Urs Tillmanns, 16. August 2009, 07:00 Uhr

«Perle Afrikas» zum Schutz der Berggorillas in Uganda

Zum «Jahr des Gorillas» der Vereinten Nationen war ein achtköpfiges Fotografen- und Autorenteam in Afrika unterwegs, um eine fantastische Landschaft und die letzten frei lebenden Berggorillas Ugandas zu fotografieren. Daraus ist der prachtvolle Fotobildband «Perle Afrikas» entstanden, von dessen Erlös ein Teil dem Hilfswerk «Mondberge» zur Rettung der Gorillas zufliesst.
Uganda hat sich ihnen völlig anders präsentiert, als wir uns ein Land in Afrika vorstellen. Das über fünftausend Meter hohe, schneebedeckte Ruwenzori-Gebirge (die «Mondberge») pflegt eine traumhafte Fauna und einen Nebelwald mit exotischen Riesenpflanzen. Im dichten Bwindi Nationalpark leben die letzten Berggorillas, die für die Fotografen nicht nur einmalige Motive waren, sondern die es mit einem Hilfsprojekt zu schützen und erhalten gilt.

Willkommen in Uganda,
einem der schönsten Länder Afrikas! Ob wegen seiner Bewohner, den zahlreichen Wildtieren in den Nationalparks – oder wegen seiner einmaligen und sehr abwechslungsreichen Landschaften: Man kann sich heute immer noch Winston Churchill uneingeschränkt anschliessen, der Uganda einst als die «Perle Afrikas» bezeichnete. Denn wo sonst kann man schneebedeckte Berggipfel am Äquator besteigen, freilebenden Berggorillas im undurchdringlichen Regenwald begegnen – oder das lebendige, unverfälschte Treiben der aussergewöhnlich freundlichen – und stets gut gelaunten – Menschen auf deren Märkten beobachten?

Die legendären Mondberge tief im Herzen Afrikas
Auf der Grenze zwischen Uganda und dem Kongo erhebt sich das kaum bekannte, faszinierende Ruwenzori-Gebirge: die Mondberge! Die über 5’000 Meter hohe, fast ständig unter Wolken verborgene Bergkette ist einfach anders – anders als jede andere Region auf der Welt. Es gibt nichts Vergleichbares! Das Besondere sind die vielen hohen eisbedeckten Gipfel so nah am Äquator und der fantastische Urwald, der sie umschliesst. Die Vegetation ist einzigartig: Blumen werden so gross wie Bäume, riesige Moosteppiche leuchten in den unwirklichsten Farben, und Flechten hängen teils zentnerschwer von den Bäumen herunter. Regen, Wolken oder Nebel – eine durch und durch mystische Stimmung liegt über allem. Irgendwo hier entspringen die Quellen des Nils …

Natur und Tiere in zwei ugandischen Nationalparks
Tiere in einer weitgehend vom Menschen unberührten Natur – Tierarten in grosser Vielzahl – Tiere, die dem Menschen gefährlich werden könnten – eine Welt, in der ausgeklügelte Überlebenstechniken auf ausgefeilte Jagdmethoden stossen – all das bieten die Nationalparks Ugandas. Dem Besucher eröffnet sich ein breites Spektrum, viel ursprünglicher und grüner (es gibt keine so langen und ausgeprägten Trockenzeiten) als bei den Nachbarn in Kenia und Tansania.

Im Reich der Berggorillas: Sanfte Riesen im Bwindi Nationalpark
Es sind die Letzten ihrer Art: Nur noch rund 700 Berggorillas leben auf unserem Planeten. Fast jedes afrikanische Dorf zählt mehr Einwohner. Berggorillas gehören zu den seltensten Primaten überhaupt, und wer das ausserordentliche Glück hat, einem Berggorilla in dessen natürlichem Habitat gegenüberzustehen, erlebt eine Begegnung der besonderen Art. Mehr noch: Er begegnet einem Mythos. Einen dieser gewaltigen Menschenaffen aus nächster Nähe zu beobachten, lässt niemanden unberührt. Dieses Erlebnis ist unvergesslich.

«Mondberge»-Hilfsprojektbeschreibung
Das Hilfsprojekt «Mondberge» möchte dazu beitragen, die Bevölkerung von Ruhija, einem kleinen Ort in Uganda, aufzuklären, damit diese den Nationalpark akzeptiert und seinen Wert erkennt – natürlich mit einem Schwerpunkt auf dem Schutz der Gorillas. Ein Aufklärungs- und Informationszentrum für Touristen und die einheimische Bevölkerung soll entstehen, um in den umliegenden Dörfern die Menschen und ganz besonders in den Schulen die Kinder zu informieren und für den Gorilla- und Naturschutz zu gewinnen. Der Öko-Tourismus ist ein Mittel zu diesem Zweck. Die Möglichkeiten und Vorteile, die sich dadurch für die Menschen bieten, gilt es zu vermitteln. Der Gorilla-Tourismus interessiert die Leute nur insofern, als sie davon auch selbst profitieren. Die Aufklärungskampagnen sollen auch verhindern, dass die Leute falsch reagieren, wenn z. B. Gorillas (die durch den Tourismus keine Scheu mehr vor Menschen haben) Felder plündern o.ä.
Gorillaschutz ist mehr als nur Artenschutz. Das Mondberge-Hilfsprojekt soll dazu beitragen, den Lebensraum der Berggorillas und der Menschen zu bewahren und wird eine echte «Hilfe zur Selbsthilfe» sein.
Konkret werden nacheinander bis Mitte 2010 eine Community-Internet-Webplattform (online seit 1. Mai 2009), ein Fotobildband (erschienen am 1. Juli 2009), eine Live-Multimedia-Show (Premiere am 15. Januar 2010) und ein Taschenlesebuch (Frühjahr 2010) produziert und zum Kauf angeboten. Darüber hinaus gibt es noch weitere Produkte wie Postkarten, Poster, Lesezeichen oder eine DVD u.a. mit Filmclips. Den hochwertigen, grossformatigen Fotobildband wird es ab September 2009 als «Limited Edition» auch in einer ganz besonderen Verpackung, mit 24 zusätzlichen Seiten und vielen Veredelungen wie Prägung, Stanzungen, Lackierungen und einer laufenden Nummerierung geben.

Ein fester Umsatzanteil aller Produkte kommt über den «Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.» direkt einem langfristigen Hilfsprojekt in Uganda zugute. Das Mondberge-Projekt ist offizieller Kooperationspartner der Vereinten Nationen (CMS/UNEP) im «Jahr des Gorillas 2009».

Weitere Informationen und die ausführliche die Beschreibung des Hilfsprojekts «Mondberge» in Uganda finden Sie hier

«Perle Afrikas» – Impressionen aus Uganda:
Berggorillas, Ruwenzori-Mondberge, Safari

Im Rahmen des Hilfsprojektes «Mondberge» zum Schutz der Berggorillas in Uganda ist dieser hochwertige, edle Fotobildband erschienen. Er zeigt auf 208 Seiten im Grossformat (240 x 320 mm) viele beeindruckende Aufnahmen der letzten frei lebenden Berggorillas im Nebelwald. Sie werden staunen über exotische Riesenpflanzen, mystische Landschaften und schneebedeckte Gipfel der nahezu unbekannten Ruwenzori-Mondberge. Darüber hinaus sehen Sie Safari-Impressionen, z. B. von kämpfenden Flusspferden und Elefanten hautnah. Abgerundet wird die Vielfalt durch Bananenmarkt-Szenen und Porträts freundlicher Menschen aus Uganda, definitiv auch heute noch die «Perle Afrikas», wie dieses Buch eindrucksvoll beweist.

In exzellenter Druckqualität werden rund 300 ausgesuchte Bilder eines achtköpfigen Fotografen- und Autoren-Teams präsentiert. Zu jedem der vier Kapitel gibt es einen einleitenden, informativen und unterhaltsamen Text. Das Buch hat einen aussergewöhnlich schönen Bezugsstoff mit Prägung und wird in einem stabilen Schuber geliefert. Machen Sie sich selbst oder jemand anderem eine Freude und tragen Sie damit auch noch zum Artenschutz bei.

Mit dem Kauf dieses Buches unterstützen Sie die letzten frei lebenden Berggorillas, den Regenwald und die Menschen in Uganda. «Mondberge.com» hat gemeinsam mit dem «Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.» ein langfristiges Hilfsprojekt im Bwindi Nationalpark in Uganda gestartet.

Auf der Projekt-Webseite www.mondberge.com können Sie die «Perle Afrikas» bestellen. Dort gibt es neben einem kostenlosen E-Mail-Newsletter auch noch weitere Produkte wie z.B. Postkarten, Lesezeichen, DVD, Poster, spezielle Angebote für Firmen und sogar eine «Limited Edition».

Perle Afrikas, TiPP 4 Verlag, ISBN 978-3-9812944-0-8, Preis: 39,90 Euro

2 Kommentare zu “«Perle Afrikas» zum Schutz der Berggorillas in Uganda”

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