Urs Tillmanns, 27. Januar 2016, 07:00 Uhr

Olympus PEN-F: Neues Flaggschiff der PEN-Reihe

Olympus hat die PEN-Reihe mit dem Topmodell PEN-F erweitert, das sich in einem exklusiven klassischen Look mit gepflegtem Design präsentiert. Neu ist auch der MFT-Sensor mit 20 Megapixel und 50 Megapixel in der High-Resolution-Shot-Funktion, die Effekteeinstellung über das Creative Dial auf der Vorderseite, der hochauflösende elektronische OLED-Sucher und viele nützliche Details.

 

Die PEN-F präsentiert sich in einem neuen Design, mit einer angenehmen Haptik und einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung. Olympus sagt dazu: «Diese Kamera ist für Menschen konzipiert, die die schönen Dinge des Lebens schätzen und diese in faszinierenden Bildern festhalten wollen. Mit ihrem in das Metallgehäuse eingravierten Schriftzug, der edlen Gehäuse-Textur und der schraffierten Oberfläche der Einstellräder versprüht diese Neuheit einen Hauch von Luxus und verspricht, wie die ursprüngliche F-Serie, zu einer echten Stilikone zu werden». Designpflege bis ins Detail, angefangen von den edel gerändelten Einstellrädern bis hin zu einem Gehäuse, an dem man keine Schraube sieht.

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PEN-F Hauptmerkmale

• 20-Megapixel-Live-MOS-Sensor ohne Tiefpassfilter
• 50-Megapixel-High-Resolution-Shot
• Elektronischer Sucher (Messsucherkamera-Stil) mit Vorschau, Fokus-Peaking und Vergrösserung, OLED mit 2’360’000 Pixeln
• Kreativ-Wahlrad mit Zugriff auf Art Filter, Colour Creator sowie Farb- und Monochrome Profilsteuerung
• Kurze Reaktionszeit dank Fast AF und hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit
• Augen-Detektions-AF und Touch-Panel-Zugriff
• 5-Achsen-Bildstabilisator
• WLAN
• Kompatibel mit den M.Zuiko Objektiven und weiterem Systemzubehör
• Dreh- und schwenkbares, hochauflösendes LCD
• True Pic VII Bildprozessor
• Frei belegbares Wahlrad
• Supersonic Wave Filter
• High-Speed-Serienaufnahme mit 10 Bildern pro Sekunde
• 1/8000 Sek. Verschlusszeit und ISO 80 Äquivalent für Aufnahmen in hellen Umgebungen
• Spotmessung mit AF-Punkt verknüpft

 

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Mit elektronischem Sucher

Die neue PEN-F ist die erste PEN mit einem integrierten elektronischen Sucher im Messsucherkamera-Stil. Der elekronische Sucher (EVF) verfügt über ein grosses, hochauflösendes OLED-Display mit einer Auflösung von 2’360’00 Pixeln, Fokus-Peaking und einer 0,62-fachen Bildvergrösserung. Die hohe Auflösung bewirkt, dass die Auswirkung der vorgenommenen Einstellungen in Echtzeit anzeigt werden. Für maximale Stabilität sorgt der bereits in anderen Olympus-Modellen bewährte 5-Achsen-Bildstabilisator.

 

Neue Funktionen über Kreativ-Wahlrad

Über das Creative Dial auf der Vorderseite der PEN-F werden neue kreative Funktionen eingestellt. Es bietet direkten Zugriff auf vier Einstellungen, von denen zwei erstmals in einer PEN zu finden sind: Monochrome und Farb- Profilsteuerung mit Gradationskurve. Erstere ermöglicht ausserdem Filmkörnung, Schatten-Justierung sowie Schwarzweiss-Filter-Effekte mit drei Voreinstellungen. Die Farb-Profilsteuerung beinhaltet ebenfalls drei Presets. Damit lässt sich die Sättigung von 12 Farben in 11 Stufen einstellen. Ein auf der Rückseite angebrachter Schalter ermöglicht den einfachen Wechsel zwischen den verschiedenen Modi.

 

 

Tiefpassfilter-frei für eine höhere Auflösung

Der 5-Achsen-Bildstabilisator der PEN-F ermöglicht in Verbindung mit dem neuen 20-Megapixel-Live-MOS-Sensor, der ohne Tiefpassfilter auskommt, längere Belichtungszeiten bei niedrigen ISO-Einstellungen. Der neue Sensor bietet 25 % mehr Auflösung bei gleichbleibend geringem Rauschen und hohem Dynamikumfang.

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Ultraschnelle Reaktion

Laut Olympus bietet laut Olympus die PEN-F die derzeit kürzeste Auslöseverzögerung aller Kameras mit Wechselobjektiv, inlusive Spiegelreflexkameras. Hinzu kommt ein extrem schneller Autofokus mit Augen-Detektions-AF-Funktion und Touch-Panel-Zugriff für punktgenaues Fokussieren.

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High-Speed-Serienaufnahmen mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde ermöglichen es, sich schnell bewegende Motive zu verfolgen und ein hochauflösendes, dreh- und schwenkbares LCD unterstützt bei der Aufnahme von Fotos und Videos aus schwierigen Blickwinkeln. Auf Wunsch vieler Fotografen hat Olympus die Spotmessung mit dem AF-Target verknüpft. So wird eine korrekte Belichtung in jeder Aufnahmesituation sichergestellt. Wie schon bei der OM-D E-M5 Mark II sind auch mit der PEN-F extrem hochaufgelöste Fotos möglich. Damit ein 50-Megapixel-High-Resolution-Shot entsteht, wird der Sensor zwischen den einzelnen Aufnahmen in 0,5-Pixelschritten bewegt, anschliessend werden die acht Belichtungen zu einer zusammengefügt.

Dank integriertem WLAN und der Olympus OI.Share App lassen sich die mit der PEN-F aufgenommenen Bilder und Videos immer und überall teilen. Der Supersonic Wave Filter sorgt dafür, dass der Sensor immer staubfrei bleibt.

Die PEN-F ist mit mehr als 40 MFT Objektiven kompatibel, einschliesslich der professionellen M.Zuiko Pro Serie.

Besitzer eines Olympus Objektivs oder einer Kamera erhalten eine kostenlose sechsmonatige Gewährleistungsverlängerung bei Registrierung der Kamera oder des Objektivs auf MyOlympus. Die Verlängerung gilt ab dem Ende der gesetzlichen Gewährleistungsfrist des jeweiligen Erwerbslandes. Die Registrierung erfolgt auf https://myolympus.olympus-consumer.com/
Die neue Olympus F wird ab Ende Februar 2016 in schwarz oder silber für CHF 1’499 CHF (nur Gehäuse) sowie im Kit mit dem M.Zuiko Digital 1:1.8/17 mm für CHF 1’799 erhältlich sein. (Hinweis/Update: Ursprünglich war fälschlicherweise ein Bodypreis von 1399 Franken kommuniziert worden.)

 

Empfohlenes Zubehör:

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• Echtleder-Trageriemen Css-S120L – der Trageriemen aus hochwertigem Leder, passt perfekt zum Design der PEN-F
• Echtleder-Wickeltuch CS-48PR – hochwertiger Schutz für Kamera und Objektiv
• Echtleder-Kameratasche CBG-11PR – Diese Premium-Ledertasche verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitlosem Design – passend zur PEN-F.
• OI.Share Smartphone-App Version 2.6 – für das einfache Übertragen von Aufnahmen per WLAN
• Taschenbody CS-47B – Der stilvolle Weg, um die Kamera vor Stössen und Kratzern zu schützen.
• Kameragriff ECG-4 – für grössere Stabilität mit festem Griff

Weitere Informationen zur PEN-F, die technischen Daten und passendes Zubehör finden Sie auf: www.olympus.ch.

Die technischen Daten können hier als pdf heruntergeladen werden.

 

13 Kommentare zu “Olympus PEN-F: Neues Flaggschiff der PEN-Reihe”

  1. Ich konnte die Kamera im Rahmen des Olympus Playground in der Photobastei bestaunen und ein wenig austesten.

    Die Haptik ist wirklich sehr sehr edel und wertig, und sie ist ein recht massives Stück Technik. Ideal. Auch optisch ein Hingucker.

    Olympus- Kenner werden sich im Menü schnell zurechtfinden. Die Bildqualität ist auf sehr hohem MFT- Niveau.

    Ich denke Olympus hat da ein richtig gutes Pferd im Stall, was sich in den Verkaufszahlen sicher wiederspiegelt, sobald sich der Preis eingependelt hat. Bravo!

    1. Dafür hat Olympus den Adapter MMF-3 im Angebot. Er erlaubt die Nutzung von FourThirds-Objektiven an Micro-FourThirds-Kameras von Olympus, Panasonic usw., wobei im Gegensatz zu rein mechanischen Adaptern sowohl die Steuerung des Objektivs als auch der Datenaustausch funktionieren.

    2. Anschliessen schon, über den erwähnten Adapter, aber bringen tut das nicht viel. Die E-M1 ist die einzige Olympus mit PDAF und damit die einzige Kamera wo FT Objekte überhaupt Sinn machen, ausser man fokussiert manuell. Das wird auch so bleiben bei der E-M1 II. Abgesehen davon dass das ganze auch haptisch unbequem wäre.

  2. Frage 2: Gibt es Adapter-Ringe über welche man die E-620-Objektive an Nikon d810 anschliessen/benützen kann – und umgekehrt, klappt dies auch an der neuen Olympus Pen-F (wenigstens mit A-Priorität und den gängigsten Nikon-Objektiven? Zwar etwas verrückt – aber schön allemal…;-)

    1. Es gibt rein mechanische Adapter für Nikon-F-Objektive an FourThirds- und an Micro-FourThirds-Kameras. Die Funktionalität ist eingeschränkt, kein AF, keine Datenaustausch, keine Objektivsteuerung, nur manuelle Belichtung und Zeitautomatik.
      Das Umgekehrte gibt es nicht, denn es macht absolut keinen Sinn, denn Nikon DSLRs haben ein grösseres Auflagemass und (viel) grössere Sensoren.

  3. WOW.. DAS ist mal ne Cam , die kommt meinen Wünschen fototechnisch, Design und auch sonst sehr nahe an die Eier legende WollmilchSau heran.

    Retrostyle, Funktionen die man sich wünscht, MFT ( damit der eigene Fuhrpark an Objektiven der derzeitigen Kamera wieder passt, und tausend Einstellungsmöglichkeiten.

    kommenden Samstag gibts dann die haptische Prüfung und ich glaube diese Cam wirds werden. Meine gx7 Panasonic soll dabei jedoch nicht auf der Strecke bleiben.
    Doch die PEN F macht mich zumindest mega Neugierig und wieder vermehrt Lust , bei Reisen in die Gässchen und Strassencafes zu schlendern oder zB über den Naschmarkt in Wien zu flanieren .. und da und dort Perlen zu pflücken und Spass beim bearbeiten der Bilder zu haben

    DANKE Olympus

    1. Es würde mich sehr interessieren, ob es für die Pen-F die Möglichkeit gibt die wunderbaren alten Zuiko-Objektive der analogen Pen-F respektive der analogen OM anzuschliessen. Das würde das Retro-Thema wunderbar abrunden… Gibt es da etwas?

      1. Hallo Torsten, der 78g leichte Olympus MF‑2 OM Adapter macht was du suchst. Der Cropfaktor 2,0 bleibt systembedingt, da keine Linsen im Adapter sind und der Sensor FourThirds-Format hat.

  4. Ich habe die Pen F bestellt, als sie noch nicht im Verkauf war – einfach aufgrund der schwärmerischen Berichte amerikanischer Kollegen, die Prototypen in Austin testen durften. Ein gewisses Risiko – aber eines, das sich gelohnt hat. Vor etwa einem Monat kam sie dann an. Die wunderbarste Porträt-Kamera, die man sich vorstellen kann. Meist habe ich das M. Zuiko 25/1.8 drauf. Der Sucher ist hochauflösend; alle Einstellungen lassen sich dank den vielen Rädchen, die man schnell intuitiv mit dem Auge am Sucher vornehmen.

    Für Porträtfotografinnen und -fotografen nicht unerheblich: Die Kamera wirkt extrem sympathisch, nicht so angsteinflößend wie die 5DIII oder ähnliche, und das Verschlußgeräusch ist delikat, wie das leise Zungenschnalzen einer schönen Frau, nicht so aggressiv zuschnappend wie bei der vergleichbaren Konkurrenz. Das wirkt entspannend auf die fotografierten Personen, sie verhalten sich eher natürlich und frei. Ein Kriterium, das nebensächlich scheint, vielleicht deshalb, weil es nie in Testberichten behandelt wird. Da geht es eher um Messwerte.

    Eigentlich mag ich Simulationen nicht sehr; wer Bilder will, die nach Ilford HP 4 oder Kodachrome aussehen, soll doch auch damit und mit einer Filmkamera fotografieren. Bei der Pen F werde ich allerdings wankelmütig – es sieht einfach so unglaublich gut aus. Groß ausgedruckt hat man das Gefühl, ein gutes altes Life-Titelbild vor sich zu haben.
    Leicht zu erkennen nach alledem – ich bin 62; mein halbes Leben lang habe ich mit Film fotografiert.

    Ich bin begeistert von dieser Kamera. Sie ist klein und edel, und sie macht ganz einfach bestechende Bilder.

    Das Menu ist angenehm fettarm. Einzigartig ist die Perspektivenkorrektur, die für Architekturfotografie gute Dienste leistet.

    1. Die neue Pen-F wird bestimmt viele Foto-Liebhaber finden. Es ist meiner Meinung nach auch eine Traumkamera für Frauen. Und die Tatsache wie schnell man „schwarz-weiss“ fotografieren kann und die Haptik sowie die Qualität der Materialen ist einmalig.

  5. Eine perfekte Kamera. Einziger (kleiner) Wermutstropfen: Die Kamera ist nicht Spritzwasserfest, im Gegensatz zu den hochwertigen Objektiven.

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