Urs Tillmanns, 31. Januar 2010, 07:00 Uhr

Wer war «Walery»?

Um Ende des 19. Jahrhunderts traten unter dem Namen «Walery» drei Fotografen in Erscheinung, deren Namensgleichheit zumal fotohistorisch reichlich Anlass zu Verwechslungen gab. Zwei von ihnen, Vater und Sohn, waren naturalisierte Briten aus polnischem Adelsgeschlecht, der dritte – angeblich Franzose – von scheinbar rätselhafter Herkunft allerdings.

Alle drei Walerys waren Meister der frühen Fotografie und in ihrer Sparte als Studio-Porträtisten höchst erfolgreich. Zu den Pionieren, den Erfindern neuer Verfahren, zählte freilich keiner von ihnen. Deshalb findet man einen «Walery» in fotohistorischen Publikationen nur selten und wenn doch, liegen Verwechslungen nahe. Der früheste, der als Fotograf diesen Namen führte, war Stanislaw Julian Count (= Graf) Ostroróg, der einen echten polnischen Adelstitel trug. Er nahm, für seinen bürgerlichen Beruf als Studiofotograf, den Künstlernamen «Walery» an.

Walery 1: Stanislaw Julian Count Ostroróg, 1830 – 1890

Es war eine schwierige Zeit, als Stanislaw Julian Count Ostroróg 1830 in Mohylewo, Litauen, das Licht der Welt erblickte. Nach rund 400 Jahre währender Union mit Polen war Litauen zu einer Provinz des Russischen Reiches geworden. Mehr und mehr sah sich der litauische und polnische Adel in seinen angestammten Rechten bedroht und eingeschränkt. 1831 kam es deshalb zu einem Aufstand polnischer Adliger gegen die aufgezwungene russische Herrschaft, der jedoch erfolglos endete. In der Folge entschloss sich die die gräfliche Familie Ostroróg, ihre angestammte Heimat zu verlassen. Zusammen mit ihrem damals noch im Kleinkindesalter stehenden Sohn Stanislaw Julian reisten sie nach Paris. Sie beantragten und erhielten in Frankreich politisches Asyl.

So wurde Paris dem kleinen Julian Ostroróg zur ersten neuen Heimat. Zum jungen Mann herangewachsen, schlug er standesgemäss die militärische Laufbahn ein, indessen nicht im Solde Frankreichs, sondern Grossbritanniens. In einer polnischen Stabsdivision unter dem Oberbefehl des britischen Generals Storks diente er als Hauptmann der «5th Lancers» und Flügeladjutant eines seinerseits exilierten Generals Count Zamoiski. 1854, als 24-jähriger, wurde Julian Ostroróg in den Rang eines Obersten der türkischen Armee befördert.

Drei Jahre später, 1857, liess sich Julian Ostroróg dauerhaft in London nieder und nahm 1862 die britische Staatsbürgerschaft an. Er vermählte sich mit Waleria Teodozja Gwozdecka, die einem litauischen Geschlecht entstammte und ihm zwei Söhne gebar. Der ältere der beiden, Stanislaw Julian Ignacy Count Ostroróg, geboren 1863, trat später in die fotografischen Fussstapfen seines Vaters.

Wann Stanislaw Julian sich mit Fotografie zu beschäftigen begann, seine militärische Laufbahn beendete und sich schliesslich als Berufsfotograf etablierte, liegt im Dunkel der Geschichte.

1839 – Stanislaw Julian Ostroróg stand damals im 9. Altersjahr – hatte der berühmte Physiker, Astronom und Politiker Arago (1786-1853) in der französischen Akademie der Wissenschaften das erste kommerziell verwertbare fotografische Verfahren vorgestellt – erfunden von Louis Jacques Mandé Daguerre (1787-1851) und Joseph Nicéphore Nièpce (1765-1833). Auf Aragos Empfehlung hin hatte der französische Staat die Erfindung aufgekauft und als Geschenk der Grande Nation an die ganze Welt unentgeltlich öffentlich gemacht – in allen Details und Verfahrensschritten.

Sein erstes Studio als professioneller Fotograf eröffnete Stanislaw Julian Count Ostroróg in Marseille. Später verlegte er es nach Paris. Genauere Daten dazu fehlen, doch fand dies offensichtlich in der Zeit statt, als die Ostrorógs längst ihren Hauptwohnsitz in London hatten. Anscheinend hielten sie jedoch nach wie vor Beziehungen zu Paris aufrecht.

An Stelle des zumal aus französischen Kehlen doch etwas knorrig klingenen Familiennamens «Ostroróg» legte sich Julian mit seinem Einstieg in die Fotografie ein etwas gefälligeres und künstlerischer anmutendes Pseudonym zu. Dieses leitete er aus dem ersten der beiden Vornamen seiner Frau Waleria Teodozja ab.

1878 verkaufte Julian Ostroróg sein Pariser Studio. Fünf Jahre später, im Mai 1883, eröffnete er in London ein neues – an der 5 Conduit Street. Der Erfolg stellte sich rasch ein. Vor allem eine Porträt-Sitzung mit der britischen Königin Victoria brachte ihm so hohe gesellschaftliche Anerkennung ein, dass er 1886 mit seinem Studio an die Nobel-Adresse «164 Regent Street» umziehen konnte.

Ist die Annahme abwegig, dass, nebst der Qualität seiner Arbeit, Julians aristokratische Abkunft und entsprechende Umgangsformen ihm bei Hofe zum hilfreichen Türöffner wurden? Weitere Berühmtheiten, die sich in jenen Jahren von Walery portätieren liessen, waren u.a. Alexandra von Dänemark und Victor Hugo.

Queen Victoria, ca. 1885 – Fotograf Julian Walery

Eine Porträtsitzung mit der Königin

Erste Fotografien, die Vater Julian Ostrorog von Queen Victoria um 1885 aufnahm, beurteilte die Königin sehr wohlwollend. Erheblich geschäftsfördernd war die damit verbundene Vergünstigung, hinfort auf seinen Passepartouts, auf denen Walery (wie damals alle Fotografen) gepflegte Porträtaufnahmen präsentierte, die britische Krone zu führen, flankiert von den Buchstaben V und R (Victoria Regina).
1887 wurde das Goldene Regierungsjubiläum der Queen gefeiert. Beträchtliche Verkaufmöglichkeiten an aktuellen Bildern von der Königin waren somit absehbar. Um einen Sitzungstermin mit der Monarchin zu vereinbaren, setzte sich der Hof mit Walery, aber auch noch einigen weiteren Fotografen in Verbindung. Über dieses Ereignis berichtete 1894 Sohn Ignacy in einem zeitgenössischen Magazin-Artikel:
«Am vereinbarten Tage erschienen wir mit einer Kamera und Hintergründen etc. in Windsor, wo ihre Majestät in einem Studio photographiert wurde. Dieses war, wie ich glaube, ursprünglich von ihrem Gemahl (Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha) eingerichtet und benützt worden, dessen Hobby die Fotografie war.
Einige Fotografen hatten zu dieser Aufnahmesitzung drei oder vier Kameras mitgebracht, um ein sicheres Resultat zu erzielen. Wir dagegen benützten nie mehr als eine Kamera. Ihre Majestät ist ein exzellentes Model, äusserst liebenswürdig, aufmerksam und entgegenkommend.»


Victor Hugo (ca. 1875), berühmter französischer Schriftsteller, Dichter und politischer Publizist, fotografiert von Julian Walery.

Walery 2: Stanislaw Julian Ignacy Count Ostroróg, 1863 – 1935

Stanislaw Julian Ignacy Count Ostroróg erbte von seinem Vater dreierlei: die zwei ersten Vornamen, den polnischen Grafentitel sowie das Interesse und Talent für die Fotografie. Als Ignacy 1863 geboren wurde, hatten sich seine Eltern längst in London angesiedelt und die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Dies tat ihrer Liebe zum verlorenen Vaterland freilich keinen Abbruch, und sie sandten deshalb Ignacy zum Erlernen seiner angestammten Muttersprache nach Polen. Dort verbrachte er seine frühen Jugendjahre.

1871 – es waren gerade die Tage der Pariser Kommune – wurde der damals erst achtjährige Ignacy «zu Studien», wie es heisst, nach Paris geschickt. Indessen: Noch gleichen Jahres musste er nach England zurück kehren. An der Königlichen Militärakademie Woolwich erhielt er seine Grundausbildung als Offiziersschüler. Woolwich, damals noch Vorstadt Londons, war das Zentrum der Royal Artillery. Auch Vater Julian schwebte für seinen Sohn zunächst eine militärische Karriere vor.

Ignacy allerdings zeigte sich für den Dienst in der Army Ihrer Majestät Queen Victoria je länger desto weniger begeistert. Sobald es ihm möglich war (genauere Daten fehlen), nahm er seinen Abschied und verbrachte zwei Jahre in Paris, wo er sich mit allen Verfahren und Techniken der damaligen Fotografie vertraut machte. Danach kehrte er nach England zurück in der Absicht, sich seinem Vater in dessen fotographischer Tätigkeit anzuschliessen. Als er jedoch feststellte, dass dieser, inzwischen erfolgreich, sehr gut auch ohne ihn zurecht kam, begleitete er einen Freund für ein Jahr nach Mexiko, um dort beim Eisenbahnbau und der Gründung einer Kolonie mitzuhelfen.

Anschliessend durchstreifte Ignacy, ausgerüstet mit Kamera und Ver-messungsinstrumenten, etliche Jahre Südafrika, Natal und Zululand. Anlässlich des Todes seines Vaters kehrte er, inzwischen 27-jährig, nach England zurück und übernahm die Leitung des florierenden Fotostudios an der 164 Regent Street samt dem bereits bestbekannten Namen «Walery».

Gustave Eiffel, Erbauer des Eiffelturms, 1890. Beschriftung auf dem Passepartout: «WALERY PHOTOGRAPHER TO THE QUEEN, 164 Regent Street. London»

Dass Ignacy, schon bald nach dem Hinschied von Vater Julian (1890) – anscheinend zusätzlich zum Stammsitz 164 Regent Street – auch noch eine Studio-Gemeinschaft mit dem Fotografen Alfred Ellis in der Upper Baker Street einging, wirkt auf den ersten Blick paradox, könnte sich aber nach aller Logik am ehesten durch den Umstand erklären, dass sich bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts die besten Zeiten für anspruchsvolle Porträtfotografie ihrem Ende zuneigten und Ignacy durch ihm sinnvoll erscheinende Kooperation eine Umsatzsicherung angestrebte. Jedenfalls: Auch bei «Ellis & Walery» liessen sich noch die prominentesten Persönlichkeiten der Londoner Gesellschaft ablichten, bis hin zur königlichen Familie.

Oscar Wilde, Schriftsteller, Dandy und Skandalautor, 1892; Studio Ellis & Walery

Ein Interview, das Ignacy 1894 dem damaligen englischen Magazin «Woman at Home» gab, führte mit Bildern eindrucksvoll vor Augen, dass die Empfangsräume von Walerys Firmensitz an der 164 Regent Street verschwenderisch prunkvoll ausgestattet waren. Auch privat soll Ignacy Walery ein höchst stattliches, seinerseits üppig ausgestattetes Landhaus im damaligen Londoner Vorort und heutigen Stadtteil Muswell Hill bewohnt haben. Dort entstanden einige Porträts von prominenten Persönlichkeiten, aufgenommen von dem für Walery arbeitenden Fotografen Achille Victor Bosco (Quelle dieser Informationen ist eine Veröffentlichung der National Portrait Gallery, London, die von Dezember 2004 bis September 2005 eine Ausstellung unter dem Titel «Victorian Woman by Walery» zeigte.)

War der behauptete verschwenderische Luxus im Studio und im Wohnhaus Walerys echt oder vielleicht nur ein «Potemkinsches Dorf»? Ein solches zu errichten, auch damit kennen sich einzelne professionelle Fotografen bis zum heutigen Tage bestens aus. Als Potemkinsches Dorf wird landläufig eine leere Fassade verstanden, die über weitgehende Nichtexistenz des Dargestellten hinweg täuscht.

Wie dies im Falle Walery auch gewesen sein mag: Gerade bei tatsächlicher Echtheit dürfte verschwenderischer Aufwand in einer schwieriger werdenden Zeit in erster Linie geeignet gewesen sein, die finanziellen Reserven von Ignacy Walery/Ostroróg zügig hinschmelzen zu lassen.

Gemäss einem vereinzelten Literaturhinweis bestand «Ellis und Walery» noch bis 1908. Doch schon vor diesem Zeitpunkt scheint Ignacy Walery aus London verschwunden zu sein.

Stanislaw Julian Ignacy Count Ostroróg starb im Jahre 1935. Das ist gesichert. Doch was geschah in der Zwischenzeit? Wurde aus Ignacy Walery, London, etwa der Lucien Waléry in Paris?

Kein Glück mit neuem Edeldruckverfahren

Vier Jahre lang, von 1890 bis 1894, arbeitete Ignacy Ostroróg auch an der Entwicklung einer speziellen Photogravüre- bzw. Heliogravüre-Technik, einem Edeldruckverfahren zur Herstellung von künstlerischen Reproduktionen. Zu Erfolg gelangte er dabei allerdings nicht.

Walery 3: Lucien Waléry, Paris

Zwischen 1900 und 1930 trat in Paris ein Fotograf in Erscheinung, der sich Lucien Waléry (é mit accent aigu) nannte. Woher er kam, wo und wann er geboren wurde, schien niemand zu wissen. Seine Herkunft blieb geheimnisvoll.

Vaslav Nijinsky, polnischstämmiger, russischer Balletttänzer und Choreograf – fotografiert von Lucien Waléry, ca. 1917.

Schnell erwarb sich Lucien Waléry einen respektablen Ruf, vorzugsweise als Porträtist schillernder Geschöpfe der Bühnen- und Halbwelt-Prominenz. Seine diesbezüglich zahlreichen Bilder pflegte er gerne schwungvoll mit «Waléry – Paris» zu signieren. Zuweilen bediente er sich aber auch der Anagramme «Yrélaw» oder «Laryew». Berühmt sind seine vor 100 Jahren gewagten Aufnahmen von Revue-Tänzerinnen – namentlich von Josephine Baker und Mata Hari.

Josephine Baker, 1927, mit handschriftlich «Walery – Paris» im Bild

Mata Hari, 1906, aus handcolorierter Postkartenserie von Lucien Walery

Wer war dieser Lucien Waléry? Auffallend ist zunächst, dass für diese Persönlichkeit, die gleich einem Springteufelchen unvermittelt aus historischem Dunkel auftaucht, anscheinend keine soliden Hinweise auf Lebensdaten, namentlich auch nicht Geburts- und Todesjahr, auffindbar sind. Während in einem hinsichtlich Verlässlichkeit seiner Aussage nicht überprüfbaren Schriftstück eine Identität von Ignacy Ostroróg und Lucien Waléry rundweg verneint wird, gibt sich die bereits vorstehend erwähnte Veröffentlichung der Londoner National Portrait Gallery besser informiert:

«1900 begab sich Walery nach Paris, um ein Studio in der Rue de Irondes zu eröffnen und sich auf Showgirls der Folies Bergère und Halbwelt-Grössen wie Mata Hari zu spezialisieren.» – Aber auch noch Persönlichkeiten der der gesellschaftlichen Oberklasse bzw. Aristokratie zählten zu den Auftraggebern von Lucien Waléry, ein ganz ähnlicher Kundenkreis also, dessen sich in England Julian und Ignacy Ostroróg erfreuten.

Eine «Rue de Irondes» sucht man im heutigen Paris vergeblich. Auch wenn man das «de» ins grammatikalisch korrekte «des» umschreibt, ergibt sich kein Treffer. Mehr noch: Ein Begriff «Ironde(s)» existiert in keinem Lexikon. Aber klingt Irondes nicht ein bisschen ähnlich wie das lateinische «hirundo» = Schwalbe, das sich im Französischen zu «hirondelle» mauserte?

Die heutige Suche nach einer Rue des Hirondelles in Paris führt ins Leere bzw. ins weite Umfeld der Grossstadt – undenkbar für ein erfolgreich tätiges Fotostudio. Anderseits darf aber auch nicht ausser Acht gelassen werden, dass zwischen Paris und London schon vor 100 Jahren relativ gute Verkehrsverbindungen bestanden. Diese könnten Ignacy/Lucien Walery im Prinzip ermöglicht haben, Fotoaufträge abwechselnd dies- und jenseits des Kanals wahrzunehmen.

Showgirls der Folies Bergère, Lucien Waléry, undatiert

Spätestens nach 1908 versiegen Informationen über Ignacy Ostroróg und sein Londoner Walery- bzw. Ellis & Walery-Studio praktisch voll-ständig, während Lucien Waléry eben um jene Zeit in Paris erfolgreich arbeitet. Jedoch: Um 1930 verschwindet Lucien Waléry wieder aus Frankreich – so diskret, wie er gekommen war. Rund fünf Jahre später stirbt Stanislaw Julian Ignacy Count Ostroróg in London.

Zurück sind in Frankreich zahlreiche Fotos von mehrheitlich hohem erotischem Reiz und technischer Perfektion geblieben. Man mag auf den ersten Blick kaum glauben, dass da derselbe fotografische Meister am Werk war. Indessen: Beispiele, dass sich Fotografen im Verlaufe ihres zeitlichen Schaffens in sehr unterschiedlichen Stilen profilierten, sind nicht so selten. Selbst stilkritisch gesehen, könnten Walery 2 und 3 sehr wohl ein und dieselbe Person gewesen sein.

Jürg H. Meyer © 2010

Alle Bilder aus Privatsammlung.

5 Kommentare zu “Wer war «Walery»?”

  1. Sehr geehrter Herr Meyer,
    mit großem Interesse habe ich Ihren Text über Walery gelesen.
    So wie ich sehen kann, wissen Sie einiges über diesen Fotografen.
    Ich selbst beschäftige mich seit ein Paar Jahren mit der Suche nach
    Walerys Hinterlassenschaft, sowohl des Vaters wie auch seines Sohnes.
    Ihr Text gefällt mir, weil, wie das oft so ist, auch für mich
    einige interessante Einzelheiten dabei sind. Allerdings gibt es auch ein Paar
    schwerwiegende Fehler.
    Es gab kein drittes, unbekanntes Walery. Walery, der übrigens als ,, Der’’ Pariser Vaudeville Fotograf gekrönt wurde , ist kein anderer
    als der Sohn des Graffs Ostrorog. Er kam ca. 1904 nach Paris und setzte sich
    auf der gleichen Adresse wie schon vor Jahren sein Vater.
    Und hier Ihr Problem mit der Adresse. Ich weiß nicht was die Londoner National Portrait Gallery geschrieben hat.
    Es ist aber ganz einfach, die Adresse lautete nicht Rue de Irondes, sondern
    9 bis Rue de Londres Paris.
    Was noch ? Ach so, ich vermute, wobei ich mich nicht auf die Richtigkeit dieser Vermutung festlegen möchte, dass der Name Lucien von Julian abgeleitet wurde.
    Ich werde mich lieben gern mit Ihnen in Verbindung setzen, denn mich würde der Ursprung von einigen von Ihnen zitierten Informationen interessieren.
    Und natürlich werde ich gerne auch bisschen über die Fotos plaudern.
    Ich selbst besitze ein Paar hundert Fotos, die alle von Walery’s stammen.

    Also das wichtigste Fazit; wie Sie zu Recht vermutet haben, Walery 2 und 3 sind die gleichen Personen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Wielowiejski Zygmunt

  2. Sehr geehrter Herr Meyer,

    Ich moechte Ihnen danken fuer diesen hoechst interessanten Artikel! Koennten Sie Sich mit mir auch verbinden, damit ich Ihnen ein paar Fragen stellen koennte? Ich bin Professor in den USA und habe vor, ein Foto von Walery in einer Monographie ueber die Musik Ravels zu veroeffentlichen zu lassen, aber muss zuerst einige Hindernisse ueberwinden. Vielen Dank, im voraus, fuer Ihre Hilfe!

  3. Guten Tag,
    Auch von mir ein Dankeschön für den informativen Text. Ich Gegensatz zu ihnen bin ich aber kein Fachmann, besitze jedoch ein walery Foto von 1873. Mich interessiert sehr, was diese Fotos wert sind, da ich bisher kein Sammler bin und in Betracht ziehe dieses zu verkaufen. Wäre es möglich jemanden ein Foto per e-mail zu senden und ein paar Informationen auszutauschen ? Freundliche grüße von Sebastian Schneider

  4. Gerne schliesse ich mich – auch Jahre nach der Veröffentlichung – dem Dank der vorangegangenen Kommentare an. Und auch ich besitze ein Waley-Foto, das ich gerne zeitlich eingegrenzt hätte. Vielleicht kann ich auch bei der weiteren Recherche weiterhelfen, denn mein Bild trägt nebst einem gedruckten Logo auch noch eine handschriftliche Unterschrift, und zwar in anderer Manier als auf Ihren Musterbildern (dies gilt auch für das Logo). Last but not least würde mich natürlich auch der ungefähre Wert des gerahmten Fotobildes interessieren (kleines Mädchen auf Polsterstuhl stehend…).
    Wenn ich eine Antwort erhalte, sende ich gerne Musterbilder zu.
    Freundlicher Gruss Philipp Hagen

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