Urs Tillmanns, 30. November 2017, 11:00 Uhr

Neu: Capture One 11 für effizienteres Arbeiten

Phase One gibt heute die Veröffentlichung von Capture One 11 bekannt. Die neueste Version der bekannten Software zur RAW-Konvertierung und Bildbearbeitung bietet zahlreiche Verbesserungen in bezug auf Farbwiedergabe, präzise Bearbeitungswerkzeuge, unkompliziertes Tethering sowie Dateiunterstützung für mehr als 400 verschiedene Kameramodelle. Fotografen profitieren von neuen, reaktionsschnellen Tools, einem optimierten Workflow und einer leistungsstarken Verarbeitungsengine. Bei der Entwicklung von Capture One 11 wurde ein Schwerpunkt auf einen schnelleren und reibungsloseren Workflow gesetzt.

Die Ebenenfunktion wurde im Hinblick auf schnellere und flexiblere Arbeitsabläufe verbessert. Alle Bearbeitungswerkzeuge in Capture One sind ab sofort zusammen mit Ebenen nutzbar, die Software ist ab Version 11 also rundum ebenenbasiert. Darüber hinaus können Aufnahmen jetzt mit Anmerkungen versehen werden – handschriftliche Notizen oder Zeichnungen können direkt hinzugefügt werden. Beim PSD-Export lassen sich diese anschliessend in separaten Ebenen speichern. Für eine optimale Farbanpassung wurden ausserdem eine Reihe von Werkzeugen überarbeitet. Zu guter Letzt trägt der deutlich stabilere Workflow mit Katalogen zu einem verbesserten Anwendererlebnis bei.

 

   

Die neuen Funktionen und Werkzeuge von Capture One 11

Neue Ebenenfunktionen. Als Reaktion auf Kundenwünsche und -nachfragen wurde die Software um zusätzliche Maskierungstools erweitert. Zudem wurden neue Features eingeführt und Leistungsverbesserungen erzielt. Dank neuer Bearbeitungswerkzeuge können zuvor erstellte Masken verbessert und weiche Auswahlkanten erzeugt werden. Zur Übersicht über die Intensität und Wirkung vorgenommener lokaler Anpassungen kann die Deckkraft einzelner Ebenen geändert werden. Mit neuen Werkzeugen für selektive Anpassungen und zusätzlichen Maskierungsfunktionen erlauben die Ebenen in Capture One jetzt ein dynamischeres Arbeiten.

• Workflow mit Ebenen 
• Ebenendeckkraft 
• Weiche Auswahlkanten 
• Kanten verbessern
• Graustufen-Maske

 

Verbesserte Arbeitsabläufe. Anmerkungen und Grafiken mit Überlagerungen können beim Export von PSD-Dateien in einer eigenen Ebene gespeichert werden. Nach dem Freistellen einer Aufnahme kann der entsprechende Pfad beim PSD-Export in die Datei eingebettet werden, sodass bei der Retusche zu einem späteren Zeitpunkt auf den gesamten ursprünglichen Bildbereich zugegriffen werden kann. Wasserzeichen können individuell erstellt und in einer exportierten PSD-Datei in einzelnen Ebenen gespeichert werden.

• Anmerkungen (beim Export in PSD-Dateien als separate Ebene) 
• Überlagerung bei der Bildausgabe (beim Export in PSD-Dateien als separate Ebene) 
• Beschneidungspfad exportieren (beim PSD-Export) 
• Wasserzeichen als Ebene (beim PSD-Export) 

 

Effizienteres Arbeiten. Um einen schnelleren und reibungsloseren Bildbearbeitungsvorgang zu ermöglichen, wurde die Gesamtleistung von Capture One gesteigert. Überarbeitete Farbwerkzeuge erlauben eine optimale Farbwiedergabe mit ebenenbasierter Farbanpassung. Die Farbfeldauslesung im Lab-Modus gibt eine genaue Übersicht über die Farbdaten einer Aufnahme. Zudem verfügt die Version 11 mit Katalogen über einen verbesserten Workflow. Dies bietet folgende Vorteile:

• Höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit 
• Dublettenprüfung beim Bildimport 
• Farbverbesserungen 
• Lab-Anzeige 
• Verbesserter Katalog-Workflow 

 

Unterstützte Kameras. Eine vollständige Liste der mehr als 400 unterstützten Kameras finden Sie auf: http://www.phaseone.com/supported-cameras 

 

Verfügbarkeit und Preise

Capture One 11 für Mac und Windows ist ab sofort online unter www.phaseone.com/store und von autorisierten Phase One-Partnern erhältlich. Capture One 11 kann je nach Wunsch entweder mit einer unbefristeten Lizenz käuflich erworben oder im Abonnement bezogen werden. Nutzer, die bereits Capture One Pro 9 oder 10 erworben haben, können für CHF 152.00 upgraden.

Neukunden können Capture One Pro 11 für CHF 356.00 kaufen. Mehrfachlizenzen auf Anfrage bei  den offiziellen Phase One Partnern. Die Software ist ausserdem im monatlichen (EUR 20) oder jährlichen Abonnement (EUR 180) erhältlich. Abonnenten können die Version 11 von Capture One direkt herunterladen. 

Nutzer, die bereits Capture One Pro Sony 9 oder 10 erworben haben, können für CHF 88.00 auf die Version 11 upgraden. 

Die Preise können je nach Anbieter geringfügig abweichen.

Kulanzzeitraum. Für Kunden, die Capture One Pro 10 oder Capture One Pro Sony 10 nach dem 31. Oktober 2017 erworben haben, ist das Upgrade auf Version 11 kostenfrei. Die hierzu berechtigten Kunden können Ihre Software jetzt auf phaseone.com/download unter Verwendung ihres Lizenzschlüssels upgraden.

Download der 30-tägigen Testversion. Eine voll funktionsfähige Version von Capture One 11 ist als Testversion 30 Tage lang nutzbar. Die Testversion kann über folgenden Link heruntergeladen werden: www.phaseone.com/download 

Weitere Informationen finden Sie auf: www.phaseone.com/11. Eine Übersicht über alle Produkte und Zahlungsoptionen finden Sie auf www.phaseone.com/store

Die beiden authorisierten Phase One Partner in der Schweiz sind GraphicArt und Profot AG

 

Mehr über Capture One Pro erfahren Sie auf www.captureone.com 

Facebook http://www.facebook.com/CaptureOnePro/  
Instagram https://www.instagram.com/CaptureOnePro/  
YouTube https://www.youtube.com/CaptureOneProDK  
LinkedIn https://www.linkedin.com/company/phase-one 

 

 

5 Kommentare zu “Neu: Capture One 11 für effizienteres Arbeiten”

  1. Bei aller Sympathie für Phase One und der Freude an neuen Features und Programmverbesserungen: Dass Phase One inzwischen regelmässig zum Jahresende ein kostenpflichtiges und nicht gerade günstiges Upgrade veröffentlicht, hat System und geht mir gegen den Strich.
    Kostenpflichtige Upgrades sollten von den Verbesserungsschritten und nicht primär vom Kalender gelenkt sein, um regelmässig Kasse zu machen. Sofern man keine neue Kamera kauft, braucht man natürlich nicht upzugraden.
    Jedenfalls könnte man sich bei diesen jährlichen Upgradekosten auch ein Foto Abo (Lightroom und Photoshop) bei Adobe leisten, wäre die Unterstützung des Abo-Zwangs nicht moralisch problematisch.

  2. Kann Peter Klein nur zustimmen. Nutze CO seit ein paar Jahren nebenbei als Sony-Pro-Version. Die hat in der Anschaffung mal 40 € plus MwSt. gekostet. Nun sol ich nach dem Upgrade auf V10 letztes Jahr für 50 € plus Steuer diesmal 69 € plus Steuern also 82,11 € zahlen. Eine Unterstützung für eine Lösung wie den Colorchecker gibt es nach wie vor nicht. Und ein DNG (z.B. ein Panorama oder HDR aus Lightroom) kann ich mit dieser Sony-Version auch nicht bearbeiten, nur native Sony-RAWs und das dann für 82 € im UPGRADE! Auch wenn Lightroom nicht weiter als Kaufversion zu haben ist – diesen Weg bei Capture One gehe ich nicht mit. Vielen Dank! Da gibt es inzwischen eine Menge Firmen, die in die Lücke wollen, die Adobe da aufmacht. Mit dieser Preispolitik ist m. E. das Ende von Capture One absehbar. Wenn ich so viel Geld ausgeben wollte, hätte ich für ein paar Euro mehr ein Cloud-Abo und bekäme noch Photoshop dazu.

  3. Da kann ich mich Peter Klein nur anschliessen, das kostenpflichtige Upgrades nicht nach dem Kalender gesteuert werden sollen. Dazu kommt dann noch, dass bislang die neuen Versionen teilweise gravierende Fehler enthalten haben, wo man sich fragt, ob da wirklich getestet wurde. Ich bin mit Version 8 eingestiegen (von LR 5.x) und habe dann immer erst ca. 9 Monate nach dem Erscheinen einer neuen Version upgraded, damit es einigermassen fehlerfrei lief.

    Bei diesem Upgrade kommt noch hinzu, dass auch der Preis angehoben wurde. Darüber regen sich jetzt auch divese User auf. Ich hoffe nur, dass das keine Raucher sind, denn was ein Raucher am Tag verqualmt summiert sich und dafür kann man sich viele Updates leisten.

    Das mit den vielen Firmen, die in die Lücke wollen, die Adobe da angeblich aufmacht, sehe ich allerdings mit gemischten Gefühlen. Diese Firmen müssen noch ordentlich einen drauflegen, um Software wie Photoshop, Lightroom oder C1 wirklich ersetzen zu können. Ich habe schon viele Software in dieser Richtung getestet, aber letztendlich konnte mich keine davon überzeugen.

    Äh, mir ist keine Software bekannt, die den Colorchecker unterstützt. Vielmehr ist es so, dass der Colorchecker gewisse Software unterstützt und C1 halt nicht, weil die nicht mit DNG-Pofilen arbeiten sondern mit ICC. Da würde ich dann doch mal einen Blick auf den Lumariver Profile Designer werfen, denn der erzeugt DNG-Profile und ICC-Profile, sogar ganz speziell zugeschnitten auf C1, welches da wohl gewisse Eingeheiten hat.

    Was ist an der Unterstützung eines Abo-Modells moralisch problematisch? Die meisten Handy-Nutzer haben ein Abo obwohl es Prepaid gibt. Festnetztelefonie und Internetzugänge gibt es ebenfalls nur im „Abo“. Ich bin vom Abo-Modell für Software auch nicht so richtig überzeugt, habe dann aber letztendlich (ich wollte eigentlich nicht) doch das Adobe-Abo genommen, weil ich halt (noch) keinen adäquaten Ersatz gefunden habe.

    Ob ich das Adobe-Abo in Zukunft weiter haben werde? Wenn es einen adäquaten Ersatz gibt, dann sicherlich nicht. Ob ich C1 in Zukunft weiter nutze? Keine Ahnung, aber die jährlichen, kostenpflichten Upgrades nerven mich auch langsam. Das 11er werde ich sicherlich nicht mitmachen, denn nächstes Jahr um die Zeit kommt die 12erVersion.

    1. @ Hans-Jörg F.
      NICHT das Miet-/Abomodell von Adobe ist an sich moralisch problematisch, sondern die Firmenpolitik von Adobe, die u.a. die Wünsche vieler langjähriger Kunden ignoriert (wie den Wunsch nach Wahlmöglichkeit zwischen Kauf und Miete).
      Wenn ich persönlich eine Firmenpolitik nicht billige (Wie ich dies bei Adobe tue.), dann sollte ich konsequenterweise eine solche Firma nicht dadurch unterstützen, indem ich deren Produkte kaufe oder miete. Dies gilt auch dann, wenn vielleicht die Produkte/Dienste jener Firmen gerade verlockend günstiger, einfacher oder bequemer für mich wären.
      (Dieses Prinzip beherzige auch in anderen Bereichen und verzichte auf Produkte und Dienstleistungen von bestimmten Firmen und gebe stattdessen anderen den Vorzug. So bevorzuge ich z.B. Fair Trade Produkte.)

      1. @Peter Klein

        Das hat aber nichts mit Moral sondern mit Konsequenz zu tun. Ich hoffe nur, dass Du als Betriebssytem Linux einsetzt ( da kannst Du dann aber C1 nicht nutzen) und nicht Windows oder OS-X (oder findest Du es OK, wenn diese Betriebssysteme alle mögliche Kram von Deinem Rechner nach Hause senden?) und dass Dein PC noch ein alter Nixdorf oder IBM-XT ist, denn alles andere wird von den Firmen unter moralisch zweifelhaften Bedingungen in asiatischen Billiglohnländern gefertigt, so wie unsere Kameras zum Teil auch.

        Zum Thema Fair Trade äussere ich mich jetzt nicht weiter, da das Siegel Fair Trade nicht gesetzlich geschützt ist und daher viel Schindluder betrieben wird.

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