Markus Zitt, 26. November 2014, 13:00 Uhr

Hasselblad Stellar II – Kompaktkamera mit edlem Griff für Fans von Luxusgütern

Update. Hasselblad will am Geschäft mit luxuriösen Sammlerkameras teilhaben und erweitert seine Kollektion an Luxuskameras um eine zweite Kompaktkamera. Die neue Stellar II ist in vier Varianten erhältlich, die sich durch das Material (drei verschiedene Hölzer und Carbon) ihrer Griffe unterscheiden. Die ausgesprochen kompakte Kamera verfügt über einen 20 Mpx-Sensor, ein lichtstarkes 3,6x-Zoom sowie Funkschnittstellen (Wi-Fi, NFC).

Wie schon die erste Stellar, so basiert auch die neue Stellar II auf einem Modell der RX100-Serie von Sony. Dieses Mal handelt es sich um die RX100 Mark II vom Sommer 2013, die trotz einer Mark III von diesem Frühling auch weiterhin von Sony angeboten wird.
Nachtrag vom 28.11.: Die Stellar wird auch in der Schweiz erhältlich sein (siehe unten).

Stellar II für Liebhaber

Laut Hasselblad soll die Stellar II «(…) keine Konkurrenz zu den anderen Kameras darstellen, sondern richtet sich in Konzept und Verarbeitung exklusiv an Liebhaber, Sammler und echte Kenner.
In einer Welt der ästhetischen Redundanz sticht die Hasselblad Stellar II durch mutige und dennoch edle Akzente hervor. Sowohl für die Kamera selbst als auch für die Verpackung wurde aus einer reichen Palette erlesener Hölzer ausgewählt, weitere Highlights sind die einzigartige Oberflächenoptik und charakteristische Details.»

Hasselblad_Stellar-II_VariantenStellar II Varianten mit den vier verschiedene Griffoberflächen: Karbon, Olive, Padouk und Walnuss

.

Dank NFC-Technologie und integriertem Wi-Fi können Bilder mühelos über Smartphone, Tablet und Computer ausgetauscht werden. Die Kamera besitzt ein hochauflösendes 3,0-Zoll-Display, das geneigt werden kann. Selbst in hellem Umgebungslicht sorgt seine Antireflexbeschichtung für eine scharfe Bilddarstellung. Die Kamera verfügt über ein Zeiss-Objektiv mit 3,6-fachem Zoombereich (KB 28-112mm). Die Stellar II biete zudem HD-Video mit 1080/60p.

«Die Stellar II ist ein einzigartiges Liebhaberstück. Die Kamera verbindet atemberaubende Schönheit mit herausragender Leistungsfähigkeit und modernsten technologischen Innovationen.» sagt Michele Channer, Sales Director bei Hasselblad.
Ian Rawcliffe, CEO von Hasselblad, fügt hinzu: «Dank unserer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit Sony und Zeiss erfreuen sich die Stellar-Modelle im Taschenformat grosser Beliebtheit. Fotografen sind begeistert von der Idee, eine technisch topaktuelle Kamera mit dem typischen Design und der Tradition von Hasselblad zu besitzen.»

Verfügbarkeit und Preis

Nachtrag vom 28. November: Die Stellar II wird voraussichtlich ab Januar 2015 in der Schweiz erhältlich sein und CHF 2290.- (inkl. MWSt) kosten.

Weitere Infos

Detaillierte Informationen zur Stellar II finden Sie unter: www.hasselblad-stellar.com

 

Hasselblad-Produkte werden in der Schweiz vertrieben durch:
Light+Byte AG
CH-8048 Zürich
Tel. 043 311 20 30

 

9 Kommentare zu “Hasselblad Stellar II – Kompaktkamera mit edlem Griff für Fans von Luxusgütern”

  1. Die Ratlosigkeit, mit der Traditionshersteller um neue Kundensgemente kämpfen, ist irgendwie traurig anzusehen. Sowohl Hasselblad als auch Leica scheinen hauptsächlich Kameras für die Vitrine zu bauen. Ich möchte aber ein Werkzeug zum Fotografieren. Ein Werkzeug, dass mich hervorragenden Eigenschaften, die dem Fotografien dienen, überzeugt. Von Hasselblad wünsche ich mir durchaus eine KB Kamera. Aber es sollte ein überzeugendes, einmaliges Konzept sein und nicht einfach ein neues Gehäuse für eine bestehende Kamera. Wie wäre es mit einer Digitalen XPan ?

  2. @ Christian

    Mit digitalen Panoramakameras wurde noch kein Hersteller glücklich. Anläufe gab es zahlreiche. Eine digitale XPan müsste komplett neu konstruiert und die Optik neu gerechnet werden, In einem schrumpfenden Kameramarkt lohnt sich das nicht mehr. Das mag man bedauern.

  3. Liebhaber und Sammler und echte Kenner?

    Gibt es wirklich Leute welche ein altes Modell wegen einem zusätzlichen Griff und einer anderen Gehäusefabe inklusive Logo zum grotesk hohen Preis von rund 2000.- kauft? Ganz zu schweigen vom sammeln.

    Hasselblad macht sich so doch selbst nur noch lächerlich und stuft den eigenen Wert herunter. Wäre ich dort verantwortlich, ich würde mich in Grund und Boden schämen so etwas als Hasselblad Kamera auf den Markt zu bringen.

    Ausserdem muss man sich fragen ob da nicht Wucher als Straftatbestand gemäss OR Art. 21 greifen würde. Hier ist nämlich ein klares Missverständnis zwischen Leistung und Preis zu erkennen.

  4. @ Sarah
    „ein klares Missverständnis zwischen Leistung und Preis“ erfüllt keinesfalls den Tatbestand des Wuchers. Und selbst wenn es ein Missverhältnis hätte sein sollen, dürfte dies in der Schweiz mit Blick auf die Uhrenbranche kein wirkliches Missverhältnis sein. Auch eine Rolex kann nur die simple Zeit anzeigen.

    1. Der Vergleich mit Uhren hinkt aber ganz gewaltig. Quartz-Werke sind Fliessband-Produkte, während mechanische Uhren – wie Rolex, IWC, Blancpain u.a. – technische Wunderwerke sind, die in der Herstellung ein mehrfaches an Zeit benötigen. Aber, es ist im Prinzip richtig, es ist eine Liebhaberei, wenn man es auf das Zeitablesen reduziert.

  5. @SikkeLoling : Ja, und dies nicht mal präziser als eine 100._ Quartzuhr . . .

    Zur Hassi : Stimme Sarah zu.
    Wirklich ein Armutszeugnis was sich da Hasselblad leistet. Der Vergleich mit Leica stimmt zudem. Seit die unter Hermes waren, scheint man das Glück im Luxus-Accessoire Segment zu suchen.
    Und immer wieder wird mit glanzvoller Historie geworben. Einer die ja schon lange vorbei ist, und die gegenwärtigen Produkte inkl deren Preise weit weg davon sind. Produkte für die Elite.

  6. Dieselbe Motzleier wie in den anderen Foren. Wg. den Uhren gebe ich Ihnen recht. Die Zeit ist immer komplizierter-wenn überhaupt dann nicht präzise ablesbar. Design oft aber auch hoher Preis scheint am Wichtigsten zu sein. Wenn man sich als Reicher besser fühlt, warum nicht? Luxus als Theraphie!

  7. apropos digitale panorama-kamera: Ich denke die erste echte ONESHOT-120grad-digital-panoramakamera wird kommen. prototyp gezeigt bei silvestri. kmz-zenit als produzent ist gross am investieren, in qualität(war höchste zeit) und innovationen.

  8. @Przewrocki :
    Im Unterschied zu (klassischen) Uhren sind Kameras aber Gebrauchsgeräte die auch bestimmte jeweilge Anforderungen erfüllen sollten/müssen.
    Die Aussage wegen der Anzeigen verstehe ich nun nicht ganz, es gibt ja haufenweise unterschiedlichste Uhren bzw deren Designs.
    Da ist auch für dicke Portemonaies viel unterschiedliches im Angebot und Rolex ja nur eine von Duzenden LuxusMarken (wenn es denn unbedingt Luxus sein muss). Aber so einen klassischen Dreizeiger- Chronometer (wenn’s denn gleichzeitig mechanisch & möglichst präzis sein soll) kriegt man bereits für unter 1’500.- – und durchaus bestens ablesbar 🙂

    Von einer Design-modifizierten Kamera darf man erwarten, das sie auch dem aktuellen Modell enstpricht, zumal sie ja auch noch teurer ist.
    Es ist halt nun mal so, dass bei Digitalkameras das Aufnahmmedium integriert ist (mit Ausnahme vieler MF Systeme, versteht sich) und nicht nur das, sondern auch bereits die Engine (zB Farbinterpolation).
    Klar wird in Internetforen oft gerne übertrieben und Sachverhalten oftmals eine Bedeutung zugesprochen die in der Realität aber vernachlässigbar sind.
    Aber das Eine macht das Andere nun mal nicht besser 🙂

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