Horst Gottfried, 5. Juni 2019, 15:00 Uhr

Nik Collection 2 von DxO – Noch mehr Effekte, jetzt auch für RAW

DxO präsentiert mit der Nik Collection 2 das erste Update der beliebten Foto-Plug-In Suite nach deren Übernahme durch DxO. Die Nik Collection von DxO umfasst sieben Plug-Ins für Adobe Photoshop, Lightroom Classic und Elements, die Fotografen eine Palette von fast 200 kreativen Effekten und Filtern bietet sowie zahlreiche Bearbeitungswerkzeuge. Dank der exklusiven U-Point-Technologie ermöglichen die Plug-Ins flüssige und präzise lokale Korrekturen in einzelnen Bereichen des Bildes.

Die Nik-Collection 2 bietet eine Menge interessanter Presets an: Zu den 156 bereits verfügbaren Voreinstellungen kommen nun 42 weitere hinzu.

Das kostenpflichtige Update bringt 42 neue kreative Effekte ergänzend zu den bestehenden 156 Vorgaben. Zu Color Efex Pro gibt es nun über 10 ergänzende Voreinstellungen, Silver Efex Pro bietet über10 Schwarzweiss-Voreinstellungen, HDR Efex Pro über 12 HDR-Voreinstellungen und Analog Efex Pro über 10 neue Werkzeugkombinationen.

Bei den neuen Filtern der Nik Collection 2 liegt der Schwerpunkt auf Emotion. «Blue Monday» aus Color Efex Pro vereint eine subtile Varitone-Färbung, die Dynamik einer Cross-Entwicklung und eine leichte Entsättigung. «More Silver» aus in Silver Efex Pro verbindet die Härte einer silbernen Tönung mit einer feinen Körnung für Schwarzweissbilder und ausgeglichenem Kontrast. «Burned Edges» aus dem Analog Efex Pro-Bundle simuliert für Nostalgiker nachbelichtete Kanten, Vignettierung, Tonung und den Rahmen der Analogkameras von früher.

Die ganzen Effekt-Kombinationen sollten als Vorschläge gesehen werden, in welche Richtung eine Bildbearbeitung denn gehen könnte. Aus diesen fertigen Menüs kann sich jeder dank der zahlreichen Einstell- und Variationsmöglichkeiten der diversen Plug-Ins schnell und intuitiv ein ganz eigenes Menü à la Carte zubereiten und sein individuelles Rezept als «Benutzerdefinierte Voreinstellungen» speichern.

Wer schon vorhandene «Benutzerdefinierte Voreinstellungen» seiner alten Collection übernehmen will, muss darauf achten, im Installationsfenster das Häkchen an der entsprechenden Stelle nicht zu vergessen (siehe DxO Support). Für alle Fälle hat DxO einen Customer-Support für die Nik Collection 2 angekündigt.

 

DxO PhotoLab 2.3 in der Praxis

Zum Lieferumfang der Nik-Collection 2 gehört auch Dxo PhotoLab ESSENTIEL zur Entwicklung von RAW-Daten. 

 

Nach Anwendung der gewünschten Korrekturen auf das RAW-Foto kann das Bild dann als JPEG oder TIFF gespeichert werden. 

 

Nach Anklicken des Nik-Buttons erscheint der PlugIn-Selector für den schnellen Zugriff auf die verfügbaren Effekte. 

 

Kleine Vorschau-Bilder erleichtern die Auswahl des gewünschten Effektes. Dieser kann dann noch individuell variiert werden. 

 

Verschiedene Vorschau-Optionen, hier mit variabel teilbarem Bild, erlauben die Kontrolle der angewandten Effekte.

 

Der Benutzer kann sich auch eigene Sets mit Effekt-Kombinationen anlegen und diese als Voreinstellungen speichern. Hier wurde OLD PHOTO mit IMAGE BORDERS kombiniert.

Beispielfotos © Horst Gottfried

 

DxO PhotoLab 2.3 RAW-Bildverarbeitung mit U-Point-Korrekturen inklusive

Die Nik Collection 2 wird jetzt mit echtem Mehrwert in Form der DxO-Bildbearbeitungssoftware PhotoLab 2.3 ESSENTIAL Edition für RAW und JPEGs geliefert.

DxO PhotoLab bietet eine Komplettlösung für die RAW- und JPEG-Verarbeitung auch mit spezifischen optischen Korrekturen für bislang rund 47’500 Kamera-Objektiv-Kombinationen. Dazu kommen exklusive automatische Funktionen wie die DxO »Prime«-Technologie zur Rauschminderung, die intelligente «Smart-Lighting»-Belichtungsoptimierung und die effektive «Clear-View»-Funktion mit hohem Suchtpotential vor allem bei Landschaftsaufnahmen. Die U-Point-Technologie für punktuelle Korrekturen funktioniert auch in RAW-Fotos. Die PhotoLab 2.3 ESSENTIAL Edition bietet nun mittels einer Schaltfläche und eines speziellen Drop-down-Menüs direkten Zugriff auf die Plug-Ins über das PhotoLab-Arbeitsfenster. Nach der Bearbeitung mit DxO PhotoLab 2 kann das RAW-Bild dann schnell in ein JPEG oder TIFF umgewandelt und an eines der Plug-Ins der Nik Collection zur weiteren Bearbeitung übergeben werden.

 

Neue Kameras werden unterstützt

Neben dem direkten Zugriff auf die Nik-Plug-Ins über den Button im Arbeitsfenster unterstützt DxO PhotoLab 2 weitere neue Kameras. Nach der Erweiterung der Unterstützung auf die Leica M 10-D und M 10-P, die Nikon D3500, die Panasonic Lumix DC-S1, DC-S1R und LX100 II und die Sony A6400 und DSC- RX100 VA verarbeitet DxO PhotoLab 2.3 nun auch Dateien von Canon EOS RP und Olympus OM-D E-M1 X. Ausserdem wurden mehr als 500 neue optische Module zur Bibliothek hinzugefügt. Fuji-Kameras mit X-Trans-Sensoren werden leider noch immer nicht unterstützt.

Eine Liste aller von DxO PhotoLab 2.3 unterstützten Kameras finden Sie hier.

 

Bessere Anzeige in hoher Auflösung unter Windows

Die Nik Collection 2 unterstützt nun auch die Anzeige für hochauflösende (HiDPI) Bildschirme unter Windows. Die grafischen Elemente der Schnittstelle der Plug-Ins Color Efex Pro, Silver Efex Pro, HDR Efex Pro und Analog Efex Pro wurden angepasst, um bestmögliche Lesbarkeit bei der Verwendung von hochauflösenden Bildschirmen wie schon in der macOS-Version zu bieten.

 

Preis und Verfügbarkeit

Die Nik Collection 2 von DxO kann ab sofort bis zum 30. Juni 2019 über dieser Website von DxO zum Preis von EUR 99,99 anstatt EUR 149 heruntergeladen. Das Update ist in diesem Angebotszeitraum für EUR 59,99 anstatt EUR 79 erhältlich.

Die Editionen ESSENTIAL und ELITE von DxO PhotoLab 2.3 können ab sofort zum Preis von EUR 129 bzw. EUR 199 auf der Website von DxO herunter geladen werden. Für alle Lizenzinhaber von DxO PhotoLab 2 ist dieses Update kostenlos. Die Preise in Schweizerfranken sind noch nicht kommuniziert worden.

Text und Beispiel-Fotos: Horst Gottfried

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite von DxO

 

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