Markus Zitt, 20. November 2014, 23:30 Uhr

Details zur Sony A7 II mit kamerainterner Bildstabilisierung

Nachdem wir am Nachmittag bereits über die Ankündigung der Sony Alpha 7 II (ILCE7M2) in Japan berichtet hatten, kündigte Sony am Abend die Kamera auch für die Schweiz an und gab Details zur Kamera bekannt. Die A7 II wird als erste Vollformat-Systemkamera der Welt mit Fünf-Achsen-Bildstabilisierung angepriesen und wird ab Januar 2015 verfügbar sein.

 

Mit den ersten Meldungen, die uns am Morgen aus Japan erreichten, schien es, also ob die Kamera vorerst nur dort erhältlich sein wird. Wir haben deshalb die wichtigsten Facts von der japanischen Sony-Website (Google Translate sei Dank) als kurze Meldung publiziert. Entgegen unseren Vermutungen folgte dann doch noch eine Ankündigung für den schweizerischen Markt, die wir für diese ausführliche News-Meldung nutzen.

Sony entwickelt die «Alpha 7»- bzw. die A7-Serie konsequent weiter und ergänzt die Familie um ein neues Modell. Die neue A7 II (ILCE-7M2) ist die erste Vollformatkamera mit interner Fünf-Achsen-Bildstabilisierung. Zudem ist der Autofokus deutlich schneller und treffsicherer im Vergleich zur A7. Auch im Video-Bereich hat die Kamera kräftig zugelegt.

Sony A7II mit FE2470ZSony Alpha 7 Ii mit dem Zeiss 4.0/24-70mm (SEL2870)

Für ihre Bildqualität ist die A7 bekannt. Jetzt kommen in der neuen Generation einige spannende Funktionen hinzu. Allen voran wird die Bildstabilisierung die Herzen der Foto-Fans höher schlagen lassen. Der 24,3 Megapixel Exmor CMOS Vollformat-Sensor ist bei der A7 II eingebettet in einen Fünf-Achsen-Bildstabilisator. Die neue Technologie, die in alle Himmelsrichtungen Vibrationen auffängt, ermöglicht deutlich längere Verschlusszeiten. Bis zu 4,5 Blendenstufen kann der Bildstabilisator ausgleichen. Seine Fähigkeiten zeigt er natürlich auch bei Objektiven, die per Adapter an die Kamera angeschlossen werden.

Fünf-Achsen-Bildstabilisator für verwacklungsfreie Fotos

Auch wenn man noch so sanft auf den Auslöser drückt, so bewegt sich dennoch jede Kamera im entscheidenden Moment zwangsläufig. Bei schwierigem Umgebungslicht, wenn die Sonne untergeht und die Belichtungszeiten länger werden, ist das umso kritischer. Da kann der neue Bildstabilisator im Inneren der A7 II kompensiert leichte Bewegungen nach vorne, hinten, rechts und links und kann zudem auch kreisförmige Bewegungen ausgleichen.

Sony A7II mit SEL2470Z front

Das Praktische am neuen Bildstabilisator ist, dass er sämtliche Bewegungen ausgleicht, auch wenn das Objektiv einen eigenen Stabilisator hat. Das ist gerade bei E-Mount Objektiven mit Optical SteadyShot (OSS) der Fall. Hier werden beide Bildstabilisationen miteinander kombiniert. Bei Fremdobjektiven oder Objektiven aus der A-Mount Familie von Sony greift der neue Stabilisator ohnehin zu 100 Prozent.

Gleich nach dem Druck auf den Auslöser lassen sich die Ergebnisse auf dem hochauflösenden Monitor der Kamera mit jetzt 1,29 Millionen Punkten begutachten.

Schneller und präziser: der neue Fast Hybrid-Autofokus

Den 117 Phasen- und  den 25 Kontrastautofokuspunkten direkt auf dem Sensor entgeht kein Detail. Sie warten auf der gesamten Sensoroberfläche von der Mitte bis zum Rand auf passende Motive zum Scharfstellen. Und das machen sie besonders schnell und akkurat. Der Algorithmus zur Schärfeberechnung ist weiter verbessert worden und macht die Fokussierung rund 30 Prozent schneller als bei der a7.

Sony A7II mit adaptiertem SAL135F18ZSony A7II mit adaptiertem A-Mount-Objektiv 1:1,8/135mm ( SAL135F18Z). Mit dem passenden Sony-Adapter funktionieren können alle Funktionen inklusive Autofokus genutzt werden.

 

Gleichzeitig hat sich auch die Fähigkeit der Kamera deutlich verbessert, die Bewegung von Objekten vor der Linse vorauszusagen. Autofokus und Belichtungskorrektur werden schneller nachgeführt, so dass Fussball, herumtollender Kinder und ähnliche Motive immer scharf und optimal belichtet werden. Einmal erfasst, bleiben Motive dank «Lock-on AF» immer im Fokus.

Darüber hinaus spielt Schnelligkeit auch bei einem anderen Aspekt eine entscheidende Rolle: Die Einschaltzeit der Kamera ist 40 Prozent  kürzer als bei der A7. Somit ist die Kamera immer sofort einsatzbereit.

Foto- und Videospezialist

Das Herz der Kamera ist ein 24,3 Megapixel Exmor CMOS-Sensor. Lichtempfindlich und hochauflösend ist er für Aufnahmen in bester Qualität geeignet. Der BIONZ X Prozessor übernimmt die Weiterverarbeitung der Bilder. Seine Detail-Reproduktionstechnologie schafft es, aus jedem Motiv die natürlichen Strukturen herauszuarbeiten. Die Reduzierung der Beugungsunschärfe holt Details ans Tageslicht, die je nach Blendenöffnung verloren gehen können. Zudem analysiert der Prozessor jedes Bilddetail und wendet nur dort eine Rauschunterdrückung an, wo es sinnvoll ist und störende Körnung droht.

Sony A7II Top

Zusätzlich zu Aufnahmen in AVCHD Ver. 2.0 Full HD (1920×1080) 60p/50p, 60i/50i und 24p beherrscht die A7 II auch das «XAVC-S»-Format. (Fotokamera-Variante des professionellen XAVC-Formats von Sony.) Das garantiert Full HD Videos mit Bitraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Zudem beherrscht die A7 II Video-Codec MPEG-4 AVC/H.264. Bei Audio setzt die Kamera unter anderem auf linear PCM.

Verschiedene Bildprofile geben Videos bereits in der Kamera den gewünschten Look. Zudem unterstützt die A7 II zum Beispiel das von Profis geschätzte S-Log2 und erzeugt einen um 1’300 Prozent höheren Kontrastumfang mit mehr Raum für eine weiche Gradation und eine bessere Reproduktion von Lichtern und Schatten sowie optimale Nachbearbeitung.

Gut zu bedienen

Gerade bei überdimensionalen Tele-Objektiven spielt die Grösse des Handgriffs eine entscheidende Rolle. Daher liegt die A7 II mit ihrer gegenüber bisherigen Modellen vergrösserte Griffwulst besonders gut in der Hand. Zudem ist der leicht vergrösserte Auslöser beim neusten Modell der A7-Familie weiter Richtung Kamera-Vorderseite gewandert.
Zehn individuell mit jeweils einer von 56 Funktionen belegbare Bedienknöpfe erlauben die Kamera individuellen Bedürfnissen anzupassen. Das schwenkbare «White Magic»-LC-Display auf der Kamerarückseite zeigt selbst bei direktem Sonnenlicht klare Bilder zur Kontrolle.

Sony A7II hintere Ansicht

Der XGA OLED-Sucher glänzt mit einer Auflösung von 2,36 Millionen Bildpunkten und hohen Kontrasten. Er ist prädestiniert zur direkten Bildkontrolle, zeigt auf Wunsch den exakten Fokuspunkt in der Lupenfunktion und hebt die Schärfeebene farblich hervor («Fokus Peaking»). Selbst wenn APS-C-Objektive mit der A7 II genutzt werden, zeigt er das Bild verlässlich im gesamten Sucher.

Alles in allem ist die A7 II ein idealer Partner für Ansprüche versierter Fotografen. Das innere Gerüst (Oberseite, Front, innerer Aufbau) ist aus Magnesium gefertigt. So ist die Kamera widerstandsfähig und dennoch leicht. Das Bajonett ist besonders stabil und passt somit auch perfekt zu grossen, schweren Tele-Objektiven. Selbstverständlich sind Drehräder und Funktionsknöpfe separat versiegelt, um Staub und Feuchtigkeit draussen zu halten. Auch die übrigen sensiblen Punkte wie zum Beispiel der Speicherkarten-Slot sind besonders geschützt.

Wi-Fi und Vernetzung mit mobilen Geräten

Die Kamera versteht sich via Wi-Fi und NFC mit Smartphones und Tablets. Zudem bietet sie den Zugang zu PlayMemories Camera Apps, die Einsteigern und Profis das Fotografieren erleichtern können. Die «Lens Compensation App» zum Beispiel speichert Objektiv-Informationen in den Exif-Daten ab, korrigiert Objektivfehler auch bei aufgenommenen Videos und exportiert beziehungsweise importiert Werte zur Anpassung verschiedener Objektive. Nutzer können so individuell die Schwächen ihrer Objektive von Verzerrungen über chromatische Aberration ausgleichen. Mehr Informationen zu den Apps gibt es online.

Zubehör für die a7 II

Passend zum neuen Body gibt es auch einen neuen Hochformatgriff VG-C2EM. Damit liegt die Kamera gerade bei Hochformataufnahmen besser in der Hand. Der Griff nimmt zudem zwei NP-FW50 Akkus auf, damit die Kamera doppelt so lange ohne Akkuwechsel durchhält.
Ausserdem gibt es eine neue, hochwertige Ledertasche LCS-ELCB. NFC und USB-Schnittstelle bleiben praktischerweise frei, so dass die Kamera zwar gut geschützt, gleichzeitig aber auch sofort einsatzbereit ist.
Die Augenmuschel FDA-EP15 rundet das Zubehör-Paket zur neuen Kamera ab und passt auch auf den Sucher der A7s, A7r und A7.

Preise und Verfügbarkeit

Die Sony Alpha 7 II wird ab Januar 2015 in der Schweiz erhältlich sein. Die Preise liegen bei 2249 Franken für das Gehäuse (ILCE-7M2) und bei 2599 Franken für das Kit (ILCE-7M2K) aus Kamera und 28-70mm-Zoom (SEL-2870).

Weitere Infos

Sony
Sony Europe Ltd, Weybridge
CH-8952 Schlieren

Sony Fotokameras (Übersicht)

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Sony α7 II  (Alpha 7 II bzw. A7 II bzw. ILCE-7M2) – Spezifikationen
Objektivanschluss Sony E-Mount
Bildsensor 35 mm Vollbild (35,8 x 23,9 mm), Exmor CMOS Sensor
Pixelanzahl (effektiv) Ca. 24,3 Megapixel
Aufnahmeformat Fotos Fotos: JPEG (DCF Ver. 2.0, Exif Ver. 2.3, MPF Baseline- kompatibel), Raw (Sony ARW 2.3-Format);
Aufnahmeformat Videos XAVC S / kompatibel mit AVCHD Ver. 2.0 / MP4
Videoauflösung/Framerate 1920 x 1080 / 60p/ 50p / 60i / 50i / 24p) ; YCbCr 4:2:2 8bit/RGB 8bit
Video Bildprofile Aus/1-7, Black Level, Gamma (Movie, Still, Cine1-4, ITU709, ITU709 [800%], S-Log2), Black Gamma, Knee, Color Mode, Saturation, Color Phase, Color Depth, Detail, Copy, Reset
Videofunktionen Zeitcode/User Bit, Rec Control, Auto-Slow- Shutter-Modus, Dual-Video-Aufnahme (AVCHD+MP4), Markereinstellung; Clean-HDMI-Ausgabe (1080/60p/50p/60i/50i/24p YCbCr 4:2:2 8bit/RGB 8bit)
Speicherkarten SD/SDHC/SDXC-Speicherkarte (UHS-I-kompatibel)
Memory Stick PRO Duo/PRO-HG DuoXC-HG Duo
Fokussystem Schneller Hybrid-AF (Phasendetektion/Kontrastdetektion)
Fokuspunkte Vollbild: 117 Punkte (Phasendetektion) / APS-C: 99 Punkte (Phasendetektion) / 25 Punkte (Kontrastdetektion)
Fokusempfindlichkeit EV -1 bis EV 20 (ISO 100-äquivalent mit 2,0- Objektiv)
Belichtungsmesssystem 1200-Zonen-Belichtungsmessung, bewertet
ISO-Empfindlichkeit Foto ISO 100 – 25’600 (ISO 50/64/80- erweiterbar), AUTO (ISO 100 – 6400, wählbare Ober- und Untergrenze), Multi-Frame NR (erweiterbar bis ISO 51’200)
ISO-Empfindlichkeit Video ISO 200 – 25’600-äquivalent, AUTO (ISO 200-6400)
Verschlusszeiten Fotos: 1//8000 bis 30 Sek., Bulb Filme: 1/8000 bis 1/4 Sek.; Elektronischer Front-Verschluss: Ja (Ein / Aus)
SteadyShot(Bildstabilisierung) Bildsensor-Shift-Mechanismus mit 5-Achsen-Kompensation (Kompensation abhängig von den Objektiveigenschaften) 4,5 Schritte (Gemäss CIPA-Standard. Nur Nick/Gier-Bewegungen. Mit Sonnar T* FE 55 mm F1,8 ZA Objektiv. Lange Belichtungszeit aus.)
Serienaufnahmen Hoch: max. 5 fps, Niedrig: max. 2,5 fps
Serienbilder in Folge ca 77 JPEG / 25 Raw
Sucher Elektronischer Sucher (XGA OLED Tru-Finder)
Sucherauflösung 2’359’296 Bildpunkte
Bildabdeckung 100 %
Vergrösserung Ca. 0,71-fach (mit 50-mm-Objektiv auf unendlich, -1m-1 Dioptrien)
LCD-Display 7,5 cm (3.0 Zoll) TFT
Gesamtzahl der Bildpunkte 1’228’800 Bildpunkte
LCD-Neigewinkel Nach oben ca. 107 Grad, nach unten ca. 41 Grad
Audio Integriertes Stereomikrofon; Lautsprecher Integriert, mono
Schnittstellen Multi-Zubehörschuh, HDMI-Mikroanschluss (Typ D), Mikrofonanschluss (3,5 mm Stereo- Minibuchse), Kopfhöreranschluss (3,5 mm Stereo- Minibuchse), Multi-/Micro-USB-Anschluss
Wireless LAN integriert, Wi-Fi-kompatibel, IEEE 802.11b/g/n (2,4 GHz- Band)
NFC Kompatibel mit Typ-3-Tag von NFC Forum
PlayMemories Camera Apps Ja
Akku Akku-Pack NP-FW50
Gewicht Ca. 566 g (nur Gehäuse)
ca. 599 g (mit Akku und Memory Stick PRO Duo)
Abmessungen gemäss CIPA BxHxT: 126,9 x 95,7 x 59,7 mm
Betriebstemperatur 0-40°C

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13 Kommentare zu “Details zur Sony A7 II mit kamerainterner Bildstabilisierung”

  1. Ist das ernst gemeint mit dem Preis von 2250.-Fr für das Gehäuse? Vorher hies es ca. 1300.-Euro, was etwa 1600.-Fr. bedeuten würde. Wird da der Schweizer Kunde wieder abgezockt? Oder ist das ein Druckfehler?

  2. Da muss ich Bartl zustimmen. Der angegeben Preis ist zwar bloss die unverbindliche Preisempfehlung bzw. UVP und kein Strassenpreis, aber immerhin ein Aufschlag von 500 Franken gegenüber dem UVP der a7 zum Zeitpunkt ihrer Vorstellung.

    Zwar kann die a7 II einige Detailverbesserungen und den SteadyShot aufweisen, doch sehe ich anhhand der Daten keine Aufrüstung, die so einen Mehrpreis rechtfertigt.

  3. 1300 ohne MwSt., macht ca.1755 chf(kurs 1.25) mit CH Mwst 1.08)plus Abholung in D rsp Versand. 500 chf Aufpreis wäre happig. zumindest gutschein für Optik angebracht. Aber wenn ich das nicht will?

  4. Wenn die Bezeichnung schon A7ii ist, sollte sich der Preis auch an der A7 orientieren. Ansonsten sollten sie der Kamera halt eine eigene Bezeichnung geben. Auf der deutschen Seite wird die A7 mit 1299.-Euros angegeben, das wären dann stolze 500.-Euros mehr für die A7ii, nur für den neuen SteadyShot. Für den besseren Focus sollten nichts verlangen, da der sowieso schon überfällig und, meiner Meinung nach für diese Kamera nötig war/ist!

  5. Leute wenn euch die Unterschiede keine 500.- SFr. oder 500.- € wert sind kauft doch einfach die Sony Alpha 7 Ohne II. Ihr vergleicht Äpfel und Birnen auf der einen Seite und auf der anderen vergesst Ihr dass die Normale Alpha 7 am Anfang auch einiges mehr gekostet hat. Ich auf jeden fall sehe einen ganz klaren Mehrwert für diejenigen die alte Optiken daran Adaptieren wollen, und ein Bildstabilisator wäre mir da auch etwas wert.

  6. Klar, die Frage ist ja mal grundsätzlicher Art.
    Ich habe mich bisher vor allem am Autofokus der A7 gestört. Deshalb habe ich mir bis jetzt auch noch keine zugelegt, obwohl es mich mächtig gejuckt hat. Hätte irgendwie auch noch in mein knappes Budget gepasst.
    Nun haben Sie endlich diesen Nachteil wett gemacht und machen dafür das Teil dann gleich 500.-Euro teurer. Natürlich hätte ich auch gerne SteadyShot, das hatte ich ja auch schon früher bei meiner Minolta A2 genossen. Verzichten könnte ich aber trotzdem darauf.
    Beim AF bin ich aber sehr sensibel. Schade, dass Sony eine A77ii und eine A6000 mit ultraschnellem AF produziert, die A7 aber, obwohl teurer, einen so schlechten Autofocus besitzt. Von mir aus könnten Sie da gut eine A7-2 herausgeben mit besserem Autofocus zum gleichen/ähnlichen Preis und dazu eine A7-2ss. Aber das ist wohl schon zu viel der Artenvielfalt. Schade!

  7. @ Bartl : erst mal abwarten, ob der AF der 7II wirklich nicht besser geworden ist.
    Ansonsten : Konzept ja eigentlich interessant, doch in der Praxis kaum Vorteile zu DSLR. Lichtstarke Objektive wirken daran wie Fremdkürper und das Aussehen entspricht nicht der Verarbeitung. Letzteres kann sich ja noch besseren.
    „Antiwackel“ wurde vermutlich notwendig weil man bei Sony oft von enttäuschter Bildqualität vernahm. Na ja, 24x36mm ist halt kein Qualitätsgewinn wenn man verwackelt . . .

  8. Mir gefällt das System der A7.
    Sie ist mal deutlich kleiner als eine DSLR und hat doch einen super Sucher. Auch wenn ich das Klappdisplay sehr schätze, bin ich doch eher der Suchertyp. Die A6000 finde ich zwar super wegen der noch geringen Grösse und trotzdem kann man Objektive wechseln (auch da schauen die schnell mal überdimensioniert aus), aber den winzigen Sucher mag ich da überhaupt nicht!
    Der fehlende Klappblitz stört ein wenig, kann aber mit einem kleinen Aufsteckblitz kompensiert werden
    Klar macht Sony da mal Reklame für den besseren AF bei der A7ii. Da haben sie ja deutliche Kritik geerntet. Hoffe, dass das dann auch stimmt…!
    Verwackeln kann man ja mit jeder Kamera. Das habe ich auch schon früher mit den alten analogen Kameras geschafft.

  9. Toll die Preise von Sony-Schweiz. Da bieten sie die A7 bis zum 31.11. für 1499.- statt 1799.- an, und in den Onlineshops kann man diese bereits ab 1178.- kaufen und 118.- für zwei Jahre Garantieverlängerung =1296.- das ist immer noch 200.- billiger als bei Sony direkt. Wer kauft da direkt bei Sony? Da hoffe ich nur dass die Preise für die A7ii auch so unterschiedlich zum Onlinehandel sein werden.

  10. Das System würde mich sehr reizen! – Möchte aber meine umfassende Nikon Premium Gläser weiterverwenden. Wie siehts da aus? Mit Canon Objektive scheint es mit einem Adapter voll zu funktionieren. Gibt es da für Nikon Gläser auch etwas?

  11. Zum Thema Adapter
    Die meisten Fremdobjektivadapter sind rein mechanische Lösungen und somit ohne AF, ohne Energieversorgung für allfälligen Objektivbildstabi, Datenübertragung (Exif-Objektivdaten, Blenden für Belichtungsmessung etc.). Das Handling ist somit alles andere als komfortabel (Arbeitsblenden-Belichtungsmessung). Sowohl die Kamera als auch Compi-Software können bei adaptierten Objektiven auch nicht automatisch die Objektiveigenschaften (Verzeichnung, Vignettierung etc.) kompensieren.

    Für Canon-EF-zu-Sony-E gibt es neben sinnlosen rein mechanischen, deshalb auch teurere elektronische Adapter (z.B.von Metabones) für vollen Funktionsumfang, weil ohne Elektronik bei Canon-EF-Objektiven – im Gegensatz zu Nikon-Objektiven und anderen – nicht einmal die Blendensteuerung möglich wäre.

    Achtung: Etliche Objektivadapter für fremde Objektive auf Sony A7-Kameras lassen sich mechanisch nicht auf der Sony A7s montieren, obwohl diese auf die A7 und A7r passen. Ob dieses Problem auch mit der A7 II besteht, weiss ich nicht.

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