Urs Tillmanns, 17. März 2019, 10:39 Uhr

Canon EOS RP und EOS R: Welche Kamera für wen?

Nachdem es Jahre gedauert hat, bis Canon (und Nikon) in die Klasse der spiegellosen Vollformatkameras eingestiegen sind, hat Canon nun dieses verspätete Engagement vor Kurzem mit dem zweiten Modell der R-Klasse bestätigt. Nach der EOS R, die im September zur Photokina präsentiert wurde, kommt nun die EOS RP in die Läden. «P» steht für «Populär», will heissen, dass sich dieses Modell an eine breitere Zielgruppe richtet, die dafür auch weniger tief in die Tasche greifen will. Wie die beiden Modelle R und RP technisch ausgestattet sind, und an welche Käufer sie sich richten, ist Kern dieses Artikels.

Um eine Pointe vorweg zu nehmen: Die neuere EOS RP weist ein besonders günstiges Preis-Leistungsverhältnis auf und steht der doch rund 1000 Franken teureren EOS R nur in wenigen Details nach. Und doch dürfte dieser Tausender, für viele, die ihr Fotohobby ernsthaft betreiben, nicht ausschlaggebend sein.

Ein Tausender günstiger. Ist damit die EOS RP die typische Einsteigerkamera? «Das würde ich so nicht sagen», meint Jaqueline Hari, Verkaufsleiterin bei Photo Vision Zumstein AG in Bern. «Aber für viele ist die grosse Preisdifferenz schon matchentscheidend. Wer den Umstieg von einer Spiegelreflexkamera macht, hat mit dem elektronischen Sucher der EOS R die bessere Wahl, da der Sucher der EOS RP eine deutlich geringere Auflösung hat. Die EOS R bietet zudem viele neue Features, wie zum Beispiel die Touch Bar. Wer gerne topmoderne Bedienelemente hat, liegt mit der EOS R sicher richtig». «Anderseits» fährt Jacqueline Hari weiter, «für ihren Preis bietet die EOS RP schon eine sehr gute technische Ausstattung mit vielen kreativen Möglichkeiten. Für Einsteiger, welche gleich mit Vollformat durchstarten wollen, dürfte sie die richtige Kamera sein.»

 

Äusserliches

Die beiden Kameras kommen im Canon-typischen Design daher. Auffallend, die neuere EOS RP ist deutlich kleiner und kompakter als die EOS R. Das sind, wenn man die effektiven Volumen betrachtet, rund 28 Prozent. Das kompaktere Design macht sich auch im Gewicht bemerkbar, wo 485 Gramm bei der kleineren 660 Gramm (26%) bei der grösseren Schwester gegenüberstehen.

Auffallend auch, die stark überarbeitete Deckkappe der EOS RP mit der deutlich niedrigeren Monitoraufsatz, der zwar der RP eine neue, charakteristische Form verleiht, aber zu Lasten der Auflösung des elektronischen Suchers geht. Das Monitorbild der EOS RP wird auf 2,36 Millionen Bildpunkten wiedergegeben, während derjenige der grösseren Schwester mit 3,69 Megapixel auftrumpft – beide in OLED-Technologie.

Die kleineren Gehäusemasse der EOS RP sind zwar in der Fototasche ein Vorteil, beim Fotografieren hingegen sind sie das nur bedingt. Besonders für mitteleuropäisch normalgrosse Händen dürfte die EOS R mit dem grösseren Griff besser in der Hand liegen als die kompaktere EOS RP, die wahrscheinlich die Japaner als angenehmer empfinden. Um der EOS RP eine etwas passendere Grösse zu geben, und damit der kleine Finger der rechten Hand auch noch auf dem Griffwulst Platz findet, hat Canon zur EOS RP extra die Griffverlängerung EG-E1 entwickelt – aber mehr dazu später.

Der Hauptunterschied der beiden Gehäuse dürfte bei den Bedienelementen liegen. Während die EOS R mit dem (beleuchtbaren) Funktionsdisplay auf der Oberseite auf eine «elektronischere» Bedienung über Menüs setzt, geht die EOS RP in die klassische Richtung mit einem Funktionsrad. Was man lieber mag ist Geschmacksache, persönlich ziehe ich das Funktionsrad vor, weil man darauf einen schnelleren Zugriff hat. Praktisch bei beiden Kameras sind die beiden Einstellräder, vorne über dem Griffwulst und hinten oberhalb der Daumenmulde, in der sich (ergonomisch platziert) die AF-Taste befindet. Wie bei den heutigen Kameras üblich, lassen sich die Funktionselemente individuell nach persönlichen Präferenzen belegen.

Als ergonomisch passend ist auch der Videoauslöser angebracht, wobei dieser bei der EOS R noch ausgeprägter abgehoben ist. Beide Kameras verfügen übrigens über eine Lock-Taste, (beziehungsweise ein Lock-Hebel bei der EOS RP) mit der die wichtigsten Funktionen so blockiert werden können, damit man sie nicht versehentlich verstellt. Auffallend und etwas erstaunlich ist der als grosses Rad ausgestaltete Hauptschalter an beiden Kameras auf der linken Seite. Damit hat Canon viel Platz verschenkt.

Das Dreh- und Schwenkdisplay, das zum Schutz des Deckglases gänzlich eingeklappt werden kann, ist konstruktionsmässig von den EOS Spiegelreflexmodellen übernommen und bewährt sich für Selfies ebenso, wie für extreme Tief- oder Hochperspektiven. Allerdings ist das Display der EOS RP etwas kleiner (3,0″ gegenüber 3,2″) und weist eine merklich geringere Auflösung (1,04 Megapixel gegenüber 2,1 mio. Bildpunkte) auf. Beide Displays sind, wie heute üblich, als Touchscreen ausgelegt, was insbesondere für die Wisch-Bildbetrachtung, aber auch für gewisse Kameraeinstellungen von Vorteil ist.

Platz gespart auch beim Speicherkartensteckplatz. Während dieser bei der EOS RP im Akkufach untergebracht ist, bietet die EOS R ein seitliches Fach – leider nur für eine Speicherkarte; ein zweiter Steckplatz, vorzugsweise sogar für die superschnellen XQD-Karten, wäre ihr gut angestanden. Beide Kameras sind auf die Verwendung von SD/SDHC/SDXC Speicherkarten UHS II ausgelegt.

Was die Anschlüsse anbelangt, sind beide Kameras gleich kontaktfreudig. Sie sind mit einem HDMI mini, je einem 3,5mm Mikrophon- und Kopfhörerstecker, einem Fernbedienungsanschluss E3 und einem USB-C Stecker (3,1 bei der EOS R und 2,0 bei der EOS RP) ausgestattet, über welchen der Akku auch geladen werden kann. Hingegen gibt es beim Energieverbrauch spürbare Unterschiede, weil in der kompakteren EOS RP ein kleinerer Akku LP-E17 benutzt wird, der nur ca. 250 Bilder pro Ladung (CIPA-Norm) hergibt, während der grössere LP-E6N bei der EOS R bis etwa 370 Bilder aufzeichnen lässt.

Um weitgehend von der Akkuladung unabhängig zu sein, gibt es zur EOS R den Batteriegriff BG-E22, der nicht nur einen weiteren Akku LP-E6N aufnimmt, sondern auch mit einem Hochformatauslöser versehen ist. Zwei Akkus können auch im Batteriegriff über USB geladen werden. Für die EOS R gibt es keinen Batteriegriff, dafür die Griffverlängerung EG-E1, welche jedoch lediglich das Gehäuse für eine komfortablere Haltung um rund einen Zentimeter erhöht. Sie ist so konstruiert, dass ein Akku- oder Speicherkartenwechsel auch möglich ist, wenn sie angesetzt ist.

Eine Besonderheit der EOS R ist die Multifunktionsleiste (Touch Bar) der EOS R für verschiedene zuweisbare Funktionen (ISO, AF, Fokus prüfen, flexible Automatik, Weissabgleich und Video-Aufnahme), welche zwischen der Daumenauflage und dem Suchermonitor angeordnet ist. Sie hat bei der Einführung der Kamera schon viel zu reden gegeben, und sie findet wahrscheinlich ebenso viele Liebhaber wie Ablehner. Tatsächlich birgt sie die Gefahr, dass man sie versehentlich bedient, was je nach dem, mit welcher Funktion sie belegt ist, zu unangenehmen Folgen führen kann. Glücklicherweise kann man sie auch ausschalten, und interessanterweise hat Canon bei der EOS RP bereits wieder darauf verzichtet.

 

Innerliches

Betrachtet man das Innenleben beider Kameras, so ist natürlich die Sensorauflösung der wichtigste Unterschied. Beide Vollformatsensoren mit Format 36 x 24 mm haben sich bereits in früheren EOS-Modellen bewährt, der Sensor der EOS RP in der EOS 6D Mark II und derjenige der EOS R in der EOS 5D Mark IV. Dementsprechend wartet die EOS RP mit 26,2 Megapixel (6240 x 4160 px) auf, während die professionellere EOS R 30,1 Megapixel (6720 x 4480 px) und einen etwas besseren Dynamikumfang hergibt.

Um die Bilddaten zu verarbeiten verwenden beide Kameras den gleichen DIGIC 8 Prozessor, der die Daten auch bei 4K/30p Video schnell genug ausliest und konvertiert. Auch korrigieren beide Kameras die Daten der Objektive mit dem Canon-eigenen DLO (Digital Lens Optimizer) Bildoptimierer.

Wie schon eingangs erwähnt, ist der Suchermonitor neben der Sensorauflösung der grösste technische Unterschied der beiden Modelle. Canon hat bei der kleineren EOS RP gegenüber der EOS R in der Höhe 13 Millimeter eingespart, und dies ging nicht zuletzt zu Lasten des Monitors. In der EOS R ist ein 0,5″ Monitor mit 3,69 Millionen Bildpunkten verbaut, während der Sucher der EOS RP mit 0,39″ Bilddiagonale und 2,36 Millionen Pixel sein Bild aufbaut. Das ist auch in der Praxis ein merklicher Unterschied.

Was bei der EOS R schon bei der Vorstellung auf der Photokina gelobt wurde, ist der Sensorverschluss, welcher sich beim Abnehmen des Objektivs schliesst und so verhindert, dass Staub auf den Sensor fällt. Eigentlich ist es erstaunlich, dass zuvor noch kein Hersteller auf diese Idee kam, und anderseits ist es bedauerlich, dass die EOS RP dieses nützliche Feature nicht besitzt – es ist wahrscheinlich der Preiskalkulation zum Opfer gefallen.

Die EOS R verfügt sowohl über einen mechanischen als auch über einen elektronischen Verschluss (Funktion «Leiser Auslöser»), während die jüngere Schwester nur einen mechanischen Verschluss besitzt. Das spricht zwar für die EOS R, doch muss man sich bewusst sein, dass der elektronische Verschluss zwar geräuschloses fotografieren zulässt, jedoch auch Fehlerquellen birgt, wie den «Rolling Shutter»-Effekt bei bewegten Aufnahmen oder Flackererscheinungen mit gewissen Kunstlichtquellen. Die EOS RP hat lediglich einen mechanischen Verschluss.

Beide Kameras sind mit Dual Pixel CMOS Autofokus ausgestattet, ein sensorbasiertes Phasendetektions-Verfahren, das eine besonders schnelle und weiche Scharfstellung zulässt. Das ist vor allem bei der Nachführmessung ein grosser Vorteil, sowie bei Videoaufnahmen – wobei Dual Pixel AF bei der EOS RP nur bis Full HD funktioniert und nicht bei 4K. Die Autofokussensoren bedecken bei beiden Kameras 88% in der horizontalen und 100% in der vertikalen Richtung ab, und zwar mit unvorstellbaren 5655 Sensoren bei der EOS R und «nur» 4779 Messpunkten in der EOS RP. Was die Fokussiergeschwindigkeit anbelangt, sind beide Kameras mit 0,05s praktisch identisch – vielleicht ist die EOS R einen Tick schneller. Hingegen verfügt die EOS RP neben der Gesichtserkennung über eine Augenerkennung auch bei nachgeführter Fokussierung (Servo AF), welche bei der EOS R fehlt (und vielleicht noch später in einem Firmware-Update nachgeliefert wird).

Die professionellere EOS R bietet zudem die Dual Pixel RAW-Funktion, welche mit ihrer doppelten Sensoreninformation bei der Verarbeitung der RAW-Dateien im der Digital Photo Professional Software von Canon eine leicht Verschiebung der Schärfe, um Nebenbilder zu beseitigen oder um den Bokeh-Effekt zu beeinflussen.

Beide Kameras sind auch bei wenig Licht sehr geeignet, wobei die EOS R (mit einem Lichtstärke 1:1,2) bei Lichtwert -6 beginnt, während die EOS RP ihre unterste Grenze bei Lichtwert -5 hat. Das ist immer noch wesentlich besser als es vor ein paar Jahren noch denkbar gewesen wäre. Beide Kameras bieten auch die gleichen Empfindlichkeitsbereiche von ISO 100 bis ISO 40’000, die auf ISO 50 bis ISO 102’400 erweiterbar sind. Mit beiden Kameras sind 6400 ISO problemlos, jedoch sind die hohen Empfindlichkeiten ab ISO 12’800 für gute Bildresultate nur bedingt benutzbar.

Was sie Belichtungsmessung anbelangt, so stehen in beiden Kameras 384 Messsensoren für die Mehrfeld-, die Selektiv-, die Spot- und die mittenbetonte Messung zur Verfügung.

Ob die beiden neuen EOS-Modelle für Videoanwendungen die beste Wahl sind, sei dahingestellt. Dennoch bieten beide Full HD mit bis zu 60 fps mit voller Auslesung des Sensors. Bei 4K gibt es gewissen Einschränkungen, vor allem weil man bei der EOS RP mit einem Crop-Faktor von 1,6 leben muss und bei der EOS R mit einem solchen von 1,74. Mehr noch sind bei der EOS R 4K mit 30 fps möglich, während es die EOS RP nur auf 4K mit 25 fps liefert. Zudem werden bei der EOS R die Videos mit 4:2:2 bei 10 Bit aufgezeichnet, während die EOS RP diese Werte mit nur 8 Bit aufweist. Abgesehen davon steht bei der EOS RP kein Dual-Pixel-Autofokus zur Verfügung. Wer also Wert auf Videoqualität mit 4K legt ist mit der EOS R besser beraten.

Für Sportaufnahmen ist die professioneller EOS R schneller und bringt 8 Bilder pro Sekunde auf die Karte, während die EOS RP nur 5 Bilder pro Sekunde leistet. Hingegen dauert das Serienfeuer bei der geringer auflösenden EOS RP mit JPEG bis die Karte voll ist (und mit RAW 50 Aufnahmen), während die EOS R mit der höheren Auflösung nach 100 JEPGs oder 47 RAWs (bzw. 78 Canon-spezifisches C-RAW) eine Speicherpause braucht. Als kürzeste Verschlusszeit lässt sich an der EOS RP 1/4000s einstellen und an der grösseren Schwester 1/8000s.

 

Objektives

Was man beim ersten Betrachten der kompakten Gehäuse nicht bedenkt, sind die sehr grossen Objektive, die zum EOS R-System geliefert werden. Bis auf das RF 1,8/35mm IS Macro STM sind alle bisherigen Objektive (1,2/50mm L, 2,0/28-70mm L und 4,0/24-105mm L) sehr gross und schwer und machen die kompakten Gehäusedimensionen wieder weitgehend zunichte. Das liegt im Trend des Objektivbaus, weil heute die Objektive auf höhere Auflösungen korrigiert werden müssen (und deshalb mehr Linsen und Spezialgläser erforderlich machen) und weil bei den Zoomobjektiven eine durchgehend hohe Lichtstärke verlangt wird – ob von den Konsumenten oder den Marketingabteilungen verlangt, sei dahingestellt. Jedenfalls wünschte man sich zum R-System zwei, drei kompakte Festbrennweiten, damit die Ausrüstung auch wieder in eine kleinere «Immer-dabei»-Fototasche passt.

Was die Bildstabilisation anbelangt, hätte Canon beim neuen R-System auch gleich zu einer gehäuseintegrierten Lösung greifen können. Doch diese, von Canon IBIS genannt, scheint noch nicht bereit zu sein. Beim jetzigen Stand ihrer Technik verwenden beide Kameras IS-stabilisierte Objektive und machen die Verwendung von Objektiven ohne Bildstabilisator uninteressant.

Zu wenig Objektive? Canon ist sich bewusst, dass noch mancher Objektivwunsch auf der Liste der Anwender steht, und wird in diesem Jahr noch sechs neue Objektive (Fotointern berichtete) vorstellen. Um zwischenzeitlich diesem Manko entgegenzutreten, wird sowohl zur EOS RP als auch zur EOS R ein Adapter mitgeliefert, welcher die Verwendung der bisherigen EF- und EF-S-Objektive an den Spiegellosen ermöglicht. Das ist insbesondere für jene Canon-Fotografen eine willkommene Lösung, die sich eine R-Kamera als Zweitgehäuse anschaffen oder direkt auf das neue System umsteigen wollen. Adapter zum RF-Anschluss werden bald zu einem populären Thema werden, da Drittanbieter solche Produkte auf den Markt bringen werden, damit Objektive anderer Marken an den Canon R-Modellen verwendet werden können.

 

Subjektives

Das ist so etwas wie ein Fazit. Betrachtet man alle diese Spezifikationen, so scheint die EOS R in vielen Punkten die Siegerin zu sein. Dabei kommt es jedoch sehr auf die Ansprüche und die geplante Investitionsgrösse an. Wer besonders Wert auf Speed, schnelle Bildfolge und hohe Videoqualität bei 4K setzt wird sich eher für die EOS R entscheiden, wer auf das Vollformat um- oder aufsteigen will, ist sicher mit der EOS RP gut beraten.

Eines muss man beiden Kameras gutschreiben: Canon hat mit dem R-System einen sehr gelungen Start in die spiegellose Vollformat-Klasse vollbracht. Dabei zeichnet sich die EOS RP durch ein besonders vorteilhaftes Preis-/Leistungsverhältnis aus, während die EOS R mit bestimmten Features trumpft, die auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Die Umsteiger aus dem Spiegelreflexlager werden schätzen, dass Canon ihre Menüstruktur auch bei den Spiegellosen beibehalten hat und sich damit wahrscheinlich viele Community-Freunde sichern wird.

Und wie soll Canon nun den Einstieg in die spiegellose Vollformatklasse fortführen? Nachdem Canon nun mit der EOS RP nach der EOS R ein tieferes Marktsegment abdeckt, ist für das nächste Modell wahrscheinlich ein Topmodell zu erwarten, das auf professionelle Ansprüche ausgerichtet ist und wahrscheinlich eine noch höhere Auflösung bieten wird. Der Trend geht jedenfalls dorthin.

Urs Tillmanns

 

Weitere Informationen finden Sie hier über die EOS RP und hier über die EOS R.

Technische Daten: Canon EOS RP und EOS R im Vergleich
  Canon EOS RP Canon EOS R
Kameraart
Spiegellose Systemkamera
Objektivanschluss
RF-Bajonett
Sensorgrösse
36x24mm (Vollformat)
Auflösung 26,2 MP / 6240 x 4160 px / 5.74µm 30,1 MP / 6720 x 4480 px / 5,36µm
Prozessor
DIGIC 8
Suchermonitor 0,39″ / 2,36 MP / 0.70x 0,5″ / 3,69 MP / 0.76x
Schwenkdisplay 3.0″ / 1,04 MP 3,2″ / 2,10 MP
Empfindlichkeit ISO
100-40000
erweitert 50-102400
Mindestempfindlichkeit (1:1,2) LW -5 LW -6
Verschluss mechanisch
mechanisch
elektronisch
Verschlusszeit 30 – 1/4000s, B 30 – 1/8000s, B
Blitzsynchronzeit 1/180s 1/200s
Kürzeste Bildfolge 5 B/s / 4 B/s mit AF-Tracking 8 B/s / 5 B/s mit AF-Tracking
Belichtungskorrektur +/-3 Stufen in 1/2- oder 1/3 Werten +/-3 Stufen in 1/2- oder 1/3 Werten
Belichtungsreihen +/-3 Stufen in 1/2- oder 1/3 Werten +/-3 Stufen in 1/2- oder 1/3 Werten
Funktionseinstellung P/S/A/M-Rad LCD-Display
Autofokus 4779 Dual Pixel CMOS AF
AF-Sensoren
Dual Pixel CMOS AF
5655 AF-Sensoren
Gesichtserkennung
Augenerkennung
vorhanden
vorhanden
vorhanden
Bildstabilisierung
IS-Objektive
Video Full HD / 4K/25p Full HD / 4K/30p
Video-Crop 4K 1,8x 1,6x
Video-Aufzeichnung 8 Bit 4:2:2 C-Log 10 Bit 4:2:2 C-Log / Log1
USB-Anschluss 2,0 3,1
Spritzwasserschutz vorhanden
Sensorverschluss vorhanden
Menüleiste (Touch Bar) vorhanden
Akku LP-E17 LP-E6N
Anzahl Bilder (CIPA) 250 370
Speicherkarten
SD/SDHC/SDXC UHS II
Abmessungen BxHxT 133x85x70 mm 136x98x84 mm
Gewicht 485 g 660 g
Markteinführung Februar 2019 September 2018
Preis Gehäuse/Kit CHF 1549.00 / 2589.00 CHF 2589.00 / 3619.00
 Angaben ohne Gewähr

 

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