Markus Zitt, 2. März 2015, 05:03 Uhr

24-2000mm: Nikon Coolpix P900 trumpft mit 83fach-Zoom auf

Nikon hat mit der Coolpix P900 eine neue Bridgekamera vorgestellt, die mit einem 83fachem optischen Zoom bzw. einer KB-Brennweite von 24-2000mm überzeugen will. Mit ihrem Superzoom richtet sich die Kamera an Hobbyfotografen, deren Leidenschaft die Tier- oder Aviatikfotografie ist oder die einfach für jedes Motiv gerüstet sein wollen. Ausgestattet ist die P900 mit GPS/GLONASS sowie Wi-Fi/NFC. Sie filmt in 1080/60p.

Das Objektiv mit ultrastarkem optischem Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 24 bis 2000 mm (entsprechend Kleinbildformat) ab, der mit Dynamic Fine Zoom1 auf bis zu 4000 mm erweiterbar ist. So können Benutzer die Wunder der Natur näher als je zuvor heranholen und mit hoher Detailgenauigkeit festhalten. Das lichtstarke Objektiv (1:2.8-1:6.5) liefert selbst bei maximaler Telebrennweite von 2000 mm hochaufgelöste, klare Bilder.

Nikon P900 Zoom TeleMit dem Zoom, das bis zur Telebrennweite von 2‘000 mm reicht, können weit entfernte Motive ganz nah herangeholt werden. Der optische Dual-Detect-Bildstabilisator (VR) gewährleistet selbst bei Freihandaufnahmen in maximaler Teleposition eine hohe Schärfe. 

Ein schneller Autofokus und eine geringe Auslöseverzögerung sorgen für eine kurze Reaktionszeit. Zugleich sorgt der optische Dual-Detect-Bildstabilisator (VR) auch bei Freihand-Teleaufnahmen für ein äusserst ruhiges Bild. Bewegungsunschärfe wird effizient kompensiert, so dass Aufnahmen mit einer um 5 Lichtwerte längeren Belichtungszeit möglich sind. Dieser neue leistungsstarke Bildstabilisator (VR) bietet eine verbesserte Korrektur der Bewegungsunschärfe, indem Bewegungen von dem Objektiv (Winkelbeschleunigungssensor) und dem Bildsensor (Bewegungsvektorinformationen) gleichzeitig erfasst werden. Hierdurch kann der Grad der Unschärfe präziser berechnet und somit die Leistung des Bildstabilisators erheblich verbessert werden.

Nikon  Coolpix P900 frontal seitliche LCD

Die flexible Wahl des Bildausschnitts bei sich schnell bewegenden Motiven gelingt mit dem 7.5 cm (3 Zoll) grossen, neig- und drehbaren Monitor (RGBW) mit 921‘000 Bildpunkten problemlos. Zudem erleichtert der integrierte elektronische Sucher (201‘000 Bildpunkte) den Wechsel zwischen Sucher und Monitor, da ein Augensensor automatisch von der Monitornutzung auf den Sucher umschaltet, wenn sich das Auge diesem nähert.

Die Kamera bietet eine Unterstützung der internationalen Satellitensysteme GPS und GLONASS. So ist auch auf Reisen für eine schnelle und präzise Protokollierung der Aufnahmeorte anhand von detaillierten Daten gesorgt.

Dank integrierter Wi-Fi-Funktion und NFC-Unterstützung lassen sich hochwertige Bilder durch einmaliges Betätigen der Wi-Fi-Taste oder durch einfaches Berühren eines Smartgeräts mit der NFC-fähigen Kamera im Handumdrehen mit anderen teilen.

Nikon P900 front34l

Dank einer kurzen Reaktionszeit entgeht Benutzern beim Aufnehmen von sich schnell bewegenden Motiven kein wichtiger Augenblick.

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Beeindruckende Detailschärfe

Mit dem optischen 83-fach-Zoom, der auf 166-fachen Dynamic Fine Zoom erweiterbar ist, erzielt die Kamera eine hohe Detailtreue, während ein schneller Autofokus und eine geringere Auslöseverzögerung für eine schnelle Reaktionsbereitschaft sorgen. Wenn ein sich schnell bewegendes Motiv aus dem Bildausschnitt verschwindet, ist mit der Überblickstaste neben dem Zoomschalter der sofortige Wechsel in den Weitwinkelbereich möglich.

Nikon P900 frontal

Der optische Dual-Detect-Bildstabilisator (VR) sorgt für reibungslose Freihandaufnahmen von Fotos und Full-HD-Filmen (60p). Durch die effiziente Kompensation von Kameraverwacklungen auch bei maximaler Teleposition sind Aufnahmen mit einer um 5 Lichtwerte längeren Belichtungszeit möglich.

Preise und Verfügbarkeit

Die neue Nikon Coolpix P900 ist in der Farbe Schwarz ab dem 19. März 2015 zu einem Preis (UVP) von 748 Franken erhältlich.

Weitere Infos

Nikon Coolpix Kameras

Nikon Schweiz
CH-8132 Egg
Tel. 043 277 27 00

 

Wichtigste Ausstattungsmerkmale

Zoomobjektiv mit hoher Leistung: Das Nikkor-Objektiv mit optischem 83-fach-Zoom, der mit Dynamic Fine Zoom erweiterbar ist, fängt Details ein, die für das blosse Auge zu entfernt sind.
Optischer Bildstabilisator (VR) mit Kompensation von 5 Lichtwerten: Der Dual-Detect-Bildstabilisator sorgt auch bei Freihand-Teleaufnahmen für ein ruhiges Bild, indem Bewegungen erfasst und die Bewegungsunschärfe effizienter kompensiert werden.
Rückwärtig belichteter 16-Mpx-CMOS-Bildsensor: Scharfe, detailreiche Bilder gelingen auch nachts. Die Kamera liefert beachtliche Ergebnisse.
GPS-/GLONASS-Unterstützung mit POI (Points of Interest): Dank Unterstützung der internationalen Satellitennavigationssysteme GPS und GLONASS lassen sich die Standortdaten der Reiseroute schnell und detailliert abrufen.
Integrierte Wi-Fi- und NFC-Unterstützung: Durch einmaliges Betätigen der Wi-Fi-Taste oder durch Berühren eines Smartgeräts mit der NFC-fähigen Kamera können Bilder überall mit anderen Benutzern geteilt werden.
Noch kürzere Reaktionszeit: Dank eines schnelleren Autofokus und einer geringeren Auslöseverzögerung (ca. 0.12 s in Weitwinkelstellung) entgeht Benutzern kein wichtiger Augenblick.
Grosser neig- und drehbarer Monitor: Der 7.5 cm (3 Zoll) grosse Monitor mit ca. 921‘000 Bildpunkten (RGBW) ist neig- und drehbar.
Grosser Betrachtungswinkel: Der Monitor mit grossem Betrachtungswinkel macht die Aufnahme aus ungewöhnlichen Blickwinkeln zum Kinderspiel. Hiermit gelingen Aufnahmen über Kopfhöhe oder in Bodennähe (aus der Froschperspektive).
Full-HD-Filme: Mit einem Tastendruck entstehen Filme (1080/60p) mit hochwertigem Ton, da sich die Ausrichtung des Mikrofons beim Zoomen ändert.
Zeitrafferclip: Man legt einfach das Motiv fest, und aus den in einem festgelegten Intervall aufgenommenen Standbildern wird anschliessend eine 10 Sekunden dauernde Zeitraffersequenz erstellt.
Super-ED-Glaslinse: Das leistungsstarke Objektiv mit Super-ED-Glaslinse ist kompakt und bietet eine herausragende Korrektur von Farbfehlern.
Modi «Mond» und «Vogelaufnahme»: Bei schwer erfassbaren Motiven wie dem Mond und der Vogelwelt vereinfacht die Motivautomatik die Fokussierung und die Einstellungen und ermöglicht so einzigartige Aufnahmen.
Individuelle Funktionstaste: Der Funktionstaste (Fn) können häufig verwendete Funktionen zugewiesen werden. Auf diese Weise lassen sich die Einstellungen mit nur einer Berührung schnell ändern.
Funktionswählrad: Über das Funktionswählrad können wichtige Einstellungen wie die Belichtungssteuerungen (P/S/A/M) bequem mit einer Hand aufgerufen werden.
Coolpix Picture Control: Mit den Picture-Control-Optionen lässt sich das Aussehen der Bilder einfach steuern. Zur Auswahl stehen beispielsweise «Monochrom» oder «Brillant» für farbenfrohe Fotos.
Elektronischer Sucher: Ein Augensensor schaltet automatisch von der Monitornutzung auf den elektronischen Sucher um, wenn sich das Auge dem Sucher nähert.
Überblickstaste: Wenn ein Motiv aus dem Bildausschnitt verschwunden ist, kann mit einer Taste neben dem Zoomschalter sofort in den Weitwinkelbereich gewechselt werden.
Seitlicher Zoomschalter: Dank des seitlichen Zoomschalters ist es möglich, den Zoom mit der linken Hand zu steuern und somit Bewegungsunschärfe zu vermeiden.
Hohe Akkukapazität: Das verbesserte energiesparende Design sorgt für eine höhere Akkukapazität für die Aufnahme von Fotos und Full-HD-Filmen.
19 Motivprogramme: Die Kamera kann die besten Einstellungen für die jeweilige Aufnahmesituation vorschlagen. Hierzu muss lediglich das Motivprogramm ausgewählt werden, das dem Motiv am besten entspricht.

3 Kommentare zu “24-2000mm: Nikon Coolpix P900 trumpft mit 83fach-Zoom auf”

  1. Also, ich bin der Meinung das hier irgendwas nicht stimmen kann: Mit dem Objektiv eine Optische Brennweite von 2000 mm zu erreich ist Physikalisch nicht möglich. Will heißen: Selbst bei dem Chip und Cropfacktor von 5,6 sind 2000 mm nicht drin . Bei voll ausgefahrenen Objektiv sind es maximal 270 mm effektiv x 5,5 crop sind es 1512 mm oder 2000 mm geteilt durch crop 5,6 sind es eine effektive Brennweite von 357 mm und soweit kommt das Objektiv nicht aus dem Gehäuse. Ich befürchte das beim zoomen nur ein Teil vom Chip genutzt wird um die 2000 mm zu erreichen und der Rest interpoliert wird und so die Qualität im Zoombereich leiden muss. Da nützen auch keine Sondergläser etwas.

    1. Welches Teleobjektiv ist denn schon so lange wie seine Brennweite? Diese Regel gilt nur für einlinsige Objektive und ist deshalb nicht anwendbar auf Fotoobjektive, welche doch wesentlich komplizierter aufgebaut sind und aus sehr vielen Linsen bestehen.

      Sehen sie sich z.B. das AF-S NIKKOR 300 mm 1:4E PF ED VR an. Es ist viel kürzer als 300 mm und hat doch eine effektive Brennweite von 300 mm.

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