Urs Tillmanns, 18. April 2019, 01:56 Uhr

Sony World Photography Awards 2019: Das sind die Gewinner

Der italienische Künstler Federico Borella sichert sich den Sieg und damit den Titel «Photographer of the Year». Mit seinem Projekt «Five Degrees» konnte der in Bologna lebende Fotojournalist die Jury überzeugen. Mit 326’000 eingereichten Fotos aus über 195 Ländern gehören die Sony World Photography Awards zu den grössten Fotowettbewerben der Welt.

Die Siegerehrung fand am 17. April 2019 mit mehr als 500 geladenen Gàsten im Hotel HIlton Park Lane in London statt

Die Gewinner der zwölften Sony World Photography Awards stehen fest: Bei der feierlichen Gala am 17. April 2019 in London wurden sowohl die Gewinner der zehn Kategorien des professionellen Wettbewerbes verkündet, als auch die zweiten und dritten Plätze. Zudem erhielten die Gewinner des Offenen Wettbewerbes und des Jugend- und Student Wettbewerbes ihre Auszeichnungen.

 

Photographer of the Year: Federico Borella, Italien

Aus den zehn Gewinnern des Profi-Wettbewerbs hat die Jury den Italiener Federico Borella zum Gesamtsieger gekürt. Der Fotograf kann sich nun über den Titel «Photographer of the Year» und ein Preisgeld von 25’000 USD freuen.

© Federico Borella, Italy, 1st Place, Five Degrees, 2019 Sony World Photography Awards

Die Serie «Five Degrees» behandelt thematisch Selbstmordfälle von Männern in der Bauerngemeinde von Tamil Nadu, Südindien, die vor der schlimmsten Dürre seit 140 Jahren steht. Basierend auf einer Studie der Universität Berkeley, in der ein Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und erhöhten Suizidraten unter den indischen Landwirten festgestellt wurde, hat Borella die Auswirkungen des Klimawandels auf diese landwirtschaftliche Region und ihre Gemeinschaft mit ergreifenden und starken Bildern dokumentiert. Dabei zeigt er die landwirtschaftlichen Gegenden, Erinnerungsstücke der verstorbenen Bauern und Porträts der Hinterbliebenen.

Die Arbeit wurde von der Jury für ihre Sensibilität, technische Exzellenz und Kunstfertigkeit gelobt, um auf ein globales Anliegen aufmerksam zu machen. Jurymitglied Mike Trow kommentiert: «Da die globale Erwärmung das Gesicht des Lebens immer schneller verändert – insbesondere in sich entwickelnden und unentwickelten Ländern – wird die Arbeit von Künstlern wie Borella immer notwendiger.»

 

Outstanding Contribution to Photography: Nadav Kander

© Nadav Kander, courtesy of Flowers Gallery, 2019 Sony World Photography Awards

Der in London lebende Künstler Nadav Kander gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen der Welt und zählt zu den erfolgreichsten Fotografen seiner Generation. Seine Werke umfassen eine Vielzahl von Genres, von atmosphärischen Landschaften bis hin zu Celebrity-Porträts. Die Awards zeichnen Kander für seinen vielseitigen, kraftvollen und nachdenklichen Beitrag zum Medium Fotografie aus.

 

Open Photographer of the Year: Christy Lee Rogers, USA

© Christy Lee Rogers, Open, «Harmony» 1st Place, 2019 Sony World Photography Awards

Die aus Nashville stammende hawaiianische Fotografin Christy Lee Rogers gewinnt mit ihrem Einzelbild «Harmony» in der Offenen Kategorie und erhält ein Preisgeld in Höhe von 5’000 USD. Das Siegerbild aus der Muses-Serie der Künstlerin, wurde von der Schönheit und Verletzlichkeit der Menschheit inspiriert. In diesem Bild hat Rogers die Kontraste von Licht, Dunkelheit, Farbe, Bewegung und kaskadierenden Unterwasserkörpern genutzt, um eine ätherische Szene zu schaffen, die an die Malerei des Barocks erinnert.

 

Youth Photographer of the Year: Zelle Westfall, USA (18 Jahre)

© Zelle Westfall, Youth Photographer of the Year, 2019 Sony World Photography Awards

Die amerikanische Studentin Zelle Westfall aus Atlanta wurde für ihr Werk «Abuot» ausgezeichnet, ein auffallendes Einzelbild als Antwort auf das Thema «Vielfalt». Westfall beschreibt ihr preisgekröntes Foto wie folgt: «Abuot ist meine Freundin aus der Schule und eine der witzigsten Menschen, die ich kenne. In der heutigen Gesellschaft, in der die Medien mit Produkten zur Hautaufhellung werben und Dunkelhäutige diskriminieren, ist es wichtig, die Schönheit von dunkelhäutigen Frauen hervorzuheben, denen oftmals vermittelt wird, sie seien ‚zu dunkel’». Am Jugendwettbewerb konnten alle Fotografen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren teilnehmen.

 

Student Photographer of the Year: Sergi Villanueva, Spanien (25 Jahre)

© Sergi Villanueva, «La Terreta», 2019 Sony World Photography Awards

Mit seiner Fotoserie «La Terreta» setzt sich Sergi Villanueva gegen alle Studenten bei den Sony World Photography Awards durch. Seine Fotoreihe «La Terreta» zeigt eine bewegende Darstellung seines Heimatortes und wirft ein neues Licht auf den Anbau- und Ernteprozesses von Orangen. Villanueva vertrat die Universidad Jaume I und gewann Sony Fotoausrüstung im Wert von 30’000 Euro.

 

Professionelle Gewinner und Finalisten

Die World Photography Organisation hat sich in Partnerschaft mit ihrem Sponsor Sony zur Aufgabe gemacht, langfristig und nachhaltig die besten Arbeiten der zeitgenössischen Fotografie auszuzeichnen. Die Gewinner der professionellen Kategorien 2019 sind:

Architektur – Stephan Zirwes (Deutschland)

Stephan Zirwes «Cut Outs – Pools 2018», 2019 Sony World Photography Awards

In Deutschland sind Pools öffentliche Schwimmbäder sind Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens. Offen für alle Arten von sozialen Schichten, ein Ort, an dem Menschen besonders in der Kindheit viel Zeit verbringen und angenehme Erinnerungen hinterlassen. Die Serie hat Stephan Zirwes im Sommer 2018 von einer Drohne in nur wenigen Metern Höhe aufgenommen.

 

Augenblick – Rebecca Fertinel (Belgien)

© Rebecca Fertinel «Ubuntu – I Am Because We Are»

Rebecca Fertinel wurde im August 2015 als Fotografin von ihrer Freundin Tracy zu einer Hochzeit eingeladen und kam so in Kontakt mit der warmen und unbeschwerten Lebensweise der kongolesischen Gemeinschaft «Ubuntu» in Belgien in Kontakt. Mit dem Ambiente und den stillen Momenten dazwischen versuchte Rebecca Fertiunel die Stimmung eines Ereignisses einzufangen, das auf die Freude und einen Ritual ausgerichtet ist und nicht von einem bestimmten Ort abhängig ist. Dieses Projekt soll den Betrachter in ein emotionales Umfeld versetzen, wie es für eine Hochzeit oder eine Party in diesem gesellschaftliche Rahmen typisch ist.

 

Kreativ – Marinka Masséus (Niederlande)

© Marinka Masséus «Chosen [not] to be», 2019 Sony World Photography Awards

Diese Serie gehört zu einem internationalen Fotoprojekt, das Menschen mit Down-Syndrom einen angemessenen Platz in der bildenden Kunst einräumen soll. Die jungen Frauen, mit denen die Fotografin zusammenarbeitetet, haben einen starken Willen zum Erfolg und woollen sich immer wieder aufs Neue beweisen. Es muss für sie mehr als frustrierend sein, ständig unterschätzt zu werden. Mit «Auserwählt zu sein» reflektiert Marinka Masséus über ihre Realität – über die Barrieren, denen sie begegnen, über die Verweigerung der Gesellschaft, ihre Fähigkeiten zu sehen – und will diese Problematik in ihren Bildern zum Ausdruck bringen.

 

Natur & Wildleben – Jasper Doest (Niederlande)

© Jasper Doest «Meet Bob», 2019 Sony World Photography Awards

Bob ist ein karibischer Flamingo, der in ein Fenster des Hilton Hotels flog und schwer verletzt neben dem Pool aufgefunden wurde. «Meine Cousine kontaktierte mich und hat mich auf Bob aufmerksam gemacht» erzählt Jasper Doest. Er wurde von der Tierärztin Audette Doest betreut, und so ist der Flamingo jetzt ein Botschafter für den Natur- und Wildtierschutz. Dies ist für mich viel mehr als nur eine Geschichte über einen Flamingo. Es geht auch um die Menschen wie Audette, die sich ganz dem Tier- und Naturschutz verschrieben haben, und um die Beziehung zwischen uns Menschen und dem Rest des Planeten.

 

Entdeckung – Jean-Marc Caimi & Valentina Piccinni (Italien)

© Jean-Marc Caimi & Valentina Piccinni «Güle Güle Güle Güle», 2019 Sony World Photography Awards

«Güle Güle Güle Güle» («goodbye» auf Türkisch) ist ein persönliches Projekt, das sich auf die Stadt Istanbul konzentriert. Sie soll die tiefgreifenden Veränderungen in der Stadt und in der türkischen Gesellschaft dokumentieren. Die Fotografien stammen aus vielfältigen Beziehungen und durchdringen die Vielfältigkeit dieser Stadt und ihre kontrastierenden Mikrokosmen. Die Gentrifizierung, die Marginalisierung der ärmeren Klassen, die zunehmende Diskriminierung von Homosexualität, die massive Migration syrischer Flüchtlinge und die Frage der kurdischen Gemeinschaft sind nur einige der verborgenen Realitäten, welche die Bilder zum Ausdruck bringen.

 

Dokumentation – Federico Borella (Italien)

© Federico Borella «Five Degrees», 2019 Sony World Photography Awards

Das Problem mit der erhöhten Selbstmordrate der indischen Landwirte ist ein relativ neues, sagt Borella. Es ist wie eine Kette von Folgen, die in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel und den steigenden Temperaturen stehen. Das erste Glied ist die Verschuldung des Bauers. Der Monsunregen zerstört die Ernte, worauf die Bauern neue Darlehen aufnehmen und auf eine bessere Ernte im Folgejahr hoffen. Doch es wird nicht besser. Die Ernte bleibt wieder aus, die Bauern nehmen neue Dralehen auf und kommen aus der Schuldenfalle nicht heraus. Es wird geschätzt, dass 59’300 Suizide von Landwirten in den letzten 30 Jahren auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Experten zufolge könnten die Temperaturen in Indien bis 2050 um weitere fünd Grad steigen. Ohne gezieltes Eingreifen der Regierung wird die globale Erwärmung in ganz Indien zu immer mehr Selbstmorden führen. Dieses Projekt wurde in Tamil Nadu realisiert, dem südlichsten Bundesstaat Indiens, der die schlimmste Dürre seit 140 Jahren erlebt.

 

Landschaft – Yan Wang Preston (UK)

© Yan Wang Preston «To the South of the Colourful Clouds», 2019 Sony World Photography Awards

Die Serie zeigt die Landschaft der Ökologie in der Haidong Development Zone in Dali, Provinz Yunnan, China. Hier wird ein kleines ländliches Gebiet systematisch urbanisiert, um «eine internationale Erholungsstadt und eine ökologische Modellstadt» zu schaffen. Dabei wird die Oberschicht des Bodens mit einer roten, halbkünstlichen Erde bedeckt und mit nicht einheimische Pflanzen, sowie tausender ausgewachsener Bäume bewachsen. Zudem wird mit einem grünen Kunststoffnetzwerk alles zugedeckt, was für das Auge nicht ansprechend ist, vom Bauschutt bis zu stillgelegten Steinbrüchen. Das Ziel der Stadt hat sich hier von einem ökologischen Anliegen zum kosmetischen Ziel der konsequenten Begrünung verschoben. Die Bilder sind Teil eines achtjährigen Projekts «Forest» (2010-2017), für das der Fotograf die Politik der Wiederherstellung von Wäldern und «natürlichen» Umgebungen in neuen chinesischen Städten untersucht.

 

Porträt – Álvaro Laiz (Spanien)

© Álvaro Laiz «The Edge», 2019 Sony World Photography Awards

Die «Edge» sind eine Randgruppe, die einst durch die Beringstrasse gekommen seit mindestens 16’500 Jahren in Nordamerika leben. Möglicherweise ist dieser paläo-sibirische Stamm der «Tschuktschen» von der russischen Seite der Beringstrasse der Schlüssel zum Verständnis, wie Amerika besiedelt wurde. Dank der populationsgenetischen Forschung sind wir heute sicher, dass die ersten Chukchi-Jäger ihren genetischen Fussabdruck bei allen Ureinwohnern Amerikas hinterliessen – von den indianischen Navajos bis zu den Mayas, von Alaska nach Feuerland. Diese Porträtserie versinnbildlicht eine visuelle, zeitlose Reise, die viele Fragen der Migrationsprozesse auf dem gesamten amerikanischen Kontinent aufwirft.

 

Sport – Alessandro Grassani (Italien)

© Alessandro Grassani «Boxing Against Violence», 2019 Sony World Photography Awards

Boxen gegen Gewalt: Die weiblichen Boxer von Goma, Nordkivu nutzen den Kampfsport, um sich gegen Vergewaltiger zur Wehr zu setzen. Goma wird als die «Vergewaltigungshauptstadt der Welt» bezeichnet und ist einer der schlimmsten Orte, in denen Frauen leben können. Deshalb haben sich diese Frauen zum Ziel gesetzt, sich gegen die Gräueltaten, die sie über die Jahre erlitten haben, zu wehren. Einige Boxclubs in Goma sind der Treffpunkt für eine Gruppe von Frauen, die im Boxen Hoffnung und Leidenschaft gefunden haben. Hier lernen Frauen nicht nur Schläge zu erteilen, sondern auch ihre Kraft zu trainieren und gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen.

 

Stillleben – Nicolas Gaspardel & Pauline Baert (Frankreich)

© Nicolas Gaspardel & Pauline Baert «Yuck», 2019 Sony World Photography Awards

Mit einem Hauch von Scherzt fotografiert «Beurkmagazzine» jeden Tag Lebensmittel mit Metaphern, die ebenso poetisch wie störend sind. Der kreativer Ansatz setzt sich aus Gegensätzen zusammen. Dali amüsierte sich selbst, indem er Werke mit irrationalen Assoziationen von Formen, Bildern und Objekten komponierte, während sich Maurizio Cattelan auf die Subversion von Symbolen und die Provokation konzentriert. Nicolas Gaspardel und Pauline Baert liegen mit ihren Stillleben irgendwo zwischen Kitsch und Hässlichkeit und verleihen den Bildern einen Stil künstlicher Schönheit. Im Mittelpunkt der Ideen des Fotografenpaares steht das Essen, das vergrössert, manipuliert und überarbeitet wird.

 

Die Ausstellung

Mit mehr als 800 ausgestellten Bildern, einer breiten Palette an fotografischen Herangehensweisen und unterschiedlichen Themen, präsentiert die globale Fotoausstellung der Sony World Photography Awards die Gewinner- und Auswahllisten der vier Wettbewerbe: Profis, Offener, Jugend und Studenten. Im Rahmen der Awards 2019 wurden 327’000 Bilder aus 195 Ländern eingereicht. Damit sind die Sony World Photography Awards einer der weltweit bedeutendsten Fotowettbewerbe.

Im Somerset House sind noch bis 6. Mai 2016 rund 80 Gewinnerbilder zu sehen. Danach tourt die Ausstellung durch verschiedene Städte

Neben der Hauptausstellung gibt es eine exklusive Ausstellung mit Werken von Gewinnern des Profi-, Studenten und Sony US Grants Wettbewerbes 2018, sowie die Shortlist- und Gewinnerbilder des ZEISS Photography Award 2019. Darüber hinaus wird es einen sorgfältig kuratierten Satz von Bildern aus «The Swap Project» geben – einer Initiative der World Photography Organisation und des Creativehub, in deren Rahmen die globale Fotocommunity ihre besten Kunstdrucke miteinander tauschen konnte. Nach ihrem Londoner Debüt wird die Sony World Photography Awards Ausstellung 2019 eine globale Tournee mit Ausstellungen in verschiedenen Ländern starten.

 

Sony World Photography Awards Ausstellung 2019

Veranstaltungsort: Somerset House, London, WC2R 1LA
Datum: 18. April bis 6. Mai 2019
Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 10 bis 21 Uhr / Samstag – Sonntag, 10 bis 20 Uhr
Tickets: £8 – £14 / Combo Nadav Kander Talk & Exhibition Ticket £2
Buchung: worldphoto.org/2019exhibition

Über die World Photography Organisation. Die World Photography Organisation ist eine Drehscheibe für globale Initiativen im Bereich Fotografie. Mit ihrer Arbeit in über 180 Ländern, hat sich die Organisation zum Ziel gesetzt, die Fotografie weltweit zu fördern. Die World Photography Organisation führt verschiedenen Programme und Veranstaltungen durch, die sich über das ganze Jahr erstrecken. Zum WPO-Portfolio zählen die Sony World Photography Awards, der grösste Fotowettbewerb der Welt, sowie die internationale Fotokunst-Messen «Photofairs», die in Shanghai und San Francisco stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.worldphoto.org.

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