Urs Tillmanns, 18. November 2014, 16:00 Uhr

Ernst Müller in Schaffhausen: «Leidenschaft – Photography Dance Print»

«Photography – Dance – Print». Drei Leidenschaften begegnen sich in einem Projekt, das vom Fotografen Ernst Müller visualisiert wurde: Die Tanzkunst einer internationalen Juniorgruppe in einem alten Industriegebäude, fotografiert von Ernst Müller, woraus letztlich ein Buch und eine Ausstellung entstand, die noch bis 26. November 2014, in Schaffhausen zu sehen ist.

 

Fotografie ist die grosse Passion von Ernst Müller, die er in einem renommierten Fotostudio in Neuhausen in aussagestarke Porträts umsetzt. Den richtigen Blick für das Schöne haben, den scheinbar einzigen Moment für eine Aufnahme oder Szene spüren. Ernst Müller gelingt es mit seinen Bildern von Menschen, Landschaften und Objekten diese einzigartigen Augenblicke für den Betrachter einzufangen. Für seine fotografischen Werke erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland.

Ernst_Mueller_Dance

Seit zehn Jahren begleitet Ernst Müller die Tänzerinnen und Tänzer der «Cinevox Junior Company» fotografisch. Die einzigartigen Bilder der Werkschau entstanden in der abstrakten Umgebung eines stillgelegten Industrieareals. Der Kontrast von Architektur und Statik, belebt durch junge, tanzende Menschen aus allen Kulturen der Welt, ergab spannende Bilder. Bei den Aufnahmen mit den hochprofessionellen Tänzerinnen und Tänzern entstanden Augenblicke der Magie, unwiederbringliche Momente der Kreativität im richtigen Zeitpunkt, in Sekundenbruchteilen festgehalten.

Die Werkschau «Leidenschaft – Photography Dance Print» wurde anlässlich des 90-jährigen Firmenbestehens von Foto Müller + Co realisiert, welches Ernst Müller als Familienunternehmen zusammen mit seiner Frau in dritter Generation führt. Begleitend zur Werkschau erschien im Verlag Kuhn-Druck AG, Neuhausen, ein Fotobuch und einen Kalender mit Aufnahmen von Ernst Müller.

Handwerk, Kreativität und Leidenschaft. Diese drei Komponenten verbinden die «Cinevox Junior Company», Kuhn-Druck AG und Foto Müller + Co als eine über Jahre gewachsene partnerschaftliche Zusammenarbeit aus der nun das einmalige Gesamtwerk «Leidenschaft – Photography Dance Print» entstand.

 

«Leidenschaft» – die Buchausgabe

Leidenschaft_CoverAls bleibendes Dokument dieses Projekts hat der Verlag Kuhn-Druck AG, Neuhausen, ein Buch mit den schönsten Aufnahmen von Ernst Müller zum Thema «Cinevox Junior Company» herausgegeben. Es zeigt sowohl Schwarzweissaufnahmen aus dem Studio, die mit detailreichem Duplex-Technik gedruckt sind, als auch die Farbbilder als Symiose von Tanz und Architektur, die zur Zeit als grossformatige Exponate in der Ausstellung zu sehen sind.

Leidenschaft

Das in Kleinauflage erschienene Buch wird mit einem passenden Schuber geliefert und ist ein originelles und seltenes Geschenk, beispielsweise für Ballettfreunde. Es kostet CHF 45.– und kann bei Kuhn-Druck AG, Neuhausen, Tel. 052 672 10 88 bestellt werden.

Die Ausstellung ist noch bis 26. November 2014 im «Ebnat 65», Ebnatstrasse 65 in Schaffhausen während den Bürozeiten zu besichtigen.

 

 

 

2 Kommentare zu “Ernst Müller in Schaffhausen: «Leidenschaft – Photography Dance Print»”

  1. Hallo zusammen

    Ich durfte bereits die Ausstellung im Ebnat besuchen welche am 16. November eröffnet hat und habe auch das Buch angeschaut.

    Um ganz ehrlich zu sein, ich finde die Bilder haben keine Aussagekraft und ich sehe sie mehr als Schnappschüsse. Da ich die Auftritte der Dance Company kenne, muss ich sagen, dass die Bilder leider die Dynamik und Kraft der TänzerInnen meist nicht übertragen können.

    Es fehlt überall an Spannung und das sieht man leider auch immer wieder an den Plakaten welche im Vorfeld aufgehängt werden hier in Neuhausen, welche nach meinen Infos ebenfalls von Herrn Müller gemacht werden.

    Es ist alles auf Passfoto- und einfachem Portraitniveau wie es halt auch bei Foto Müller im Geschäft benötigt wird. Für mich kommen sie nicht über den Anspruch eines ambitionierten Hobby Fotografen hinaus.
    Und natürlich sind auch die „Modelle“ keine Modelle, sondern eben Tänzer welche das ja auch nicht beruflich sondern als Hobby betreiben. Das muss man logischerweise auch berücksichtigen.

    Allerdings möchte ich mit Nachdruck darauf hinweisen, dass es sich hier um eine rein subjektive und persönliche Ansicht und Bewertung der Bilder handelt und es sicher viele Menschen gibt, welche dies anders sehen und die Bilder mögen.
    Zudem möchte ich auch sagen, dass ich schon sehr lange selbst nicht mehr fotografiere weil ich einfach keine Zeit mehr dafür habe und mich auch nicht als besseren Fotografen sehe.

    Für die Mitglieder der Cinevox Junior Dance Company ist das Buch natürlich ein absolutes Muss und ich freue mich schon auf das nächste Event.

  2. TanzFotos sind natürlich ein recht schwieriges Feld.
    Nach meiner (gewiss bescheidenen) Erfahung stets ein Frage der Konzeptionierung.
    Die Ästhetik getanzter Bewegung fotografisch einzufangen, ist enorm schwierig.

    Die Verlockung ist daher gross, Bewegungsstudien statisch einzufangen. Somit wirken viele TanzFotos wie „eingefroren“, was den live erlebten Eindrücken schnell mal die Dynamik nimmt.
    Hinzu kommt dann auch immer die Frage, inwiefern will man den Tänzer/innen quasi gerecht werden.
    Meiner (eben bescheidenen Erfahrung) sind Tänzer/Innen sogar sehr gute Models. Von Körperbeherrschung bis hin zur Vorstellungskraft, welche Bewegungen/Posen für den Betrachter wie aussehen.

    Die Schwierigkeit für Fotografen besteht zudem in der Frage, wie und inwiefern kann Bewegung quasi im an sich ja statischen Bild visualisiert werden.
    Ich stellte aber auch schon fest, dass Tänzer/Innnen gerne auch eben solche „statisch“ wirkenden Bilder mögen, wenn sie den quasi dokumentarischen Wert bevorzugen und den Fotoästhetischen zurückstufen.
    Also stets auch eine Frage des Anspruchs bzw konzeptionierten Ziel’s.

    „Ein Foto ist dann gelungen, wenn es den Vorstellungen entspricht“ – ist diesbezüglich mein Credo. Das erschwert zum einen sicherlich jegliche Bildbeurteilung, dennoch aber dürfen und sollen gewisse Ansprüche auch gestellt werden.
    Ob die mit diesem Buch erfüllt wurden, kann ich nicht sagen. Auf Anhieb finde ich sie auch nicht aufseheneregend, nicht gerade berauschend. Kann die bisherige Kritik daher auch gut nachvollziehen.
    Sie scheinen aber handwerklich gut gemacht zu sein, auch in gestalterischer Hinsicht.
    Vielleicht also tatsächlich eher ein schönes, wertvolles Dokument, als ein Ästhetisches Wunderwerk (aber wer erwartet heute noch gestalterische Wunder . . .)

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