock, Koje E

Mit der Projektion «Critical Distance» und der Fotografie «White Works» präsentiert Blochwitz zwei Arbeiten, die sein Misstrauen gegenüber dem fotografischen Einzelbild aufzeigen und stattdessen ihre kritischen Aussagen aus assoziativen Sequenzen und rasterförmigen Anordnungen herleiten. www.danielblochwitz.com

 

Reto Cortesi: «Symmetrie»
von 9. Januar bis 2. Februar, 4. Stock, Koje H

Reto Cortesi

Sind Gesichter symmetrisch? Dieser Frage ging Reto Cortesi in den Strassen von Zürich nach. «Mich interessiert die Deckungsgleichheit der Gesichtshälften und der Ausdruck, der entsteht, wenn diese gegenüber gestellt werden. Die Ungleichheiten führen schnell zur Frage, ob es sich um die gleiche Person oder einen Zwilling, eine Schwester respektive einen Bruder handelt. www.reto-cortesi.com

 

Helge Ferbitz: «Permanent»
vom 16. bis 26. Januar, 6. Stock, Koje A-B

Elf Porträts, klassisch in schwarz und weiss aufgenommen. Die Abwesenheit des «Bunten» in der Serie betont einerseits den klassischen Porträtstil und andererseits stützt sie den seriellen Charakter der Arbeit. Ziel ist es gewesen, die äussere Erscheinung gleichwertig neben den massiven körperlichen Veränderungen für den Betrachter zugänglich zu machen. www.helgeferbitz.com

 

Werner Gadliger: «Künstlerporträts und Reisebilder»
vom 9. bis 26. Januar, 5. Stock, Koje D

Werner Gadlinger

Werner Gadliger kommt den Schweizer Künstlern nah: Jean Tinguely beim Fussballspiel oder Roman Signer inmitten seiner Experimentier-Werkstatt – in so persönlichen Momenten sind die Künstler auf den Bildern und in seinem Buch von Werner Gadliger festgehalten. Die Arbeit ist die Quintessenz jahrzehntelanger fotografischer Auseinandersetzung mit Künstlerpersönlichkeiten, deren Wesen er mit Taktgefühl und Geduld erfasst. Lesen Sie die Buchbesprechung auf Fotointern.ch.

 

Zeliko Gataric-Imhoff: «Outside In»
vom 16. Januar bis 9. Februar, 3. Stock, Koje E
www.gataric-fotografie.ch

 

Nathalie Guinand: «Dickicht»
vom 16. bis 26. Januar, 6. Stock, Koje I

Nathalie Guinand durchstreift ein schier undurchdringliches Gewirr von Ästen, Blättern und Stacheln in den dichten Tessiner Wäldern. «Ich wundere mich ob dem Gewucher der Natur und setze die analoge Mamiya auf dem Stativ umständlich ins Dickicht. Ich empfinde es als erfrischend diesen Dickicht in unserer technologisierten Welt analog zu fotografieren.www.guinandimage.com

 

Heino Heimann «Chrome-Camera»
bis 31. August. Porträtsudio im 3. Stock

Heino Heimann

In der Photobastei steht die wahrscheinlich grösste Kamera Europas. Sie ist begehbar, und Heino Heinemann porträtiert die Leute in natürlicher Grösse direkt auf das letzte Ilfochrom-Material, das er sich zur Seite gelegt hat. Jedes Bild ist ein Unikat – eines, das einmal einen musealen Wert bekommen könnte. Lesen Sie dazu diesen Bericht auf Fotointern.chwww.heinoheimann.de

 

Andrea Jaeger: «Experimentum»
vom 9. bis 26. Januar, 5. Stock, Koje A-B

Andrea Jaeger

Experimentum vereint drei Projekte der Fotokünstlerin Andrea Jaeger, die sich mit Vergangenem auseinandersetzen. Es war einmal die Analogfotografie, der Impressionismus, die Industrialisierung. Die visuelle Reise geht ins analoge Zeitalter zurück und erinnert dabei an Rothko, lässt den Betrachter einen malerisch impressionistischen Sonnenaufgang Londons erleben und erinnert an die industrielle Vergangenheit Long Islands, New York. jaegerimages.com

 

Hennric Jokeit: «Traurige Tropen»
vom 9. bis 26. Januar, 5. Stock, Koje I-K

Hennric Jokeit_750

Die Arbeiten Traurige Tropen, Time Squares und Neurokapitalismus (Your Brain is Their Profit) reflektieren Erscheinungsformen sich radikal verändernder Wirklichkeiten und Konzepte von Raum, Zeit und Identität. Traurige Tropen (1955) von Claude Lévi-Strauss ist ein opulenter Genremix aus Reisebericht, Kulturkritik, ethnologischer Studie, Essay und Literatur, in welchem Begriffe durch bildhafte Ausdrücke ersetzt werden.

 

Sylvan Müller: «Das kulinarische Erbe der Alpen»
vom 9. Januar bis 09. Februar, 3. Stock, Koje A-B-C

Sylvan Mueller

Sylvan Müller lichtet kulinarische Produkte in einer fast enzyklopädischen Bestandesaufnahme ab und porträtiert die Menschen, die dahinter stehen und zeigt diese 2012 in seinem Buch «Das kulinarische Erbe der Alpen». In der Photobastei zeigt Sylvan Müller nun neben den kraftvollen Stillleben und den dazugehörenden Porträts erstmals auch neue Inszenierungen, die für den zweiten Band vorgesehen sind. www.bmr-fotografen.ch/fotografie/sylvan-mueller.html

 

Ursula Müller: «Still ist es»
vom 9. Januar bis 2. Februar, 5. Stock, Koje C

Ursula Mueller

Ursula Müller geht fotografisch den Lebensspuren von Hertha Ochsner-Schriebl nach – einer Person, der sie nie begegnet ist. Das Buch «Still ist es» und die gleichnamige Ausstellung in der Photobastei ist mehr als nur die Reportage eines verlassenen Hauses … es ist eine Geschichte aus dem Leben mit Bildern, die zu uns sprechen und uns etwas erzählen wollen. www.muellerursula.ch

 

Paolo Pellegrin: «As I Was Dying»
vom 9. Januar bis 2. März, 1. Stock

Paolo Pellegrin

«Wenn ich meine Arbeit mache und dem Leiden anderer ausgesetzt bin – ihrem Verlust oder manchmal auch ihrem Tod – dann fungiere ich, so empfinde ich das, als Zeuge; es ist meine Rolle und meine Verantwortung, Aufzeichnungen für unser kollektives Gedächtnis zu schaffen … Dies hat, glaube ich, teilweise etwas zu tun mit Vorstellungen von Rechenschaft.» www.magnumphotos.com

 

Livio Piatti: «zooreal – Menschen und Tiere»
vom 9. bis 26. Januar, 3. Stock, Koje D

Livio Piatti

Livio Piatti geht in seiner Arbeit den unzähligen Berührungspunkten zwischen dem modernen Menschen und dem Tier nach, und fragt sich, wie schon der Literatur-Nobelpreisträger Elias Canetti 1946: «Sich ausdenken, was Tiere an einem zu loben fänden.» Livio Piattis fotografisches Werk fasst unser Verhältnis zum Tier in seiner Vielfalt und Widersprüchlichkeit, seiner Innigkeit und Distanziertheit ohne Kuschelwerbung und Polemik in Bilder. www.liviopiatti.ch

 

Marc Schürmann: «The Wailing Wall Jerusalem»
vom 16. Januar bis 2. Februar, 6. Stock, Koje G
marcschuermann.com

 

Meinrad Schade «Kicken für Palästina»
vom 9. Januar bis 26. Januar, 3. Stock, Koje G-H

Meinrad Schade

Am 10. Februar 2011 fand das erste Fussballspiel zwischen zwei Frauenteams in der neu gegründeten palästinensischen Frauenliga in Ramallah statt. Der Fussball ist für die jungen Frauen auch eine Gelegenheit, manchmal der Enge des besetzten Westjordanlandes zu entkommen. Immer wieder gibt es Turniere oder auch Freundschaftsspiele sowohl der Nationalmannschaft als auch des Teams Bethlehem, welche im Ausland stattfinden. www.meinradschade.ch

 

vfg «die Bilderschachtel»
vom 9. Januar bis 30. August, 3. Stock, Koje I-K

Gian Vaitl

Die vfg Bilderschachtel versammelt als signierte und limitierte Edition Bilder, die in einer Projektion durch den Jubiläumsabend der 100ten vfg Bildersoirée präsentiert wurden. Fotografinnen und Fotografen der vfg wurden eingeladen, ein Bild ihrer Wahl zu diesem Fest mitzubringen. So ist ein kleines Stück Schweizer Fotogeschichte entstanden, welches zur Eröffnung der vfg-Koje nochmals der breiten Öffentlichkeit gezeigt werden soll. Unser Bild zeigt den vfg-Präsidenten Gian Vaitl. www.vfgonline.ch

 

Luca Zanier: «corridors of power»
vom 9. Januar bis 9. Februar, 4. Stock, Koje C-D-E

Luca Zanier

Luca Zanier ermöglicht einen Einblick in repräsentative Hallen, unscheinbare Sitzungszimmer, moderne Zukunftsschmieden oder pompöse Ratssäle, in der einige wenige Machtträger einen grossen Teil der kollektiven Existenz bestimmen. Mächtige Hallen, endlose Gänge, dicke Schleusen, kryptische Zeichen von Atomanlagen, Kohlekraftwerke, Endlagerstätten und andere Energieanlagen können auf aussenstehende Betrachter einschüchternd wirken – und gleichzeitig faszinierend. www.zanier.ch

 

Das Schlusswort hat nochmals Romano Zerbini:
«Noch nie war die fotografische Produktion grösser als heute. Für die qualitative Spitze dieser Überproduktion soll die Photobastei eine höchst dynamische und sehr verdichtete Plattform werden. Sie ist damit weder Museum noch Galerie, weder Offspace noch Auktionshaus, weder Establishment noch Avantgarde allein, sondern alles zusammen. Sie ist im Grunde ein neues, experimentelles Format!»

 

 

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