Urs Tillmanns, 11. Februar 2019, 10:56 Uhr

Leica M10-P «ASC 100 Edition» – Sonderauflage für Cinematografen

Mit der M10-P «ASC 100 Edition» gedenkt Leica dem 100-jährigen Jubiläum der «American Society of Cinematographers». Das Set, bestehend aus einer Leica M10-P sowie einem Leica Summicron-M 1:2/35 ASPH. Objektiv, bietet zwei authentische Kinolooks und ist damit ein exklusives Tool für Cinematografen und Filmschaffende. Das Set enthält ausserdem den elektronischen Leica Visoflex Aufstecksucher sowie einen Leica M-PL-Mount Adapter für die Kompatibilität mit nahezu allen am Markt erhältlichen PL- Mount Kino-Objektiven.

Die 1919 gegründete American Society of Cinematographers ist die älteste Gesellschaft von Filmschaffenden weltweit und vereint die besten professionellen Cinematografen unserer Zeit. Wie Leica prägt diese aussergewöhnliche Vereinigung seit über 100 Jahren die Sehgewohnheiten von Zuschauern weltweit. Im Februar 2019 verleiht die ASC zum 33. Mal ihre prestigeträchtigen Awards – ein idealer Anlass, um mit der Leica M10-P «ASC 100 Edition» ein exklusives Werkzeug für Filmschaffende vorzustellen. 

Die im Kameramenü auswählbaren authentischen Kinolooks wurden von Leica in Zusammenarbeit mit einigen der einflussreichsten Cinematografen der Welt und ASC Mitgliedern entwickelt. Während der «ASC Cine Classic» einen klassischen, analogen 35mm Kinofilm-Look simuliert, stellt der «ASC Contemporary» den aktuellen digitalen Look moderner Kinofilme dar. Des Weiteren können Bildseitenverhältnisse aus dem Kinobereich ausgewählt werden. Einmal aktiviert werden diese als Rahmen im Live View Modus angezeigt. Die Leica M10-P «ASC 100 Edition» erlaubt es Cinematographen und Regisseuren, Szenen noch vor Drehbeginn durch jedes gewünschte Objektiv zu begutachten. Zusammen mit der «Leica Fotos App» können beispielsweise auch Locationscoutings vereinfacht werden, da Ergebnisse verzögerungsfrei mit allen Beteiligten geteilt werden können.  

Das einzigartige Design der Leica M10-P «ASC 100 Edition» interpretiert Oskar Barnacks ursprüngliche Vision von der «Ur-Leica», die aus der Cinematografie entstand, neu: Konsequent auf das Wesentliche reduziert, sind die Gravuren auf der schwarz verchromten Oberfläche gänzlich in schwarz gehalten – der technisch-funktionale Look setzt sich in der Belederung fort, wie sie ähnlich auch auf der Leica SL zu finden ist. Die im Set enthaltene und im Kontrast zum Kameradesign stehende Version des Leica Summicron 1:2/35 ASPH. interpretiert mit seiner goldfarbenen Eloxierung das Messing des Objektivs der originalen «Ur-Leica» auf eine zeitgenössische Weise neu. Optisch abgerundet wird die Leica M10-P «ASC 100 Edition» schliesslich mit dem auf der Deckkappe angebrachten Schriftzug der ASC.

Die Kombination aus elektronischem Sucher, PL Mount Kino-Objektiven, den Kino-Looks und -Bildseitenverhältnissen ermöglicht den Einsatz der Kamera als digitalen Motivsucher und macht sie zu einem aussergewöhnlichen Werkzeug für Filmschaffende.

Die Leica M10-P «ASC 100 Edition» wird ab Herbst 2019 erhältlich sein. Der Preis steht noch nicht fest.

Weitere Infos finden Sie unter www.leica-camera.ch

 

4 Kommentare zu “Leica M10-P «ASC 100 Edition» – Sonderauflage für Cinematografen”

  1. Konsequenterweise hätte Leica dann dieser speziellen M10 auch eine Cinema 4K Videofunktion spendieren müssen!
    Wäre natürlich schwierig, nachdem man die Videofunktion bei der M10 gegenüber der vorangegangenen M240 gestrichen hat.

  2. Eine Kamera, auf die die Welt gewartet hat. Sehr schön und mit dem goldigen Objektiv auch sehr unauffällig. Der fehlende rote Punkt macht die Kamera noch unauffälliger.

    @ Peter Klein. Die Kamera richtet sich ja auch an die Cinematographen. Wozu brauchen die 4K-Videoaufnahmen?

  3. Manchmal scheint es einfach nur müssig zu sein, sich überhaupt Gedanken zu einem Leica Sondermodell zu machen. Viel zu klischeehaft, geradezu „abgelutscht“.
    Sicherlich hat dieses Sondermodell im Gegensatz zu rein optischen Sammlerobjekten wenigstens funktional einen Sinn.

    Aber Leica hatte ja selber erkannnt, dass sich Messsucher zun filmen schlicht nicht eignen.
    Der Visioflex daher ein Muss. Und andererseits ein Gegensatz zum klischeegetränkten Gehäuse und dem Sonderobjektiv.
    Dennoch – auch dieses Modell ohne Praxisnutzen ausserhalb der Sammlervitrine. Vielleicht wird der eine oder andere bekannte Kameramann oder Resigeur damit mal ein nettes Kurzfilmchen drehen.
    Aber „richtig filmen“ wird damit wohl niemand produktiv.

    Das alles könnte einem ja egal sein. Es gibt ja auch sonst genug Überflüssiges auf dem Markt.
    Aber ob sich da Leica auf Dauer wirklich einen Gefallen macht, wage ich mal zu bezweiflen.
    Vor allem aber : das Geld wäre „anderswo“ vielleicht besser investiert als in die Entwicklung in solche Sondermodelle die in Fachkreisen nur noch müdes Gähnen auslösen.

  4. @ Max Grossen
    Stimmt 🙂 und statt dem LCD müsste sie einen Projektor eingebaut haben, aber selbstverständlich stark genug für einen Kinosaal

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